Artikel zu "Weltraumforschung"

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Raumfahrt | 12. November 2018 | von Volker Schmid

Veränderte Choreografie für Gerst - zurück am 20. Dezember

Quelle: ESA/NASA
Trotz temporärer Minimalbelegschaft ist Expedition 57 in vollem Gange - mit zahlreichen neuen Experimenten, von Medikamentenforschung und Wasseraufbereitung bis Robotik.

Die Ursache des Sojus-Fehlstarts vom 11. Oktober ist gefunden. Ein fehlerhafter Sensor in einem der Booster der ersten Stufe war das Problem. Die neue ISS-Crew mit David Saint-Jacques, Anne McClain und Oleg Kononenko soll nun am 3. Dezember starten. Alexander Gerst und sein Team werden voraussichtlich am 20. Dezember zur Erde zurückkehren. weiterlesen

Raumfahrt | 13. Juli 2018 | von Christian Karrasch

CIMON #traumjob - Wenn aus "Science Fiction" Realität wird

Quelle: DLR (CC-BY 3.0)
Bilderbuchstart der SpaceX Falcon-9 mit CIMON an Bord der Dragon Kapsel am Morgen des 29. Juni 2018 von Cape Caneveral in Florida, USA.

Cape Canaveral, Florida - ganz schön aufregend - go CIMON, go! Die Falcon-9-Rakete von SpaceX erhebt sich langsam mit einem grollenden Donner auf einem grellen Feuerstrahl gen Himmel. Dabei stemmt sie sich mit 7.600 Kilonewton Schub gegen die Schwerkraft und zeichnet ein spektakuläres Gemälde an den morgendlichen Himmel von Florida. Sogar von der Internationalen Raumstation ISS selbst ist diese "Spur des Drachen" zu sehen. Die Dragon-Kapsel der Mission SpaceX CRS-15 (Commercial Resupply Service) ist drei Tage unterwegs zur ISS und trägt "im Leib des Drachen" Nutzlast von exakt 2.676 Kilogramm (Versorgungsgüter, Ausrüstung und wissenschaftliche Experimente). Der Versorgungsflug zur Raumstation war deshalb so besonders, weil eine ganze Reihe deutscher Experimente für die aktuelle horizons-Mission von Alexander Gerst an Bord war. Darunter befand sich auch CIMON (Crew Interactive Mobile Companion). weiterlesen

Raumfahrt | 28. Juni 2018 | von Johannes Weppler

Von Stuttgart auf die ISS: Der beschwerliche Weg eines Studentenexperiments

Quelle: KSat e.V./Sandro Schönhoff
Team PAPELL mit NASA-Administrator Jim Bridenstine (Mitte)

Nicht nur für uns Mitglieder im DLR-Missionsteam ist die horizons-Mission eine aufregende Sache. Auch für drei Gruppen von Studierenden der Unis Stuttgart, Duisburg-Essen und Frankfurt bedeutet sie eine spannende Zeit. Sie haben den Überflieger-Wettbewerb gewonnen, der 2016 vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ausgeschrieben wurde. weiterlesen

Raumfahrt | 15. Juli 2016 | von Christian Grimm

Halbzeit für MASCOT - die Hälfte der Strecke ist geschafft

Quelle: DLR (CC-BY 3.0)
Die MASCOT-Flugersatzeinheit (FS) während weiterer Tests in Bremen.

Am 3. Dezember 2014 startete der deutsch-französische Asteroidenlander MASCOT mit seiner Trägersonde Hayabusa-2 von Tanegashima, einer Insel rund 40 Kilometer südlich vom japanischen Festland. Seitdem ist viel passiert: Eine kurze Zusammenfassung nach fast der Hälfte der Flugzeit.

Anfang 2015 wurde die Flugersatzeinheit von MASCOT, das sogenannte Flight Spare (FS), überarbeitet und fertig gestellt. Dieser baugleiche "Zwilling" des Asteroidenlanders dient auf der Erde als Referenzsystem zur fliegenden Einheit, dem Flight Model (FM). Die Ersatzeinheit unterlief dabei die gleichen Qualifikationstests wie das Flugmodell und konnte zudem auch für weiterführende Komponententests verwendet werden, welche für das FM auf Grund des engen Zeitplans zuvor nicht mehr möglich gewesen waren. Diese zusätzlichen Tests fokussierten sich hauptsächlich darauf, die bestmögliche Performance aus dem Gesamtsystem zu bekommen und die notwendigen Parameter für die Landung im Oktober 2018 auf den Punkt genau zu kalibrieren. Hierunter fallen zum einen Messkampagnen für die wissenschaftlichen Instrumente. weiterlesen

Raumfahrt | 05. November 2014 | von Christian Grimm | 1 Kommentar

Ein letzter Blick - Abschied von MASCOT

Quelle: DLR
Anziehen der letzten Sicherung vor dem Start

Die letzten Handgriffe sind getan und die letzten Funktionstests beendet. Nach der erfolgreichen Integration von MASCOT auf dem Trägersatelliten Hayabusa2 in Sagamihara, fanden noch letzte Vorbereitungen am Startplatz des Tanegashima Space Center in Japan statt. Mit der finalen Anbringung der Solarsegel, die sich für den Start im gefalteten Zustand behutsam über MASCOT legen, bot sich die letzte Möglichkeit MASCOT noch einmal mit eigenen Augen zu sehen.

Für das Entwicklungsteam ist es ein merkwürdiges Gefühl nun Abstand nehmen zu müssen. Zweieinhalb Jahre haben wir MASCOT großgezogen, haben sie wachsen sehen und haben sie eine Menge gelehrt. Nun war es aber an der Zeit, im wahrsten Sinne des Wortes "loszulassen" und sie auf die schwierige Mission zu schicken, bei der wir leider nicht mitreisen können.

Doch wie verabschiedet man sich von einem Objekt, welches im biologischen Sinn zwar nicht lebendig ist, aber dennoch die Persönlichkeiten von so vielen Personen beinhaltet, die es über die Entwicklungszeit so innig begleitet haben. weiterlesen