Materials research



Leicht, stabil und extrem belastbar

 Materialforschung
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Alarm am Flughafen: Ein Jet prallt auf die Landebahn - ihm ist das Fahrwerk gebrochen. Doch die befürchtete Katastrophe bleibt aus. Unverletzt verlassen die Passagiere die Maschine. Was uns wie ein Wunder vorkommt, verdanken wir in Wahrheit Ingenieuren aus Wissenschaft und Forschung. Sie verfolgen ein Ziel: uns mit modernen High-Tech-Werkstoffen und neuen Baustrukturen zu schützen. Aber was sind das für Materialien, auf die wir uns im Ernstfall verlassen können? Im DLR_School_Lab Lampoldshausen/Stuttgart könnt Ihr sie kennen lernen. Untersucht das Verhalten von Leichtbaustoffen und probt den Ernstfall am Crash-Prüfstand. Ermittelt ihre Belastungsgrenze, definiert das Schockabsorptionsverhalten und die Schadenstoleranz der verschiedenen Bauteile. Verschafft Euch einen Einblick in die Welt der technischen Überlebenshelfer.

Wo Kräfte sinnvoll walten - Werkstofftechnologie

 Wasseraufprall-Simulation eines Flugzeuges
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Schnelle Verkehrsmittel wie Auto, Bahn oder Flugzeug haben einen gefährlichen Nachteil: Bei Unfällen "kracht es richtig". Beim Crash sollte zum Schutz der Insassen möglichst viel Crash-Energie durch die Fahrzeugteile "abgefangen" werden. Moderne Hightech-Werkstoffe erfüllen diese Aufgabe. Obwohl äußerst leicht und doch stabil, absorbieren sie als "Undercover-Energievernichter" ein Maximum an Crash-Energie. Aus diesem Grund halten sie zunehmend Einzug in Flugzeuge und Fahrzeuge.
Neben der Material-Sicherheit steht in der Werkstofftechnologie die Entwicklung leichter und zugleich energiesparender Materialien im Vordergrund. In einem Fallprüfstand werden die Werkstoffe getestet. Hier wird mit voller Absicht "gecrasht".

Lasst es krachen im DLR_School_Lab!

Fallprüfstand
Fallprüfstand

"Endlich mal ein Experiment, bei dem was kaputt gehen darf! Welcher der Werkstoff-Blöcke hält den Crash wohl am besten aus? Die Materialien sind alle so leicht, die kann ich fast mit der bloßen Hand zerdrücken. Der eine Block sieht wie eine Bienenwabe aus. Ob der mehr aushält? Und was passiert, wenn ich die Fallhöhe verändere? Mal sehen, wann seine Belastungsgrenze erreicht ist."


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