Institut für Verkehrssystemtechnik
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Institut für Verkehrssystemtechnik Mobilität hat in unserer Wirtschaft und Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Menschen wollen sicher, bequem und schnell ihr Ziel erreichen. Güter müssen über kurze und lange Strecken kostengünstig transportiert werden. Folgen der Mobilität zeigen sich in Umweltbelastungen, Unfällen und Staus.
Etwa 100 Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Ingenieure, Psychologen und Informatiker erbringen im
Institut für Verkehrssystemtechnik an den Standorten Braunschweig und Berlin Forschungs- und Entwicklungsleistungen für Automotive- und Bahnsysteme sowie für das Verkehrsmanagement. |
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Das Institut gliedert sich in folgende Bereiche:
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Die meisten Unfälle entstehen durch das Fehlverhalten des Fahrers. Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer und können Sicherheit und Effizienz im Straßenverkehr daher nachhaltig erhöhen. Das Institut für Verkehrssystemtechnik untersucht Fahrerverhalten, Beanspruchung und Unfälle, um daraus Anforderungen für Fahrerassistenzsysteme abzuleiten. Unter psychologischen und ergonomischen Gesichtspunkten wird die Fahrerassistenzfunktion vor dem gesamten technologischen Hintergrund des DLR dann so umgesetzt, dass sie den Fähigkeiten und Erwartungen des Fahrers entspricht. Die Umsetzung wird in Fahrversuchen in der Simulation und im Realverkehr überprüft. |
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Die Globalisierung der Wirtschaft und der steigende Mobilitätsbedarf führen zu einem enormen Wachstum des Verkehrsaufkommens, das hauptsächlich von der Straße aufgenommen wird. Um diesem Trend entgegenzuwirken, muss die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrsträgers Schiene erhöht werden. Schlüsselfaktoren dabei sind die wirtschaftliche und effiziente Nutzung der Schienennetze sowie technische und betriebliche Interoperabilität.
Die Forschungsaktivitäten im Bereich Bahnsysteme konzentrieren sich auf die Entwicklung und Erarbeitung innovativer Technologien, Methoden und Konzepte für die betriebliche, technische und wirtschaftliche Optimierung des Systems Bahn im Kontext der Bahnautomatisierung. Ziel ist es, den Schienenverkehr sicher, effizient und wettbewerbsfähig zu gestalten und die europäische Harmonisierung voranzutreiben. |
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Verkehrsmanagement kann mit neuen Konzepten zu Organisation und Betrieb von Verkehr die Effizienz im Straßenverkehr erhöhen. Als Grundlage für die eigentlichen Verfahren zur Verkehrs-beeinflussung müssen dabei auch entsprechende Informationen über den aktuellen Verkehrszustand erfasst werden. Die Aufgaben lassen sich so in zwei Bereiche gliedern: die Entwicklung innovativer Methoden zum Monitoring von Verkehr (Verkehrserfassung) und die Entwicklung von Methoden zur Einflussnahme auf Verkehrsabläufe (Verkehrsbeeinflussung). Die Arbeiten im Institut konzentrieren sich dabei vor allem auf das Management großer Verkehrssysteme (z.B. Ballungsräume) und bei speziellen Ereignissen. |
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