Forschungsförderung durch die Helmholtz-Gemeinschaft



Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist mit seinen Forschungsinstituten Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Arbeiten des Instituts für Solarforschung sind dort eingebunden in das Programm „Erneuerbare Energien“ des Forschungsbereichs Energie.

In der Helmholtz-Gemeinschaft haben sich 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren zusammengeschlossen. Mit fast 36.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Jahresbudget von rund 3,8 Milliarden Euro ist die Helmholtz-Gemeinschaft die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat die Aufgabe, langfristige Forschungsziele des Staates und der Gesellschaft zu verfolgen und die Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten und zu verbessern. Dazu identifiziert und bearbeitet sie große und drängende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch strategisch-programmatisch ausgerichtete Spitzenforschung in sechs Bereichen:

  • Energie
  • Erde und Umwelt
  • Gesundheit
  • Schlüsseltechnologien
  • Struktur der Materie sowie
  • Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr

Programmorientierte Förderung

Im Programm "Erneuerbare Energien" plant das Institut für Solarforschung zusammen mit anderen Forschungszentren seine eher grundlagenorientierten Arbeiten und stellt sich mit diesen einer internationalen Begutachtung im Wettbewerb mit anderen Programmen. Daraus werden von der Helmholtz-Gemeinschaft Finanzierungsempfehlungen für einen Zeitraum von fünf Jahren ausgesprochen.

 Solarturm auf der Plataforma Solar de Almería
zum Bild Solarturm auf der Plataforma Solar de Almería

Im neuen Programmvorschlag für den Zeitraum 2015- 2019 hat das Institut gemeinsam mit Partnern Forschungsaktivitäten zur Kostensenkung von solarthermischen Kraftwerke und zur thermochemischen Erzeugung von Solaren Brennstoffen vorgeschlagen, die Anfang 2014 begutachtet werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Erschließung neuer Wärmeträgerfluide für solare Turmkraftwerke, die hochtemperaturstabil sind und gleichzeitig gute Wärmeübertragungs- und gute Wärmespeicher-Eigenschaften haben.

Hier stehen insbesondere Salzschmelzen und inerte Partikel im Fokus. Bei den solaren Brennstoffen, soll Wasserstoff oder Synthesegas mittels Hochtemperaturwärme aus den Grundstoffen Wasser und CO2 mittel solarer Hochtemperaturwärme erzeugt werden. Das Verständnis der Reaktionsmechanismen soll durch die Forschungsarbeiten verbessert werden um solare Reaktoren so auszulegen dass die Solarenergie mit besserer Effizienz gespeichert werden kann.


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