Gruppe Massenspektrometrie



Leitung: Dr. rer. nat. M. Köhler

 Massenspektrometrische Versuchsanlagen
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Die "Molekularstrahl-Massenspektrometrie" (engl. Molecular Beam Mass Spectrometry, MBMS) ist ein analytisches Verfahren zur Bestimmung der molekularen Masse von Molekülen in reaktiven Medien. Dazu werden in-situ Proben genommen und durch Expansion in einem Molekularstrahl überführt, hierbei werden die chemischen Reaktionen „eingefroren“. Hierdurch bleiben auch hochreaktive Spezies erhalten und sind somit detektierbar. Durch die anschließende massenspektrometrische Analyse findet die Trennung der Spezies nach der Molekülmasse statt.

Die Kombination dieser Probenahmetechnik mit einem Flugzeitmassenspektrometer (engl. Time-of-Flight, ToF) bietet dabei vielfältige Möglichkeiten:

  • Simultane Detektion nahezu aller verbrennungsrelevanten Spezies
  • Detektion radikalischer und anderer hochreaktiver Spezies
  • Erfassung des gesamten Massebereichs von der Gasphase bis hin zu Partikeln im Nanometerbereich
  • Hohe Repetitionsrate: bis zu 40.000 Massenspektren pro Sekunde
  • Selektive Detektion durch den Einsatz von Photoionisationstechniken

In der Gruppe Massenspektrometrie sind zwei Massenspektrometer mit unterschiedlichen Ausrichtungen in Betrieb:

  1. Mobiles Phototionisation-Massenspektrometer (PIMS) zur Partikelbestimmung
  2. Hochtemperatur-Strömungsrohr mit MBMS-Detektion zur Validierung von Gasphasenkinetik


Kontakt
Dr. rer. nat. Markus Köhler
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Verbrennungstechnik

Tel: +49 711 6862-756

Fax: +49 711 6862-578

E-Mail: M.Koehler@dlr.de
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