VDI-Initiative “Sachen machen!” soll den Standort Deutschland fördern - DLR mit Technologiemarketing vertreten



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Hochkarätige Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft haben die Initiative “Sachen machen!” ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Attraktivität des Technikstandorts Deutschland zu steigern.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technik - darunter Branchengrößen wie Porsche, DaimlerChrysler, Linde, EADS und ThyssenKrupp - die Standortinitiative “Sachen machen!”. Der VDI führt in diesem Jahr mit rund 40 Partnern die umfassende Initiative zur Stärkung und Förderung des Technikstandorts Deutschland durch. Sie startete am 2. Februar mit einer groß angelegten Auftaktveranstaltung im Düsseldorfer Flughafen zu der mehr als 200 hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft geladen waren.

Die Partner der Initiative stellen sich drei Herausforderungen. Zum einen den Nachwuchs für technische Berufe begeistern. Zum anderen wollen die Partner der Initiative Innovationen fördern, denn so sei Deutschland zwar vorne bei den Patentanmeldungen, aber bei der Umsetzung in marktfähige Produkte hapere es häufig. Als dritte Herausforderung möchten die Partner der Initiative das Image des Technikstandortes stärken, denn es gäbe nach Expertenmeinung in der Öffentlichkeit Diskrepanzen zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit.

Die Besucher könnten sich im Rahmen der Auftaktveranstaltung im Terminal des Düsseldorfer Flughafens auf Ausstellung ”Faszination Technikstandort" von der Innovationskraft deutscher Unternehmen überzeugen. Spannende Exponate aller Partner machten hier die Initiative erlebbar. Das DLR Technologiemarketing zeigt u.a. Aerogele: Ein extrem poröser und sehr leichter Werkstoff, der aus Metalloxiden oder Mischungen von Metalloxiden, aus Polymeren sowie Kohlenstoff hergestellt wird und beispielsweise in einer Gussform als ausgezeichnetes Bindemittel eingesetzt werden kann.

Herr Dr. Fischer, Leiter DLR-Technologiemarketing, erläuterte dem Publikum und den Pressevertretern im Rahmen der Podiumsdiskussion zum Thema “Made in Germany - Deutsche Innovationen gefragt wie nie?!” die Ausrichtung des Technologiemarketing im DLR. Fischer teilte u.a. mit, “Man darf nicht darauf hoffen, dass ein Industriepartner in Technologiekatalogen zufällig die für ihn geeignete Technologie findet, sondern vielmehr ist es notwendig, mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen, über ihren Bedarf an Technologien und Forschungsergebnissen zu sprechen und sie als Entwicklungs- und Vertriebspartner zu gewinnen. “Hier ist ein Wandel vom technologiegetriebenen zum bedarfsorientierten Wissens- und Technologietransfer in vielen Forschungsbereichen und -einrichtungen erkennbar”, so Fischer.

Der Techniktransfer in Deutschland muss verbessert werden, meinten unisono (v.l.): Detlef Müller-Wiesner (EADS), Klaus Broichhausen (Bauhaus Luftfahrt), Rolf-Dieter Fischer (DLR). Moderater Rudolf Schulze (VDI nachrichten), Regina Oertel (RWTH Aachen), Andreas Schlüter (Stifterverband für die deutsche Wirtschaft), Heinrich-Jürgen Büchner (IKB), Thomas Hanauer (emz) und Herbert Ampferer (Porsche).
Die angestrebten Ziele und Strategien des DLR und damit auch des DLR-Technologiemarketing, die eine bedarfsorientierte Ausrichtung, eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden aus der Wirtschaft sowie einen schnellen effektiveren Wissens- und Technologietransfer vorsehen, werden durch die Initiative "Sachen Machen!" entscheidend unterstützt. Ein wichtiger Bestandteil der Innovationsstrategie des DLR sind daher die Schülerlabore, die der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen und so einen Beitrag zum Ausbau des Innovationsstandortes Deutschland leisten. Zudem fördert das DLR das Image Deutschlands als Technikstandort, indem der Öffentlichkeit auf Messen und Großveranstaltungen kontinuierlich neueste Technologien für industrielle Anwendungen gezeigt werden. Eine Besonderheit des DLR ist sein Engagement im Technologietransfer durch produktorientierte Entwicklungen in Kooperation mit Industriepartnern: Beide Partner, das jeweilige Unternehmen wie auch das DLR, gehen beiderseits ein kalkulierbares Risiko ein, um eine Invention oder Produktidee zur Innovation werden zu lassen.

“Um den Wissenschaftsstandort Deutschland zukunftsfähig zu machen, müssen wir sowohl in der Bildung als auch in der Forschung stark sein. Ohne Bildung fehlen uns die Fachkräfte von morgen, ohne Forschung die Ideen für Innovationen und ohne Innovationen fehlen uns zukunftsfähige Arbeitsplätze. Wissenschaftliche Spitzenleistungen allein reichen dafür nicht aus; die Forschungsergebnisse müssen auch in der Praxis umgesetzt werden.” sagt Prof. Dr. Bernd J. Höfer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DLR. Das DLR nehme seine Verantwortung für die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Landes ernst und leistet seinen Beitrag durch aktiven Wissenstransfer in die Wirtschaft sowie durch gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, so Höfer weiter.

Die Initiative “Sachen machen!” werde das Thema Innovationen bereits auf der Ende April stattfindenden Hannover Messe in den Mittelpunkt stellen, kündigte VDI-Direktor und Sprecher der Initiative Dr. Willi Fuchs auf der Pressekonferenz an. Das DLR-Technologiemarketing wird sich auch in diesem Jahr wieder auf der Hannover Messe an dem Gemeinschaftstand des VDI beteiligen und den Dialog mit der Wirtschaft unter dem Motto “Sachen machen!” fortführen.

nähere Informationen erhalten Sie von Rainer Fengler


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Rainer Schüller-Fengler
German Aerospace Center

DLR Technology Marketing

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