Mikrostruktur einer Ti – 6% Al – 4% V Gusslegierung
Die hierzu notwendigen Verfahren werden am Institut auf hohem Niveau gepflegt, so dass insbesondere im Bereich der Titanwerkstoffe, der Metallmatrix-Faserverbundwerkstoffe und der keramischen Faserverbunde eine herausragende Expertise vorhanden ist.Am Institut neu entwickelte Werkstoffe erfordern in der Regel die Anpassungbewährter Präparationsmethoden oder auch ihre Neuentwicklung.Zur Erreichung dieser Ziele verfügt das Metallographielabor sowohl über eine Vielzahl von Trenn-, Einbett- sowie halb- und vollautomatischen Schleifmaschinen als auch über ein Labor zur chemischen Ätzung.
Zur Zielerreichung ist eine ständige Probenkontrollemit lichtoptischen Methoden notwendig. Diese und die Untersuchung der Proben, sofern sie auf der entsprechenden Längenskala liegen, werden mit der im Metallographielabor integrierten Lichtmikroskopie durchgeführt. Hierzu sind verschiedene Lichtmikroskope, darunter auch zwei Bankgeräte vom Typ Leica MM6, vorhanden. Das Methodenspektrum reichthierbei von der einfachen Hell- und Dunkelfeldabbildung über den Differenzinterferenzkontrast (DIC) bis zur Abbildung mit erweiterter Tiefenschärfe (EFI). Weiterhin verfügt das Metallographielabor über einen automatischen Mikrohärteprüfer. Elektronische Bildaufnahmen und Dokumentation sind bei nahezu allen Geräten integriert.
Die Mitarbeiter des Metallographielabors bringen seit vielen Jahren ihre Expertise auf Fachtagungen wie auch auf Schulungsveranstaltungen mit externen Industriepartnern ein;zudem unterstützen wir gerne auch externe Auftraggeber bei der Lösung schwieriger Präparationsaufgaben.
Ausstattung:
- Zwei Lichtmikroskope Leica MM6
- Verschiedene Lichtmikroskope für unterschiedliche Vergrößerungsbereiche und Methoden
- ATM Mikrohärteprüfer
- Verschiedene Trenn-, Einbett- und Poliermaschinen