Quelle: DLR (CC-BY 3.0)
Blick auf das Paul Scherrer Institut
Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einem Teilchenbeschleuniger so nahekommen würde – und doch stehe ich hier am Paul Scherrer Institut in der Schweiz an solch einer beeindruckenden Anlage. Normalerweise bin ich als Entwicklerin von Onboard-Software für Raumfahrzeuge schon froh, wenn die richtigen Lämpchen blinken. Auch hier sind Lämpchen, aber es ist dennoch ganz anders. Mitten in der Nacht arbeiten wir in einer fast völlig menschenleeren, riesigen Forschungsanlage. Das heißt nicht, dass es ruhig ist: Durch die vielen technischen Anlagen, die rund um die Uhr laufen, gibt es immer eine Kulisse aus blinkenden Statuslichtern, laut rauschenden Lüftungsanlagen und vereinzelt piependen Geräten. Tagsüber ist der von der Beschleunigeranlage erzeugte Protonenstrahl für Krebspatientinnen und -patienten, die eine Protonentherapie erhalten, reserviert. Und in vier Nächten erzeugt er nun für das DLR-Projekt ScOSA Weltraumbedingungen. weiterlesen