Neben den Klausuren erwarteten die Kandidaten Seminare, Exkursionen und Einblicke in die Forschungsarbeit am DLR Göttingen. So lernten die Schüler beispielsweise, wie ein Hubschrauber funktioniert, wie man den Auftrieb eines Flugzeuges messen kann, oder sie bauten selbst einen Windkanal. "Es gibt keinen passenderen Ort für eine PhysikOlympiade als Göttingen", sagte Prof. Joachim Block, Leiter der DLR-Standorte Göttingen und Braunschweig, bei der Siegerehrung mit Blick auf die Göttinger Nobelpreisträger des Faches. Prof. Gerd Litfin, Vizepräsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, erinnert die Schüler daran, dass sie zu einer besonderen Minderheit in Deutschland zählen: "Ihr seid junge Menschen, die Spaß an Physik haben und sogar ihre Freizeit dafür opfern. Ihr seid wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft."
Internationale PhysikOlympiade
Die Internationale PhysikOlympiade (IPhO) fördert die Interessen und Kenntnisse in Physik besonders begabter Schülerinnen und Schüler und bietet ihnen frühzeitig die Möglichkeit, auf nationaler und internationaler Ebene fachliche Kontakte zu knüpfen. Jedes Teilnehmerland entsendet ein Team aus bis zu fünf Olympioniken, die einzeln in Klausuren antreten. Der jährlich stattfindende vierstufige bundesweite Auswahlwettbewerb wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder und unter finanzieller Unterstützung durch das BMBF koordiniert.
Drei Schüler erhielten außerdem ein einwöchiges Praktikum im DLR Göttingen als Sonderpreis: Eugen Hruska, Philipp Schmitt und Thomas Lachner.
Folgende Schüler haben sich für die nächste Auswahlrunde qualifiziert:
1. Platz: Qiao Gu (Johann-Vanotti-Gymnasium, Ehingen) 2. Platz: Andreas Völklein (Albertus-Magnus-Gymnasium, Regensburg) 3. Platz: Eugen Hruska (Gymnasium Parsberg, Parsberg) 4. Platz: Marcel Ernst (Gymnasium Sulingen, Sulingen) 5. Platz: Tim Hutschenreiter (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden) 6. Platz: Dang Khoa Pham (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden) 7. Platz: Georg Krause (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden) 8. Platz: Walter Dickmann (Carl-Zeiss-Gymnasium, Jena) 9. Platz: Erik Schultheis (Albert-Schweitzer-Gymnasium, Erfurt)10. Platz: Philipp Schmitt (Deutschorden-Gymnasium, Bad Mergentheim)11. Platz: Lukas Gehring (Geschwister-Scholl-Gymnasium, Löbau)12. Platz: Martin Adams (Geschwister-Scholl-Gymnasium, Daun)13. Platz: Florian Gräßler (Johannes-Keppler-Gymnasium, Chemnitz)14. Platz: Thomas Lachner (Willibald-Gymnasium, Eichstätt)15. Platz: Andreas Kell (Aloisiuskolleg, Bonn)