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Röntgenfluoreszenz (RFA)
Mit Hilfe der energiedispersiven Röntgenfluoreszenz-Methode (Spectro Midex M) kann die chemische Zusammensetzung von Festkörpern, Schichten und Pulvern (ab Ordnungszahl 11, Na) schnell und einfach ermittelt werden. Bei Verwendung von Vergleichsproben bekannter Zusammensetzung können quantitative Ergebnisse bis in den Bereich von unter 0,1Gew% erzielt werden.
Analytisches Transmissionselektronenmikroskop (ATEM)
Mit einem analytischen Transmissionselektronenmikroskop lassen sich Mikrostrukturen bis hin zur atomaren Ebene abbilden und analysieren. Die so gewonnenen Ergebnisse erlauben es, die Prozesse und Mechanismen zu untersuchen, welche für Herstellung, Eigenschaften und Schädigungen der untersuchten Hochleistungswerkstoffe relevant sind. Als Beispiele seien Diffusionsprozesse, Segregationen, Phasenumwandlungen, der Nachweis von Korngrenzenphasen und die Analyse von Kristallbaufehlern wie Versetzungen oder Stapelfehlern genannt.
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Thermische Analyse (Thermowaage, Dilatometer)
Mit Thermowaagen (Setaram TG-DTA 92 und Setaram Setsys 16/18) wird die Gewichtsänderung in definierten Atmosphären (z.B. Luft, O2, Ar, synthetische Gasgemische) mit hoher Auflösung (Auflösungsgrenze 1µg) bis 1600°C bestimmt. Gleichzeitig sind simultane DTA-Messungen (differential thermal analyses) möglich. Im Dilatometer wird die thermische Dehnung von Werkstoffen in Vakuum oder definierten Atmosphären bis 1300°C bestimmt.
Rasterelektronenmikroskop (REM)
Das mit einer Feldemissionskathode ausgerüstete Rasterelektronenmikroskop bildet über einen weiten Bereich die Schnittstelle zwischen Lichtmikroskopie und Transmissionselektronenmikroskopie. Für die Bilderfassung stehen unterschiedliche Elektronendetektoren zur Verfügung: - konventioneller Sekundärelektronendetektor: die Bildinformation ergibt sich aus der Überlagerung von Oberflächenmorphologie (Geometrie- und Kanteneffekte) und Ordnungszahlkontrast (z-Kontrast) leichter und mittlerer Elemente. In polierten Anschliffen wird zudem ein Kristallorientierungskontrast beobachtet.
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Thermische Analyse DSC/DTA
Zur Bestimmung der spezifische Wärme als temperaturabhängige Stoffkonstante sowie der Umwandlungsenthalpie an Phasenübergängen wird die DSC (differential scanning calorimetry) eingesetzt. Die Anlage (DSC 400, Fa. Netzsch Gerätebau) erlaubt Messungen bis 1400 °C.
Lichtmikroskope
Das Metallographielabor verfügt über mehrere Auflichtmikroskope (u. a. Leitz MM6, Leitz Aristomet) mit Nomarski- Interferenzkontrast, Mikrohärteprüfer und elektronischer Bilderfassung.
Pulverdiffraktometer
Röntgenlabor : Siemens D 5000 automatisches Pulverdiffraktometer mit Bruker Diffracplus Analysesoftware. Siemens D 5000 hochauflösendes Einkristalldiffraktometer zur Texturbestimmung. Hewlett Packard Faxitron Röntgen-Durchstrahlungskamera.
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