Programm und Strategie: Sicherheitsforschung im DLR

Kontrollierter Brand im Wald
Kontrollierter Brand im Wald
Bild 1/4, Quelle: Marcos López Martínez (c) Fraunhofer IOSB, 2016

Kontrollierter Brand im Wald

Das multifunktionale Krisenmanagementsystem PHAROS (Project on a Multi-Hazard Open Platform for Satellite Based Downstream Services) unterstützt Krisenmanager, Einsatzleiter und Helfer in jeder Phase der Katastrophenbewältigung. Um die Einsatztauglichkeit von PHAROS zu testen, gingen die DLR-Wissenschaftler nach Spanien. Waldbrände gehören mit zu den häufigsten Gefahrensituationen. Zusammen mit den lokalen Einsatzkräften wurde deshalb kontrolliert ein Waldbrand entfacht und dieser anschließend mit PHAROS vermessen.

Mehr Sicherheit im Schiffsverkehr
Mehr Sicherheit im Schiffsverkehr
Bild 2/4, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Mehr Sicherheit im Schiffsverkehr

Das Schiffssignalsystem AIS-Plus-System, das vom DLR entwickelt wurde, bietet auch bei hohem Verkehrsaufkommen und schlechten Übertragungsbedingungen zuverlässige Positionsmeldungen und vervollständigt die Küstenüberwachung.

Detektionssystem PHYLAX
Detektionssystem PHYLAX
Bild 3/4, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Detektionssystem PHYLAX

DLR-Forscher arbeiten an einem laserbasierten, berührungslosen Verfahren, um Explosivstoffe schnell und sicher zu detektieren.
Zum Einsatz kommen soll das Lasersystem namens "PHYLAX", um Mensch und Infrastruktur zu schützen, zum Beispiel an Flughäfen, öffentlichen Einrichtungen oder Veranstaltungen.

SAGITTA hebt zum Erstflug ab
SAGITTA hebt zum Erstflug ab
Bild 4/4, Quelle: Airbus

SAGITTA hebt zum Erstflug ab

Auf dem südafrikanischen Testgelände Overberg startet der unbemannte Technologie-Demonstrator mit Projektnamen SAGITTA zum Erstflug.

Sicherheit ist nicht nur ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen, sondern auch eine der wichtigsten Herausforderungen für die vernetzte und globalisierte Gesellschaft und Wirtschaft. Die DLR-Sicherheitsforschung stellt sowohl einen eigenen Bereich als auch eine Querschnittsaufgabe im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) dar. In diesem Querschnittsbereich werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr mit verteidigungs- und sicherheitsrelevantem Bezug in Abstimmung mit den Partnern in Staat, Wissenschaft und Industrie geplant und gesteuert.

In interdisziplinären Projekten liefern 26 DLR-Institute Beiträge zur Entwicklung, Erprobung und Bewertung von sicherheitsrelevanten Technologien. Darunter befinden sich die ersten beiden eigenen Institute der DLR-Sicherheitsforschung: das Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen sowie das Institut für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen. Dabei verfügt das DLR über eine umfassende "End-to-End" Systemkompetenz für weltraum- und luftgestützte Plattformen sowie über Fähigkeiten in der Sensorik, Erdbeobachtung oder Kommunikation.

Mit Satelliten und den für den Betrieb benötigten Kontroll- und Datenempfangsinfrastrukturen sowie zahlreichen Forschungsflugzeugen, den verschiedenen Aufnahme- und Auswerteverfahren und speziellen Simulationsumgebungen, leistet das DLR einen Beitrag zu folgenden Themenbereichen:

  • Schutz und zur Überwachung kritischer Infrastrukturen
  • Krisen- und Katastrophenmanagement
  • Grenzsicherheit
  • Schutz vor Terrorismus und organisierter Kriminalität

Darüber hinaus trägt das DLR mit seiner unabhängigen Analyse- und Bewertungskompetenz dazu bei, die Beurteilungsfähigkeit der öffentlichen Bedarfsträger zu erhalten und zu stärken. Neben der Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen und -organisationen steht die Sicherheitsforschung im DLR auch im engen Austausch mit den zuständigen Ministerien und deren nachgeordneten Bereichen.

Die strategische Ausrichtung des DLR-Querschnittsbereichs Sicherheit erfolgt somit vor dem Hintergrund einer zukünftigen gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und berücksichtigt auch die auf internationaler Ebene definierten Fähigkeitsprofile zum Schutz der Bevölkerung und zur Sicherung des Friedens.

Kontakt
  • Dr. Dennis Göge
    Programmkoordinator Sicherheitsforschung
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Programmkoordination Sicherheitsforschung
    Telefon: +49 2203 601-4031
    Linder Höhe
    51147  Köln
    Kontaktieren
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