Artikel zu "Raumstation ISS"

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Raumfahrt | 02. Dezember 2021 | von GSOC-Team

Erfolgreicher Außenbordeinsatz: Antennensystem ausgetauscht

Quelle: DLR
Der Blick von der Columbus-Flight-Director-Konsole während des EVAs.

Ein Weltraumausstieg ist für eine ISS-Mission immer ein besonderes Highlight. Zum einen natürlich wegen des einmaligen Erlebnisses für diejenigen Astronauten, die die "extravehicular activity" (EVA) durchführen und trotz der durchgetakteten Schwerstarbeit immer ein paar Momente haben, wo sie einen Blick ins All, von außen auf „ihre Station“ oder auf die unter ihnen liegende Erde werfen können. Zum anderen wegen des immensen Aufwands in Vorbereitung und Durchführung der EVA. weiterlesen

Raumfahrt | 19. November 2021 | von GSOC-Team

Mission Cosmic Kiss: Das erste Experiment von vielen hat begonnen

Quelle: ESA–L. Parmitano, CC BY-SA 3.0 IGO
Das europäische Weltraumlabor Columbus, aufgenommen von ESA-Astronaut Luca Parmitano während eines Außenbordeinsatzes am 22. November 2019.

Start, Andocken, erste durchaus spannende und aufregende Tage auf der Internationalen Raumstation ISS - wann aber macht Matthias Maurer endlich das erste europäische Experiment? Naja, diesen Mittwoch war es im Prinzip soweit.

Aber: Eigentlich ist die Frage nach dem Beginn des ersten Experiments gar nicht so eindeutig zu beantworten. Die Astronautinnen und Astronauten sind auf der ISS nicht nur von einer Reihe ständig teilautomatisch laufender Experimente umgeben, viele Experimente beginnen sogar bereits vor dem eigentlichen Start der Mission. Und bei einigen Experimenten sind sie selber nicht nur die "Experimentatoren", sondern sogar selbst Gegenstand der Experimente. Nach wie vor sind nämlich viele Aspekte des "Menschen im Lebensraum Weltall" noch ein Feld mit vielen Fragezeichen. weiterlesen

Raumfahrt | 12. November 2021 | von GSOC-Team

Hatch Opening – das Ankommen auf der ISS

Quelle: NASA TV
Die Crew der Expedition 66 nach Ankunft der Crew-3 auf der Internationalen Raumstation ISS.

Das sogenannte „Hatch Opening“ – das Öffnen der Luke – ist nicht einfach nur eine schöne Inszenierung für die Kameras und die Öffentlichkeit, es ist tatsächlich auch für die Astronautinnen und Astronauten ein durchaus bemerkenswerter Moment. Da ist zum einen die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS, für die es seit oft vielen Wochen die ersten „anderen Menschen“ sind, die sie zu Gesicht bekommen – oft gute Freunde durch die gemeinsam durchgestandene Ausbildung und Missionsvorbereitung. Und da ist zum anderen die neu ankommende Mannschaft – voll Vorfreude, Tatendrang, mittendrin in der Verwirklichung eines Traums. weiterlesen

Raumfahrt | 11. November 2021 | von GSOC-Team

Matthias Maurer ist (endlich) gestartet

Quelle: NASA/Joel Kowsky
11. November 2021, 03:03 Uhr MEZ: Bilderbuchstart der SpaceX-Falcon-9-Rakete mit der Crew-3 an Bord der Dragon-Raumkapsel zur Internationalen Raumstation ISS.

Eigentlich hätte Matthias Maurer bereits am 31. Oktober 2021 zur Internationalen Raumstation ISS starten sollen. Doch dann gab es – nicht unüblich in der Raumfahrt – mehrere Verschiebungen des Starts. Zum einen wegen schlechter Wetterbedingungen im Notlandegebiet und zum anderen wegen eines kleineren medizinischen Problems eines Crew-Mitglieds. Sicherheit geht immer vor. Seitens der NASA kam dann auch die Entscheidung, mit der Landung der vorherigen Dragon-Crew nicht mehr auf die Neuankömmlinge zu warten: So kommt es nicht zu einem buchstäblichen deutsch-französischen Gipfeltreffen auf der ISS zwischen den beiden ESA-Astronauten Thomas Pesquet und Matthias Maurer. Thomas landete bereits diesen Montag. Jetzt – endlich! – ist Matthias auch gestartet. weiterlesen

Raumfahrt | 12. November 2018 | von Volker Schmid

Veränderte Choreografie für Gerst - zurück am 20. Dezember

Quelle: ESA/NASA
Trotz temporärer Minimalbelegschaft ist Expedition 57 in vollem Gange - mit zahlreichen neuen Experimenten, von Medikamentenforschung und Wasseraufbereitung bis Robotik.

Die Ursache des Sojus-Fehlstarts vom 11. Oktober ist gefunden. Ein fehlerhafter Sensor in einem der Booster der ersten Stufe war das Problem. Die neue ISS-Crew mit David Saint-Jacques, Anne McClain und Oleg Kononenko soll nun am 3. Dezember starten. Alexander Gerst und sein Team werden voraussichtlich am 20. Dezember zur Erde zurückkehren. weiterlesen

Raumfahrt | 31. August 2018 | von Volker Schmid

Gratulation aus dem All zum 40-jährigen Raumflug-Jubiläum

Quelle: © DLR
Sigmund Jähn, Alexander Gerst und ein Mini-Modell von Jähns Sojus-Kapsel von 1978. Die Aufnahme entstand während des Live-Calls mit der ISS anlässlich der Jubiläumsfeier in Morgenröthe-Rautenkranz.

