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Teilnehmer der Internationalen Chemie-Olympiade zu Gast im DLR_School_Lab TU Dortmund

11. April 2012

 NRW-Teilnehmer der Internationalen Chemie-Olympiade
zum Bild NRW-Teilnehmer der Internationalen Chemie-Olympiade
Am 28. März besuchten 22 NRW-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen der Internationalen Chemie-Olympiade (IChO) das DLR_School_Lab TU Dortmund. Neben verschiedenen Experimenten standen auch zwei Vorträge von Dozenten der Fakultät Chemie auf dem Programm. Bereits zum zweiten Mal besuchten Chemie-Olympioniken aus Nordrhein-Westfalen, die die zweite Runde des deutschen Auswahlverfahrens erfolgreich durchlaufen hatten, das Schülerlabor.

Die jüngsten Teilnehmer besuchen die 9. Klasse, die Ältesten stehen kurz vor dem Abitur. Für die Teilnehmer der IChO werden regelmäßig speziell ausgerichtete Workshops angeboten, um ihr Engagement zu honorieren.
Im DLR_School_Lab TU Dortmund konnten die 13 Schüler und 9 Schülerinnen unter anderem in einem chemischen Experiment schaltbare Mikrokapseln mit einem Eisenkern herstellen, die durch das Anlegen eines Magnetfeldes gesteuert werden können. Einblicke in weitere natur- und ingenieurwissenschaftliche Themen boten die anderen Experimente. So prüften die Schülerinnen und Schüler mittels eines Werkstoffprüfgerätes die Zugfestigkeit und Härte von Metallen und erfuhren, wo welche Materialeigenschaft genutzt wird.
Die Sensibilisierung für alternative Antriebssysteme war ein Aspekt beim Experiment zur Brennstoffzelle. Die Chemie-Olympioniken bestimmten den Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle und diskutierten die Vor- und Nachteile dieser Technologie. Ein weiteres Experiment führte die Teilnehmer in die Welt des 3D-Kinos und -Fernsehens ein. Ein selbsterstelltes Anaglyphenbild und ein selbst gedrehter kurzer 3D-Film ergänzten die theoretischen Grundlagen. Außerdem programmierten die Schüler Roboter, die dann eigenständig ihren Weg durch eine miniaturisierte Marslandschaft fanden und sogar Hindernissen ausweichen konnten.

Abschließend stellten zwei Dozenten der Fakultät Chemie in Vorträgen einige Forschungsschwerpunkte ihrer Fakultät vor. Zunächst gab Prof. Dr. Strohmann einen Überblick über das Arbeitsgebiet der Metallorganischen Chemie, die räumliche Kontrolle chemischer Reaktionen sowie deren Aufklärung durch spezielle Analyseverfahren vor. Prof. Dr. Czelik berichtete anschließend aus der Forschung der Physikalischen Chemie, die an der Schnittstelle Chemie, Biologie und Physik ansetzt. An verschiedenen Beispielen erläuterte er, wie biologische Prozesse auf molekularer Ebene gesteuert werden können.


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