Artikel zu "Bettruhestudie"

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Raumfahrt | 17. Mai 2019 | von Pierre-François Migeotte

AGBRESA: Dekonditionierung des Herzens bei Astronauten

Quelle: DLR.
Einer der Probanden im MRT

Ein wichtiger Teil der AGBRESA-Experimente ist die Untersuchung der Dekonditionierung des Herzens, die bei Astronautinnen und Astronauten in der Raumfahrt auftritt. Mit einem Team bestehend aus Kollegen der Université Libre de Bruxelles, dem DLR und der Politecnico di Milano und der Unterstützung von der Europäischen Weltraumorganisation ESA und des belgischen Wissenschaftspolitikbüros untersuchen wir die Schwächung des Herzens, die bei Astronauten nach einem Langzeitaufenthalt im All während ihrer Rückkehr in die Schwerkraft zu Ohnmacht führen kann. Diese Dekonditionierung der Astronauten ist eine große Herausforderung für die Weltraumforschung, weshalb Gegenmaßnahmen entwickelt und bei solchen Missionen angewendet werden sollen. Mit unseren Untersuchungen möchten wir herausfinden, ob die künstliche Schwerkraft, die auf einer Kurzarmzentrifuge erzeugt wird, eine effektive Gegenmaßnahme während Raumfahrtmissionen sein kann. weiterlesen

Raumfahrt | 15. Mai 2019 | von Timo Frett

AGBRESA: Man nimmt alles mit ins All, nur nicht die Schwerkraft – Das Training auf der Kurzarmzentrifuge

Quelle: DLR.
Alexandra Noppe, Timo Frett und Michael Arz vom DLR-Zentrifugenteam bereiten einen Probanden für die Fahrt vor

Strikte Bettruhe und im Kreis fahren, wie geht das zusammen? Ganz einfach: Als Proband bei unserer Bettruhe-Studie AGBRESA! Während der 60-tägigen Bettruhe absolvieren 8 unserer 12 Probandinnen und Probanden täglich ihr Training auf der DLR-Kurzarm-Human-Zentrifuge. weiterlesen

Raumfahrt | 09. Mai 2019 | von Friederike Wütscher

AGBRESA: "Im Weltraum hat man viel Zeit, aber keine Tankstelle nebenan" - Docking-Training

Quelle: DLR.
DLR-Doktorandin Sarah Piechowski beim Überwachen des Docking-Trainings einer Probandin

Selber ein Raumfahrzeug durch die unendlichen Weiten des Weltalls steuern und mit riskanten Manövern unter widrigen Umständen an die sichere Raumstation andocken - was sich anhört wie ein Kindheitstraum eines jeden Hobbyastronauten ist für die Probanden der AGBRESA-Bettruhe-Studie tägliche Arbeit: Das Erlernen des Steuerns eines Raumfahrzeugs mit sechs Freiheitsgraden, 6DF, wie es wissenschaftlich korrekt bezeichnet wird, ist eins der zahlreichen wissenschaftlichen Experimente bei der Studie, die die Probanden durchlaufen. Den Weltraum-Flug führen sie allerdings ganz irdisch und Bettruhe-gerecht im Liegen in Köln durch: Insgesamt 20 Docking-"Sitzungen" haben sie am Ende ihrer Bettruhe durchlaufen und dabei die Fertigkeit erworben, ein Raumschiff im All zu steuern und - wenn alles gut läuft - fachgerecht an der Raumstation anzudocken. weiterlesen

Raumfahrt | 17. April 2019 | von Manuela Braun

AGBRESA: Strikte Bettruhe für 60 Tage

Quelle: DLR.
Das Bett der Probanden wird um sechs Grad zum Kopf hin geneigt. So können auch auf der Erde die negativen Auswirkungen der Schwerelosigkeit im All herbeigeführt werden.

Den Kopf nach unten, die Beine hoch gelagert rollt Proband B in Richtung Zentrifuge. Vielmehr wird er auf seiner Liege gerollt. In den nächsten zwei Monaten darf er nicht auf seinen Beinen stehen. Von den wenigen Metern aus der Probandenstation zur Zentrifuge sieht Proband B auf seiner Liege vor allem eines an ihm vorbeiziehen: die Decke des :envihabs. In dem 5400 Quadratmeter großen Gebäude wohnten bereits die ESA-Astronauten Alexander Gerst, Andreas Mogensen, Timothy Peake und Thomas Pesquet direkt im Anschluss an ihre Missionen, um auf die Auswirkungen der Schwerelosigkeit untersucht zu werden. Seit dem 25. März 2019 leben die Probanden der Bettruhestudie AGBRESA von NASA, ESA und DLR im :envihab des DLR. Und seit dem 14. April liegen alle zwölf in ihren Betten. weiterlesen