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| Kolloquium: Integrale Leichtbaustrukturen - Der Weg zum Rumpf von Morgen | |
Werkstoff-Kolloquium 2012 erneut erfolgreich
Stetig nimmt der nationale und internationale Luftverkehr zu. Seit dem Jahr 2000 sind die Fluggastzahlen um 50% gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat sich das Luftfrachtaufkommen fast verdoppelt. Trotzdem, oder gerade deshalb, geben die ACARE-Ziele eine deutliche Verringerung des Ausstoßes umweltschädlicher Schadstoffe vor, der den durch die steigende Mobilität hervorgerufenen Schadstoffanstieg mehr als wettmachen soll. Einhergehend mit den damit verbundenen Herausforderungen hat sich auch der Druck hin zu verkürzten Entwicklungszeiten, verbesserter Wirtschaftlichkeit und erhöhten Herstellungsraten bei mindestens gleichbleibender Produktqualität deutlich verstärkt. Dieser insgesamt drastisch gestiegene Komplexitätsgrad wirkt sich auch auf die Einführung neuer Werkstofflösungen und den damit verbundenen Herstellungsverfahren aus.
In jedem Jahr treffen sich Forscher, Ingenieure und Anwender der Luftfahrtbranche auf dem durch das DLR-Institut für Werkstoff-Forschung veranstalteten Werkstoff-Kolloquium, um sich über werkstoffspezifische Fachthemen auszutauschen. Das in 2012 veranstaltete Werkstoff-Kolloquium widmete sich verschiedenen Aspekten von der Werkstoffentwicklung, den integralen Herstellungsverfahren, der Werkstoffprüfung bis hin zur numerischen Beurteilung und Auslegung von Werkstoffen und Bauteilen auf dem Weg zum metallischen Rumpf von Morgen.
Die abschließende Podiumsdiskussion des Werkstoff-Kolloquiums Veranstaltung zeigte, das der vom Institut für Werkstoff-Forschung eingeschlagenen Weg, weg von isolierten Insellösungen hin zu integralen und ganzheitlichen Lösungen unter Berücksichtigung der ganzen Prozess- und Wertschöpfungskette, der richtige Ansatz auf dem Weg zum Rumpf von morgen ist.