Über den Autor

Manfred Gaida

Manfred Gaida ist seit seiner frühsten Jugend vom Weltall fasziniert und wurde schon als Schüler Mitglied der Kölner Sternfreunde. Von 1973 bis 1982 studierte er an den Universitäten Bonn und Köln Astronomie und Physik und ist nunmehr seit 32 Jahren Astronom und wissenschaftlicher Mitarbeiter im DLR-Raumfahrtmanagement. Zwischendurch widmete er sich auch einige Jahre intensiv dem Wissenschaftsjournalismus und war nebenbei als Fachübersetzer für bekannte populärwissenschaftlich orientierte Verlage tätig.

Außer der Betreuung und Förderung von Raumfahrtprojekten, die den nahen und fernen Weltraum erkunden, vermittelt er leidenschaftlich gern astronomisches Wissen und aktuelle Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit. Sein jährliches DLR-Astroseminar geht mittlerweile auf die 30-Jahresmarke zu und erfährt nach wie vor ungebrochen Zuspruch. In den vergangenen 20 Jahren gingen auch viele Schulklassen mit ihm im Namen des DLR auf eine Reise Vom Polarstern bis zum Kreuz des Südens im Planetariumskeller des Kölner Leonardo-da-Vinci-Gymnasiums. Und nicht selten kommen Funk und Fernsehen für Interviews auf seine Kenntnisse und Expertise in Sachen Astronomie und Raumfahrt zurück.

Gemeinsam mit seinen DLR-Fachkollegen Dr. Christian Gritzner und Josef Hoell ist er Autor des populärwissenschaftlichen Buchs Warum nimmt der Mond zu und ab? Mit 80 Fragen durch das Weltall.

Beiträge von Manfred Gaida

Raumfahrt | 24. Februar 2020

Am Samstag ist Schalttag - und wieso er der letzte im laufenden Jahrzehnt ist

Alle vier Jahre, in einem sogenannten Schaltjahr, gibt es ihn: den 29. Februar. Der Februar dauert einen Tag länger, wodurch das Jahr dann insgesamt 366 Tage hat. Damit beseitigt man die Schwierigkeit, dass die Erde knapp einen viertel Tag länger, näherungsweise 365,2425 Tage braucht, um die Sonne zu umrunden. Durch das Einschieben eines Schalttages wird alle vier Jahre der angesammelte Überschuss an Tagesbruchteilen wieder ausgeglichen. Doch von dieser Regel gibt es wiederkehrend auch seltene Ausnahmen. Vielen heute Lebenden steht eine solche Ausnahme noch bevor. weiterlesen