"Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso bekämpfen müssen, wie die Cholera und Pest." (Robert Koch)
Heutzutage gilt es als gesichert, dass ein erhöhter Schalldruckpegel neben irreversiblen Schädigungen des Ohrs und des Gehörs ebenfalls das Immunsystem sowie das Herz-Kreislaufsystem angreifen kann. Des Weiteren gilt Lärm als intensiver Stressfaktor. So ist es nicht verwunderlich, dass sich ganze Industriezweige mit dem Thema Schallschutz beschäftigen. Bekanntestes Konstrukt ist sicherlich der simple Ohrschutz oder die von der Autobahn bekannte Schallschutzwand. Moderne Entwicklungen gehen an dieser Stelle natürlich weiter. So existieren passive Systeme wie Lärmschutzverglasungen oder Schaumstoffe mit unterschiedlichen Dämmcharakteristiken, aber auch aktive, wie die Vermeidung von Schall durch Schwingungsisolierung oder Auslöschung durch Antischall.
Im DLR_School_Lab Braunschweig könnt Ihr experimentell herausfinden, wie sich Lärm ausbreitet. Und was passiert, wenn man mehrere Schallquellen hat, oder warum es hinter einer Wand sogar lauter werden kann als davor. Oder wovon die Tonhöhe einer Gitarrensaite abhängt, oder ...