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Erdrotation und Pendelschwingung
Bereits im 19. Jahrhundert erbrachte der französische Physiker Jean Bernard Léon Foucault mit Hilfe des später nach ihm benannten Pendels den Nachweis, dass die Erde um ihre eigene Achse rotiert. Fachlich steht das Thema "Erdrotation" in unmittelbarem Zusammenhang mit der Planung und der Umsetzung von Raumfahrtmissionen - insbesondere in Bezug auf die Fernerkundung der Erde durch Satelliten. Ihre Bahnebenen sind, wie die Schwingungsebenen von Pendeln, im Raum feststehend. Nur durch die Erdrotation und die gewählte Bahn über die Pole kann ein Satellit, wie zum Beispiel der in Neustrelitz empfangene TerraSAR-X, die gesamte Oberfläche unseres Heimatplaneten beobachten.
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Der Countdown läuft
Noch 10 Sekunden. Gespannt blicken alle auf die Rakete und warten auf den Start. Dann endlich: Lift-off! Die Rakete hebt tatsächlich ab! Sie schießt dem Himmel entgegen, ändert dann nach einigen Sekunden die Flugbahn, neigt sich schließlich wieder Richtung Boden und prallt mit der Spitze auf die Erde. Sofort eilen die Beobachter zur Auftreffstelle. Etwas abseits ruft jemand: "19 Meter, der war gut, der Test war richtig gut!"
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Schwerelosigkeit im Minifallturm
Unser täglicher "Kampf" gegen die Schwerkraft beginnt schon früh am Morgen. Das Aufstehen verlangt eine Kraftanstrengung, mittels derer es möglich ist, aufrecht zu stehen und zu gehen. Ohne uns dessen bewusst zu sein, wenden wir dabei schon das berühmte Axiom von Isaac Newton an: "actio gleich reactio". Das bedeutet: Zu jeder Kraft gibt es eine gleich große, entgegengesetzt gerichtete Gegenkraft. Jeder weiß aufgrund eigener Erfahrungen und Beobachtungen, wie sich Dinge auf der Erde unter Einfluss der Schwerkraft verhalten. Gegenstände fallen herunter, schwere und leichte Flüssigkeiten wie Wasser und Öl vermischen sich nicht.
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Unter Vakuum
Als 1654 der Magdeburger Bürgermeister Otto von Guericke den neugierigen Zuschauern ein beeindruckendes Experiment bot, staunten diese nicht schlecht: Mittels zweier abgedichteter Halbkugeln, einem Ventil und einer Luftpumpe erzeugte von Guericke ein solch starkes Vakuum, dass zwei Gespanne aus jeweils acht Pferden die beiden Kugelhälften nicht zu trennen vermochten.
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Mit Satelliten navigieren - von GPS zu Galileo
Ein Tag ohne Satellitennavigation ist kaum noch vorstellbar. GPS-Geräte funktionieren nicht mehr. Das Navigationssystem im Auto zeigt die Route nicht mehr an. Kreuzfahrtschiffe müssen im Hafen liegen. Das Öl wird knapp, da große Tanker den Weg nur schwer finden. Flugzeuge verspäten sich, weil sie auf alte Navigationsmethoden zurückgreifen müssen. Rettungsdienste finden den Weg zu Patienten nicht so schnell.
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Live aus dem All - die Erde von oben betrachten
Der an der Technischen Universität Berlin gebaute Kleinsatellit LAPAN-TUBSat (45 cm x 45 cm x 27 cm, 56 kg) begeistert seit mehreren Jahren seine Erbauer und Nutzer mit der Live-Übertragung von Bildern aus dem All. Während des Empfangs kann der Satellit mit seinen beiden fest installierten Kameras per Computersteuerung von der Erde aus auf das Zielgebiet ausgerichtet werden. Und das, obwohl er mit einer Geschwindigkeit von über 27.000 Kilometern pro Stunde in seinem Orbit 640 Kilometer über der Erde fliegt!
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NOAA - von den Rohdaten zum Satellitenbild
Im DLR-Standort Neustrelitz werden täglich rund um die Uhr große Datenmengen von überfliegenden Satelliten aufgenommen, archiviert und bearbeitet. Das DLR_School_Lab bietet die Möglichkeit, die dabei ablaufenden Prozesse zu verfolgen und sogar selbst aktiv einzugreifen. Dazu werden im Schülerlabor Daten von NOAA-Satelliten empfangen und ausgewertet.
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Kommunikation per Welle
Die Wurzeln des heutigen DLR-Standortes Neustrelitz liegen in einer vor circa 100 Jahren vom damaligen Militär eingerichteten sogenannten "Funkenstation". Hier wurden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Nutzung der elektromagnetischen Wellen durchgeführt. Mit der Entdeckung dieser Wellen durch Heinrich Hertz in der Zeit von 1885 bis 1889 begann das Zeitalter der drahtlosen Übertragung von Informationen - auch über große Distanzen.
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Faszination Licht - Regenbogen und Co.
Licht ist eine Grundvoraussetzung für das Leben auf der Erde - sowohl für Pflanzen und Tiere als auch für uns Menschen. Für viele Lebewesen sind die Augen das wichtigste lichtempfindliche Sinnesorgan. Sobald das Neugeborene das "Licht der Welt" erblickt hat, unterliegt es dem Schlaf-Wach-Zyklus. Im Laufe der Zeit entwickelt sich dann der "biologische Rhythmus". Nach diesem schläft der Mensch in der Regel bei Dunkelheit und bei Tageslicht hat er seine produktive Phase.
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