Digital Twin in Operation

Condition Monitoring of Safety Relevant Structures

Vision eines Condition Monitoring Systems
Vision eines Condition Monitoring Systems
Credit: DLR

Vision eines Condition Monitoring Systems

Mit zunehmender Vernetzung und detaillierter Analyse der anfallenden Daten ergeben sich vielfältige neue Anwendungsfälle.

Diskussionen zum Thema digitale Transformation werden oft extrem technisch oder sehr abstrakt geführt – ohne den konkreten gesellschaftlichen Nutzen zu benennen. Condition Monitoring – auf Deutsch: Zustandsüberwachung – ist ein Thema, das mit vielen praktischen Anwendungsszenarien einen Beitrag zur Sichtbarkeit des Nutzens der digitalen Transformation leisten kann. Mit mehr Daten und besseren Algorithmen sind genauere Zustandsanalysen möglich, die in vielen Bereichen einen direkten gesellschaftlichen Nutzen bringen.

Die Herausforderung des Themas liegt in seiner Heterogenität. "Safety relevant structures", also überwachungswürdige Strukturen, reichen von Anlagen des klassischen Maschinenbaus über infrastrukturelle Anlagen wie Schienenanlagen oder Bauwerke bis hin zu Luft- und Raumfahrzeugen. Während alle Anwendungsfälle gesellschaftlich mittelbar oder unmittelbar relevant sind, erfordern sie strukturell unterschiedliche Daten und Auswertealgorithmen.

In diesem Querschnittsprojekt sind es nicht die konkreten Anwendungen, sondern die Methodiken der wissenschaftlichen Arbeit, welche die verschiedenen Disziplinen des Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammenbringen. So wird es zum Beispiel möglich, Schieneninfrastruktur mit Algorithmen aus der Gebäudeüberwachung zu monitoren. Damit trägt das Projekt aktiv dazu bei, Synergiepotenziale im DLR zu nutzen.

Kontakt
  • Dr. Daniel Krause
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik
    Telefon: +49 531 295-3054
    Lilienthalplatz 7
    38108 Braunschweig
    Kontaktieren

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Quantencomputer

Bezeichnet einen Computer, welcher Rechenoperationen auf Basis von Zuständen kleinster Teilchen wie beispielsweise Molekülen, Atomen, Elektronen und Protonen ausführt. Da diese Bestandteile physikalischer Objekte sowohl Wellen- als Teilcheneigenschaften besitzen, folgen sie anderen Gesetzmäßigkeiten als Objekte der klassischen Physik und Informatik. Die kleinste Einheit des Q.s ist der Qubit. Zusätzlich zum uns bekannten Binärsystem (0 und 1) kann der Qubit einen beliebigen Zwischenzustand zwischen Null und Eins einnehmen. Dieser Zustand heißt Superposition. Dieser ermöglicht, dass sich die Rechenleistung für bestimmte Rechenoperationen enorm steigern kann.