Alexander Gerst ist der elfte Deutsche im All und fliegt zurzeit auf der ISS alle 90 Minuten einmal um unser Raumschiff Erde - immer beobachtet von uns, seinem Team des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Bonn. Vor 40 Jahren begann die Geschichte der Deutschen im All. Am 26. August 1978 brach Sigmund Jähn als erster Deutscher von Baikonur im Rahmen der Interkosmos-Flüge für neun Tage zur russischen Raumstation Saljut 6 auf. Am vergangenen Sonntag gab es in Jähns Heimatort Morgenröthe-Rautenkranz im Vogtland eine Ehrung zum Jubiläum: Alexander Gerst gratulierte ihm aus dem All. weiterlesen

Raumfahrt | 23. August 2018 | von Johannes Weppler

Nächtlicher Nervenkitzel im Kontrollzentrum

Quelle: DLR, MPO, Roskosmos
Das ICARUS-Team im russischen Kontrollzentrum am Abend des Starts der Antenne zur ISS (15.8.18).

Es ist der 16. August 2018, 01:28 Uhr, als im russischen Kontrollzentrum für die Internationale Raumstation ISS, dem sogenannten MCC-M, Beifall aufkommt und man in viele glückliche Gesichter blickt. Gerade wurde die ICARUS-Antenne, mit der in Zukunft Tiere aus dem All verfolgt werden sollen, erfolgreich an der Außenhaut des russischen Swesda-Moduls der ISS installiert. weiterlesen

Raumfahrt | 17. August 2018 | von Elke Heinemann

ICARUS - Das Leben auf der Erde verstehen und schützen durch die Kommunikation mit Tieren

Quelle: DLR (CC-BY 3.0)
Infografik: Das Experiment ICARUS auf einem Blick

Wenn Tiere sprechen könnten, dann könnten sie uns viel über das Leben auf der Erde erzählen. Ihre Wanderbewegungen helfen uns, besser zu verstehen, wie wir die menschliche Gesundheit und die wild lebenden Tiere auf der Erde schützen können. Aber die Wissenschaftler sind noch nicht in der Lage, kleinen Tieren auf ihrer langen Reise zu folgen. Milliarden Singvögel wandern jedes Jahr von Kontinent zu Kontinent. Dasselbe tun auch Fledermäuse und zahllose Insektenarten, aber wir wissen darüber kaum etwas. Dieses Wissen könnte uns Einblicke in das Verhalten der Tiere, die Ausbreitung von Epidemien wie der Vogelgrippe und Ebola, die Auswirkungen der Klimaveränderung und die Ernährungssicherheit in einigen Regionen ermöglichen. Es würde uns aufgrund der Erschließung der hochentwickelten Sinne der Tiere, die häufig schneller auf solche Gefahren reagieren als Menschen, auch helfen, Naturkatastrophen vorherzusagen.

Zur Beobachtung der globalen Wanderbewegungen kleiner Tiere über ein Satellitensystem nutzt die Initiative ICARUS (International Cooperation for Animal Research Using Space) miniaturisierte Sender, die an den Tieren angebracht werden, um Daten über deren Wanderungsmuster zu erfassen. weiterlesen

Raumfahrt | 16. August 2018 | von Freya Scheffler-Kayser

ALLtag auf der ISS, Teil 2

Quelle: ESA/NASA–A. Gerst
Sonnenaufgang gesehen von der ISS.

Wie sieht eigentlich ein Tag von Alexander Gerst auf der ISS aus? Nach dem Aufstehen, der Morgentoilette und dem Frühstück folgt von 7:30 bis 7:45 Uhr die tägliche Frühkonferenz mit der ganzen Crew und allen fünf Kontroll-Zentren der ISS Partner - diese liegen in Houston (USA), Koroljow bei Moskau (Russland), Saint-Hubert (Quebec, Kanada), Tsukuba (Japan) und für Europa im Columbus-Kontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen in der Nähe von München. weiterlesen

Raumfahrt | 09. August 2018 | von Philipp Burtscheidt

Immuno-2: Erforschung des Immunsystems bei Mikrogravitation

Quelle: DLR (CC-BY 3.0)
Infografik: Das Experiment Immuno-2 auf einen Blick

Wir erleben alle Stress in unserem Alltag. Er kann das Immunsystem beeinträchtigen und zu Erkrankungen führen - sowohl auf der Erde als auch im Weltraum. Viele Astronauten leben über einen längeren Zeitraum unter rauen Bedingungen im Weltraum und kehren nicht zuletzt deshalb in schlechtem Gesundheitszustand von ihren Missionen zurück.

Auf der Erde leiden gesunde und insbesondere schwer kranke Menschen aufgrund ähnlicher Stressfaktoren unter Beschwerden, was erhebliche sozioökonomische Auswirkungen hat: Die wirtschaftlichen Ausfälle durch Arbeitsunfähigkeit - oft aufgrund psychischer Erkrankungen - betrugen 2015 allein in Deutschland 113 Milliarden Euro. weiterlesen