Schifffahrt

Das große Wasserbecken



 Grosses Wasserbecken
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Schiffe werden durch Wind und Seegang aus ihrer aufrechten Schwimmlage gedrückt. Wie müssen Schiffe gebaut werden, damit sie sich aus diesen Schräglagen selbst wieder aufrichten?  Im großen Wasserbecken werden mit Hilfe von Schiffsmodellen Krängungsversuche  unternommen,  aus denen man die Stabilität  – d.h. die  Aufrichtfähigkeit  – verschiedener Schiffsformen erschließen und vergleichen kann. 

Hierzu werden auf den Modellen Lasten verschoben und aus den sich einstellenden Schräglagen auf das Aufrichtvermögen geschlossen.  Solche Versuche müssen auch  auf den Werften vor Ablieferung eines Schiffes als sog. Werftkrängungsversuche  durchgeführt werden. Deren Resultate legen fest, welchen Kurs ein Schiffsführer bei Wind- und Seegang mit seinem Schiff nehmen kann, ohne ein Kentern zu riskieren. Alle Schiffsbauingenieure wären froh, wenn Kapitäne nach dem Beladen ihrer Schiffe solche Versuche  durch Umpumpen von Ballastwasser als sogenannte Betriebskrängungsversuche  machen müssten.  Neben diesen Experimenten sind im Wasserbecken auch Schleppversuche mit verschiedenen Schiffmodellen möglich.  Hierdurch will man meist eine  für das Vorankommen des Schiffes günstige Form ermitteln. Der für die Energieeffizienz des Schiffsbetriebes maßgeblich verantwortliche Strömungswiderstand  der Schiffe lässt  sich aus Geschwindigkeitsmessungen ermitteln.


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