Globaler breitbandiger Internetzugang über Satellit

Glo­bal Connec­ti­vi­ty from Sa­tel­li­te

Globale Vernetzung
Glo­ba­le Ver­net­zung
Credit: DLR / iStock, Maxiphoto

Globale Vernetzung

Im Rah­men der zu­neh­men­den Di­gi­ta­li­sie­rung in der Wirt­schaft und der Ge­sell­schaft hat die Be­deu­tung des band­brei­ti­gen In­ter­net­zu­gangs dra­ma­tisch zu­ge­nom­men. Mit geo­sta­tio­nären Sa­tel­li­ten (GEO) kann ei­ne flä­chen­de­cken­de hoch­ra­ti­ge Ver­net­zung auch au­ßer­halb der Bal­lungs­zen­tren zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den.

Industrie 4.0 ist ohne breitbandiges, sicheres und in der Fläche verfügbares Internet schwer vorstellbar. Vernetzte Produktionsprozesse und Geschäftsmodelle, die sich stark auf das Internet stützen, müssen in strukturschwächeren Regionen ebenfalls möglich sein. Auch der Bürger möchte überall, wo er sich aufhält, arbeiten und auf Informationen zugreifen können. Dies ist heute in weniger besiedelten Gegenden häufig nicht möglich. Insbesondere bei Großveranstaltungen oder im Katastrophenfall ist eine ausreichende Kapazität unerlässlich.

Mit geostationären Satelliten (GEO) kann eine flächendeckende hochratige Vernetzung auch außerhalb der Ballungszentren zur Verfügung gestellt werden. Zukünftige Very High Throughput (VHT) GEO-Satelliten müssen Datendurchsatzraten im Bereich von mehreren Terabit pro Sekunde anbieten können. Hierfür sollen in Zukunft optische Verfahren eingesetzt werden.

Hauptziel des Querschnittsprojekts Global Connectivity from Satellite des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist die Entwicklung der Technologien sowie der Aufbau des ersten Prototyps, um optische Feederlinks für GEO-Satelliten demonstrieren zu können. Dieses kann durch einen zweistufigen Ansatz erreicht werden:

  • Entwicklung eines Prototyps für eine Demonstration über einen terrestrischen Link, der den Satelliten-Uplink emuliert – Technology Readiness Level (TRL) 6. Der Fokus liegt auf der Forschung und Entwicklung der Schlüsseltechnologien.
  • Entwicklung eines Prototyps in enger Zusammenarbeit mit der Industrie für eine In-Orbit-Demonstration, welche die Synergien mit aktuellen oder angekündigten industriellen Entwicklungen nutzt (TRL 7).
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  • Dr. Sandro Scalise
    Dr. Sandro Scalise
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    In­sti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Na­vi­ga­ti­on
    Telefon: +49 8153 28-2856
    82234 Weßling
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