Wo sich sonst Jugendliche vom "Luftfahrtvirus" anstecken und begeistern lassen, indem sie selbst an Hightech-Versuchsständen experimentieren, haben am Sonntag circa 190 Personen den architektonischen Aspekt des DLR_School_Lab untersucht.
Im Jahr 2009 wurde das Gebäude, welches bereits im Jahr 1936 errichtet und seitdem mehrfach umgebaut wurde, komplett entkernt und umfangreich zu einem besonderen außerschulischen Lernort umgestaltet. Die zentrale Aufgabenstellungen für die Architekten waren neben der Aufwertung der Außenflächen mit ihrer optisch besonderen Eingangssituation die Raumgebung der Experimentierlandschaft. Hier wurde durch die Wahl der Materialien, Farben und Beleuchtung sehr stringent der gewünschte Laborcharakter erzielt und durchgängig bei der Gestaltung des gesamten Gebäudes beibehalten.
"Die Schülerinnen und Schüler nehmen das moderne und innovative Ambiente sehr deutlich wahr und sind begeistert, in einer solchen Atmosphäre experimentieren zu können", fasst Dr. Anke Kovar, Leiterin des DLR_School_Lab Braunschweig, das Fazit der besuchenden Schulklassen zusammen. Das Gebäude zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie auch die Architektur dazu beiträgt, Forschung zu vermitteln.