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Vorletzte Hürde zur PhysikOlympiade 2008 gemeistert und DLR-Sonderpreis gewonnen

7. Februar 2008

 Vergabe des DLR-Sonderpreises Luft- und Raumfahrt
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Vom 25.01-31.01.2008 sind die 51 besten Physikschülerinnen und -schüler Deutschlands zur dritten Auswahlrunde für die diesjährige Internationale PhysikOlympiade im DLR_School_Lab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Göttingen zusammengekommen. An vier Tagen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr physikalisches Können in theoretischen und praktischen Klausuren unter Beweis stellen. Bei Peitschenknall und Lichtbeugung, Dioden und Transistoren, Tripelpunkt und Wirbelphysik war für jeden Geschmack etwas dabei.

Bei dem begleitenden Rahmenprogramm boten sich außerdem viele Möglichkeiten zur Information über die Arbeit im DLR und zum Austausch mit Gleichgesinnten. Neben vertiefenden Seminaren konnten die Jugendlichen dabei Versuchseinrichtungen am DLR besichtigen, die Experimente im DLR_School_Lab Göttingen näher erforschen und etwas über die Aeroelastik der Mundharmonika herausfinden. Darüber hinaus standen vielfältige Exkursion auf dem Programm.

15 Sieger qualifiziert für die Endauswahl zur PhysikOlympiade 2008

In einer feierlichen Preisverleihung kürte der Oberbürgermeister der Stadt Göttingen zusammen mit dem Geschäftsführer des DLR Göttingen/Braunschweig am Ende die 15 Sieger, aus denen Ende März in der abschließenden vierten Runde am Forschungszentrum Jülich die fünf Mitglieder des Teams ausgewählt werden, das Deutschland auf dem internationalen Wettbewerb Anfang Juli 2008 in Hanoi/Vietnam vertritt.

Drei Schüler geehrt mit DLR-Sonderpreis für Luft- und Raumfahrt

Das DLR hat darüber hinaus den DLR-Sonderpreis Luft- und Raumfahrt für die herausragende Bearbeitung der Aufgaben mit Bezug zur Luft- und Raumfahrt verliehen. Dieser Sonderpreis beinhaltet einen einwöchigen Forschungsaufenthalt am DLR Standort Göttingen und wurde verliehen an Georg Schröter (St.-Benno-Gymnasium Dresden), Martin Lüders (Steenbeck-Gymnasium Cottbus) und Dennis Sperlich (Heinrich-Hertz-Oberschule Berlin).

Auswahlverfahren authentisch und an aktueller Forschung orientiert

Besonders bereichernd für die Auswahlrunde war die intensive Zusammenarbeit zwischen dem IPN in Kiel und dem DLR in Göttingen. Durch diese konnten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern attraktive Aufgaben und ein interessantes Programm mit engem Bezug zum DLR und insbesondere dem DLR_School_Lab Göttingen geboten werden. Die Ausrichtung am DLR und die Einbindung von Wissenschaftlern vor Ort auch bei der Aufgabenentwicklung hat das Auswahlverfahren authentischer gemacht und stellt einen wichtigen Schritt zu einer engeren Orientierung an spannenden aktuellen Forschungsthemen dar. (Bericht: Dr. Stefan Petersen, IPN Kiel)

 Beste Physikschüler
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 Modularer Windkanal
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 Luftströmung testen
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 Wind im Kanal trotzen
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 Experimentelle Klausur
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 Theoretische Klausur
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http://www.ipn.uni-kiel.de/abt_physik/physikabt.html