Auftraggeber bzw. Förderer: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Kooperation: Armines, DLR DFD, JRC (EU, Joint Research Center, Ispra), OME (Observatoire Méditerranéen de l'Energie, France), RCREEE (Regional Centre for Renewable Energy and Energy Efficiency, Egypt), UNEP (United Nations Environmental Programme, Energy Devision, Paris)
Projektlaufzeit: Oktober 2010 - September 2012
Kontakt: Carsten Hoyer-Klick, Dr. Christoph Schillings
www: http://www.solar-med-atlas.org/solarmed-atlas/map.htm#t=ghi
Hintergrund:
Wo auf der Erde ist die Sonneneinstrahlung am stärksten? Welche Länder können zuverlässig auf Solarenergie setzen? Mit dem Solar-Atlas für den Mittelmeerraum erstellt das DLR gemeinsam mit seinen internationalen Projektpartnern umfangreiches Kartenmaterial, das auf Basis von Satelliten- und Erdbeobachtungsdaten verlässlich Auskunft über das Potenzial der Sonnenenergie an einem bestimmten Ort gibt. Für die Investition in Solarkraftwerke soll der Solar-Atlas ab 2012 eine wichtige Entscheidungsgrundlage liefern. Der Solar-Atlas wird in den nächsten zwei Jahren auf Basis von hoch aufgelösten, bis auf einen Kilometer Entfernung genauen, Satelliten- und Erdbeobachtungsdaten der Solarstrahlungsressourcen im Mittelmeerraum erarbeitet und mit bestehenden Bodenmessungen der Region kombiniert. Zum Einsatz kommen unter anderem die Rohdaten der europäischen geostationären Wettersatelliten Meteosat, die das DLR mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums in einem Langzeitarchiv dokumentiert hat. Sie werden über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren ausgewertet. Die Fertigstellung der Datenbank ist für das Jahr 2012 geplant. Dann soll ein einfacher Zugriff auf die Daten über ein interaktives Webportal möglich sein und den Investoren in der Zielregion eine wichtige Hilfestellung leisten.