Verkehrsforschung im DLR

Bauarbeiten für das Projekt AIM
Bauarbeiten für das Projekt AIM
Bild 1/5, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Bauarbeiten für das Projekt AIM

Die Bauarbeiten für das Projekt AIM (Anwendungsplattform Intelligente Mobilität) fanden bis zum 3. August 2013 an der Kreuzung Rebenring/Hagenring in Braunschweig statt.

Der Niedergeschwindigkeits-Windkanal
Der Niedergeschwindigkeits-Windkanal in Braunschweig
Bild 2/5, Quelle: Deutsch-Niederländische Windkanäle (DNW)

Der Niedergeschwindigkeits-Windkanal in Braunschweig

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 2. Dezember 2010 gemeinsam mit der Stiftung Deutsch-Niederländische Windkanäle (DNW) den leistungsfähigsten aeroakustischen Windkanal der Welt eröffnet. In Windkanälen untersuchen Wissenschaftler die aeroakustischen Eigenschaften von Objekten wie Triebwerken oder Tragflächen. Der Braunschweiger Windkanal zählt heute nicht nur zu den leisesten, sondern kann durch seine hohe Flexibilität sowohl für Flugzeuge als auch für Autos eingesetzt werden. Hierdurch bieten sich neue Möglichkeiten, Lärmquellen und deren Emissionen besser als bisher zu erfassen und konstruktiv zu reduzieren.

Verkehrssicherheit für Radfahrer
Verkehrssicherheit für Radfahrer
Bild 3/5, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Verkehrssicherheit für Radfahrer

Im Projekt XCYCLE sucht das DLR nach Lösungen für mehr Sicherheit für Radfahrer im Straßenverkehr.

DLR Forschungsfahrzeug im Straßenverkehr
DLR Forschungsfahrzeug in Braunschweig
Bild 4/5, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

DLR Forschungsfahrzeug in Braunschweig

Am Tostmannplatz in Braunschweig testete das DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik ab Oktober 2018 im Projekt MAVEN (Managing Automated Vehicles Enhances Network) das automatisierte Fahren im Straßenverkehr.

Digital gestütztes Buskonzept in Schorndorf
Digital gestütztes Buskonzept in Schorndorf
Bild 5/5, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Digital gestütztes Buskonzept in Schorndorf

Fahrgäste sollen per Smartphone-App, Heimcomputer oder Telefon ihre Fahrtwünsche übermitteln können: Das im DLR entwickelte Buskonzept ohne Haltestellen.

Forschung, die bewegt

Wie werden wir uns in Zukunft von A nach B bewegen? Wie ist eine Welt ohne Unfälle, Staus, Verspätungen und Umwege möglich? Wie kann unsere Mobilität in Einklang mit der Natur gebracht werden? Und wie muss das Verkehrssystem der Zukunft aussehen, damit es zugleich eine wachsende Industrie unterstützt? Für unsere immer mobiler werdende Gesellschaft und eine immer globaler tätige Wirtschaft brauchen wir stichhaltige Antworten und konkrete Lösungen.

Auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Verkehrssystem

Mit seinem Programm Verkehr ist das DLR die zweitgrößte institutionell geförderte Verkehrsforschungseinrichtung in Europa. Hier werden die Herausforderungen für die Mobilität von morgen identifiziert und interdisziplinär konkrete Lösungen entwickelt. Die Ergebnisse tragen zu einem zukunftsfähigen Verkehrssystem in Deutschland und Europa bei, von dem Wirtschaft wie Gesellschaft gleichermaßen profitieren.

Sieben Forschungsthemen stehen derzeit im Fokus:

  • Straßenfahrzeuge
  • Schienenfahrzeuge
  • Verkehrsmanagement
  • Verkehrsentwicklung und -wirkungen
  • Urbane Mobilität
  • Elektromobilität
  • Großereignis- / Katastrophenmanagement

Weniger Unfälle, weniger Staus, weniger Verspätungen, weniger Umwege und weniger Umweltbelastung sind übergeordnete Ziele unserer Forschung.

Konzertierte Verkehrsforschung im DLR

Die Forschungsprojekte sind grundsätzlich interdisziplinär angelegt und folgen einem systemischen Ansatz. Dabei kommt der Verkehrsforschung ihre Verortung im DLR überaus zugute. Das Programm Verkehr greift derzeit auf das Know-how von 25 DLR-Instituten aus Verkehr, Energie, Luftfahrt und Raumfahrt zu. Hierdurch werden nicht nur Synergien bestmöglich ausgeschöpft, durch die unterschiedlichen Perspektiven auf das jeweilige Forschungsthema entsteht zudem ein spannender wissenschaftlicher Diskurs. Die Nutzung von DLR-Großforschungsanlagen wie Windkanälen, Crashanlagen und Simulatoren trägt zur Lösungsfindung bei.

Das Programm Verkehr baut auf seine gute Vernetzung innerhalb der Forschungslandschaft. So pflegt es bewährte Kooperationen mit vergleichbaren Institutionen in Europa, wie etwa IFSTTAR in Frankreich, AIT in Österreich und TNO in den Niederlanden. Auch der intensive Austausch mit KIT, BASt und Fraunhofer in Deutschland, mit Hochschulen und Universitäten sowie mit Wirtschaft und Industrie befördert die ganzheitliche Forschung innerhalb der Projekte.

Der Dialog mit den Ministerien auf Bundes- und Länderebene sorgt für eine optimale Abstimmung der Forschungsprogramme mit der Politik.

Lesen Sie mehr über die Themen, die uns bewegen, und über die Projekte, die wir vorantreiben ...

Kontakt
  • Dipl.-Ing. Magnus Lamp
    Programmdirektor Verkehr
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-3630
    Telefax: +49 2203 601-4712
    Linder Höhe
    51147 Köln
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  • Dr. Detlef Zukunft
    Programmbeauftragter Verkehr
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203-601-3030
    Linder Höhe
    51147 Köln
    Kontaktieren
  • Dipl.-Ing. Jean-Marc Pfeiffer
    Programmbeauftragter Verkehr
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-3470
    Telefax: +49 2203 601-4712
    Linder Höhe
    51147 Köln
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  • Simon Neuenhöfer
    Programmbeauftragter Energie und Verkehr
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-3610
    Telefax: +49 2203 601-4712
    Linder Höhe
    51147 Köln
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Video: DLR MAVEN

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