Parabelflugkampagne

Schüler experimentieren in Schwerelosigkeit

15. Juni 2011

 Logo des 18. DLR-Parabelflugs
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Im September 2011 wird die 18. DLR-Parabelflugkampagne - Forschen unter Schwerelosigkeitsbedingungen - stattfinden. Wie schon in den vergangenen Jahren werden auch diesmal wieder Schülerinnen und Schüler mit an Bord sein und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Experimentieren unterstützen. Etwa 40 Schülerinnen und Schüler von der Freiherr-vom-Stein Schule Rösrath und vom Ernst-Kalkuhl-Gymnasium (EKG) Bonn trafen sich am Mittwoch zum Einführungsseminar im DLR_School_Lab Köln. Sie haben die Gelegenheit, die Vorbereitung und Durchführung einer wissenschaftlichen Forschungskampagne hautnah zu erleben - und zwei von ihnen werden die seltene Gelegenheit zum Experimentieren in der Schwerelosigkeit haben.

In diesem Jahr werden die Schüler ein Experiment zur Schwerkraftwahrnehmung von Wasserflöhen (Daphnia magna) begleiten, das Maike Kirchgässer (Uni Bonn und Biomedizinisches Wissenschaftsunterstützungszentrum des DLR Köln) im Ragmen ihrer Doktorarbeit durchführen wird. Das Team des DLR_School_Lab Köln hat, wie schon in den Jahren 2004, 2005 und 2007, die Organisation des Schülerprojektes übernommen.

 Der Airbus A380 ZERO-G ist das größte für Parabelflüge zugelassene Flugzeug der Welt. Es ermöglicht Perioden der Schwerelosigkeit von bis zu 22 Sekunden.
zum Bild Der Airbus A380 ZERO-G ist das größte für Parabelflüge zugelassene Flugzeug der Welt. Es ermöglicht Perioden der Schwerelosigkeit von bis zu 22 Sekunden.

Fünf Flüge der 18. DLR-Parabelflugkampagne werden von Bordeaux, dem Heimatflughafen des Airbus A380 "ZERO-G", starten. Am 17. und 18. September wird es dann für die Bonner und Rösrather Schülerinnen und Schüler ernst: Dann wird der Airbus vom Flughafen Köln-Bonn starten. Zum Tag der Luft- und Raumfahrt am 18. September 2011 wird der "ZERO-G" nach dem Flug zur Besichtigung für die Öffentlichkeit bereitstehen.

Doch zuvor kommt noch Einiges an Arbeit auf die Schülergruppen zu: Wie Astronauten müssen auch sie sich in Seminaren und Übungen mit den wissenschaftlichen Hintergründen des Experimentes und der Funktion der Apparatur vertraut machen. - Und dann müssen ja noch die Flugkandidaten ausgesucht werden und diese müssen die flugmedizinischen Tests bestehen ...


Kontakt
Dr. rer. -nat. Richard Bräucker
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Tel: +49 2203 601-3093

Fax: +49 2203 601-13093

E-Mail: Richard.Braeucker@dlr.de
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