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"Enabling Innovation": Kooperationsvertrag zwischen dem DLR und der Rheinischen Fachhochschule Köln





Kooperationsvertrag abgeschlossen

"Entwicklung und Erprobung einer Methode zur Bewertung der Innovationsfähigkeit von Forschungseinrichtungen – Felderprobung und Integration in einen bestehenden Innovationsmanagementprozess" – dies ist der Titel eines neuen Verbundprojektes, zu dem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) soeben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben. Den Vertrag unterschrieben Dr. Rolf-Dieter Fischer, Leiter DLR-Technologiemarketing, und Prof. Johannes Schinke, Geschäftsführer der RFH.

Innovationen – verstanden als Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen am Markt – haben für Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft eine große Bedeutung. Bei der Überführung von Inventionen in Innovationen ist das Transferpotenzial von Forschungseinrichtungen und Instituten heute jedoch bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Ziel des Projektes ist, unter Rückgriff auf neueste Methoden und empirisches Wissen ein Bewertungswerkzeug zu entwickeln und dies sowohl innerhalb als auch außerhalb des DLR zu testen. Um die anschließende Verbreitung dieses Instruments nachdrücklich zu unterstützen, werden Anwendungsstrategien für die deutsche Forschungslandschaft entwickelt. Das Bewertungswerkzeug wird Forschungseinrichtungen und Instituten zukünftig die Chance geben, die eigene Innovationsfähigkeit zuverlässig einzuschätzen und damit sowohl Ansatzpunkte zur Beseitigung eigener Schwächen als auch Möglichkeiten zum Ausbau vorhandener Stärken zu ermitteln und Wege zur Verbesserung zu beschreiten.

Ein zentraler Leitgedanke der Projektarbeit ist die konsequente Nutzung von Synergien: So fließen in dieses Projekt zum einen die neuesten Forschungsergebnisse der RFH in der Methodenentwicklung sowie zum anderen die Erfahrungen des DLR-Technologiemarketings in der Umsetzung von sowohl bekannten als auch neu entwickelten Konzepten und Strategien zur Stärkung des Technologietransfers in gegenseitiger Ergänzung ein. Das über zwei Jahre laufende Projekt wird über den Strategiefonds des Bundesforschungsministeriums gefördert.


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