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EnergieSpeicherSymposium
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Möglichkeiten und Grenzen des Lastausgleichs durch Energiespeicher, verschiebbare Lasten und stromgeführte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bei hohem Anteil fluktuierender erneuerbarer Stromerzeugung



Auftraggeber bzw. Förderer: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Kooperation: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik, Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung

Laufzeit: Dezember 2010 bis Juni 2013

Ansprechpartner: Yvonne Scholz, Hans Christian Gils

Im Projekt sollen die Einsatzpotenziale von Technologien und Verfahren zum Lastausgleich, d.h. zum Anpassen der Stromerzeugung an die momentane Last oder der Last an die momentane Stromerzeugung, ermittelt und hinsichtlich ihrer Kosten bewertet werden. Zu diesem Zweck kommt das Energiesystemmodell REMix zum Einsatz, welches zeitlich und räumlich hoch aufgelöste Last- und Stromerzeugungspotenziale als Input verwendet, um Stromversorgungssysteme zu entwerfen oder zu validieren, die die Lastdeckung in Deutschland unter Berücksichtigung von Stromtransporten nach/aus anderen europäischen oder nordafrikanischen Ländern jederzeit gewährleisten können.

Im Projekt wird das Modell erweitert:

-Verbesserte Abbildung des Strom- und Wärmebedarfs hinsichtlich langfristiger Entwicklung, sektoraler Auflösung und zeitlicher und räumlicher Verteilung

-Abbildung von Lastmanagementpotenzialen und –kosten, inklusive verschiebbarer Wärmelasten

-Zusätzlich zu bereits im Modell implementierten Pump-, Druckluft- und Wasserstoffspeichern Abbildung von Batterien und Methanisierung als Speicheroptionen

Mit dem erweiterten Modell werden Einsatzpotenziale von Speichern bei unterschiedlichen Entwicklungen der Kosten der Speicher und anderer Lastausgleichsoptionen ermittelt.

Im Rahmen des Projektes findet eine Beteiligung am IEA ECES Annex 26 „Electric Energy Storage -Future Energy Storage Demand“ statt. Das DLR leitet das Arbeitspaket 2: „Calculation method to determine spatial demand for electric energy storage“.

Das DLR ist der einzige Auftragnehmer im Projekt. Es werden aber Daten und Methoden mit den Fraunhofer-Instituten UMSICHT und IOSB ausgetauscht. Die Fraunhofer Instituten untersuchen in dem ebenfalls vom BMWi geförderten Projekt „Modellbasierte, regional aufgelöste Analyse des Bedarfs an netzgekoppelten elektrischen Energiespeichern zum Ausgleich fluktuierender Energien“ den regionalen Lastausgleichsbedarf in Deutschland unter Berücksichtigung von Netzrestriktionen.


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