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Fasziniert von der Raumfahrt - DLR lud Schüler in Kapstadt zum Experimentieren ein

20. Oktober 2011

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zum Bild Große und kleine Besucher des IAC waren beeindruckt von den Experimenten des DLR_School_Lab.
Kongresse sind normalerweise nur etwas für Fachleute. Ganz neue Wege beschritt nun das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beim International Astronautical Congress (IAC) vom 3. Oktober bis 7. Oktober in Kapstadt: Neben Experten-Workshops und wissenschaftlichen Diskussionsrunden tummelten sich hier Tag für Tag zahlreiche Kinder und Jugendliche auf dem Ausstellungsstand des DLR, der in ein Schülerlabor verwandelt wurde ...

"Wissen für morgen" - unter diesem Motto standen die Schüler-Workshops, zu denen das DLR für die Dauer des IAC Schülerinnen und Schüler aus Kapstadt eingeladen hatte. Spannende Mitmach-Experimente standen im Mittelpunkt der DLR-Präsentation und boten rund 300 Jugendlichen aus elf verschiedenen Schulen außerhalb ihres Klassenzimmers die ganz besondere Gelegenheit, wie echte Forscher zu experimentieren. Gemeinsam mit erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des DLR gingen die 13- bis 18-Jährigen in kleinen Gruppen spannenden Phänomenen und Fragen nach: Warum trainieren Astronauten unter Wasser? Wie funktionieren Raketen? Und wie lange dauert der Weg in die Umlaufbahn? Ziel dieses außergewöhnlichen Schülerprojektes des DLR war es, die südafrikanischen Schüler mit den Ergebnissen der Raumfahrtforschung und deren Anwendungen vertraut zu machen.

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zum Bild In Kleingruppen konnten die Schüler am Stand des DLR eigenständig experimentieren und beispielsweise entdecken, wie sich physikalische Abläufe im Vakuum ändern.
 
Die Freude am Experimentieren war den südafrikanischen Kindern und Jugendlichen ins Gesicht geschrieben. "Es ist toll zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler mit großer Neugier für die Faszination der Naturwissenschaften begeistern lassen", betonte Dr. Bernhard Heislbetz, Leiter des DLR_School_Labs Lampoldshausen/Stuttgart. An fünf verschiedenen Mitmach-Experimenten konnten die jungen Besucher selbst experimentieren und so aktiv die geheimnisvolle Welt des Vakuums erkunden, Unsichtbares sichtbar machen oder sich auf einen virtuellen Spaziergang über den Mars begeben. "Ziel war es, Jugendlichen in Kapstadt mit diesen Experimenten die Faszination Forschung zu vermitteln und zugleich die Themen, mit denen sich die Raumfahrtforschung befasst, erlebbar zu machen. Durch das selbstständige Ausprobieren prägen sich die gewonnenen Erkenntnisse besonders gut ein - und das Beste daran: Die Jugendlichen erfahren ganz nebenbei, wie auch ihr Alltag durch Naturwissenschaften geprägt ist", sagte Dr. Bernhard Heislbetz.

Der jährlich stattfindende International Astronautical Congress richtet sich an Raumfahrtagenturen, wissenschaftliche Einrichtungen und die Industrie sowie an Studenten und Nachwuchswissenschaftler. Der Kongress dient dem Austausch innerhalb der weltweiten Raumfahrt-Community über die neusten Entwicklungen in den Bereichen der Weltraummedizin, Weltraumtechnik, Satellitenbau und -steuerung sowie Raketenbau. In diesem Kontext erwies sich die Schüleraktion des DLR als ein ganz besonderes Highlight. Dabei waren nicht nur die jungen Besucher vom Auftritt des DLR_School_Lab begeistert. Auch zahlreiche Raumfahrtagenturen zeigten sich beeindruckt und signalisierten dem DLR großes Interesse an einem weiteren Gedankenaustausch zu Fragen der Nachwuchsförderung. Und so fasste auch Joy-Marie Lawrence von der südafrikanischen Raumfahrtagentur SANSA zum Abschluss des IAC zusammen: "Südafrika braucht ein DLR_School_Lab!"


Kontakt
Dr. Bernhard Heislbetz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Raumfahrtantriebe

Tel: +49 6298 28-206

Fax: +49 6298 28-112

E-Mail: Bernhard.Heislbetz@dlr.de
Dr. Simone Scheps
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Raumfahrtantriebe

Tel: +49 6298 28-201

Fax: +49 6298 28-112

E-Mail: Simone.Scheps@dlr.de
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http://www.dlr.de/schoollab/desktopdefault.aspx/tabid-7252/12151_read-32495/