Das Umsetzen der Experimentieranordnungen klappte dank der tatkräftigen Unterstützung aller Beteiligten problemlos. In der Einsatzphase wurden die offen formulierten Aufgabenstellungen von den Schülergruppen gut angenommen. Erstaunen löste bei den Jugendlichen der vielfach von ihnen so nicht erwartete Ausgang der Experimente unter Mikrogravitation aus, auch wenn diese nur für circa eine halbe Sekunde wirkte. Die Optimierung der Wasserrakete zum Erzielen der maximalen Flughöhe wurde von der zweiten Schülergruppe weitgehend selbstständig durchgeführt. Die sich anschließenden Feldversuche wurden leider durch den kräftigen Wind sehr stark beeinflusst. Die erhofften senkrechten Raketenstarts waren kaum möglich. In der Auswertung der Arbeiten an den beiden DLR-Experimenten äußerten sich die Jugendlichen sehr konstruktiv. Sie gaben dem DLR_School_Lab-Team einige Hinweise zur Optimierung der Versuchsaufbauten und zur Durchführung. Beide Experimente wurden daraufhin gezielt modifiziert und die zugehörigen didaktischen Konzepte angepasst.
Für die Mitarbeiter des DLR_School_Labs war die Teilnahme am 7. NORDMETALL-Erfindercamp eine wichtige Erfahrung in Vorbereitung auf die bevorstehende Eröffnung des DLR-Schülerlabors in Neustrelitz. In anregenden Gesprächen mit den Organisatoren und den Mitarbeitern anderer Schülerlabore konnten Erfahrungen über verschiedene Herangehensweisen in der MINT-Nachwuchsförderung ausgetauscht und neue Ideen diskutiert werden.