Luftfahrt

Fliegen verstehen: der "Rundlauf"



Der Rundlauf ANIPROP mit installiertem Vogelmodell

Fliegen! Was bedeutet das? Wie ist es physikalisch definiert und wie kommt es zustande? Wieso fliegt ein Vogel und kein Mensch? Welche Kräfte halten Vögel und Flugzeuge in der Luft und wie werden sie erzeugt? Das sind einige der Fragen, denen wir uns im Rahmen der Experimente an diesem Versuchsstand widmen wollen, und zwar mit Hilfe des Rundlaufs ANIPROP RL3.

Der Rundlauf ähnelt einem vereinfachten Karussell. An der Spitze eines Stativs ist drehbar ein 2 Meter langer Ausleger montiert. An dessen Ende lässt sich das Modell eines Vogels, einer Tragfläche oder eines anderen Flugobjekts einhängen. Der Ausleger wird durch einen Elektromotor in Drehbewegung versetzt, das Modell wird somit im Kreis gedreht. Verfügt es über einen eigenen Antrieb, so setzt dieser den Ausleger selbst in Bewegung, was z.B. beim Vogelmodell der Fall ist.

Das Gerät ist mit verschiedenen Messeinrichtungen ausgestattet, welche die Flugdaten der Modelle mechanisch oder elektronisch erfassen. Die elektronisch gemessenen Daten können z.B. mit einem Oszilloskop dargestellt werden. Aus diesen Daten lassen sich wesentliche Größen wie Geschwindigkeit, Auftriebskraft, Luftwiderstand, aufgebrachte Leistung usw. bestimmen.

Experimentbeschreibung als PDF-Datei zum Download: Rundlauf


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