9. Oktober 2020

ISTAR Dassault Fal­con 2000LX "D-BDLR"

Überflug des ISTAR Dassault 2000LX D-BDLR
Über­flug des ISTAR Dassault 2000LX D-BDLR
Bild 1/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Überflug des ISTAR Dassault 2000LX D-BDLR

Über­flug des ISTAR am Stand­ort Braun­schweig.
Ankunft des neuen DLR-Forschungsflugzeugs ISTAR in Braunschweig
An­kunft des neu­en DLR-For­schungs­flug­zeugs ISTAR in Braun­schweig
Bild 2/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Ankunft des neuen DLR-Forschungsflugzeugs ISTAR in Braunschweig

Bahn frei! Mit dem flie­gen­den For­schungs­la­bor wer­den neue Flug­zeug­kon­fi­gu­ra­tio­nen si­mu­liert.
ISTAR Winglet
ISTAR Winglet
Bild 3/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

ISTAR Winglet

Mar­kant: die oran­ge­far­be­nen Winglets
ISTAR Dassault Falcon 2000LX "D-BDLR"
ISTAR Dassault Fal­con 2000LX "D-BDLR"
Bild 4/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

ISTAR Dassault Falcon 2000LX "D-BDLR"

ISTAR Dassault Fal­con 2000LX "D-BDLR" in sei­ner Park­po­si­ti­on am DLR-Stand­ort Braun­schweig.

Das DLR betreibt mit 11 Flugzeugen die größte Flotte an Forschungsflugzeugen in Europa. Das neueste Mitglied – die Dassault Falcon 2000LX, ist unter dem Namen "ISTAR – In-Flight Systems and Technologies Airborne Research" seit 31. Januar 2020 im Einsatz.

Mit ISTAR hat das DLR einen Flugversuchsträger mit dem an neuen Technologien gearbeitet wird, neue Flugzeuge simuliert werden und die Digitalisierung der Luftfahrt weiter vorangetrieben wird. Das Forschungsflugzeug ist wir für die Entwicklung neuer umweltfreundlicher effizienter Flugzeuge, Antriebe und Assistenzsysteme essenziell wichtig. Die erforderlichen Technologien für klimaneutrales Fliegen werden mit ISTAR vorangetrieben.

ISTAR erhält in Braunschweig zunächst eine Basismessanlage zur Bündelung und Bereitstellung verschiedenster Flugdaten. Arbeitsplätze für Flugversuchsingenieure, die an Bord Experimente steuern und Flugparameter überwachen werden ebenfalls eingebaut.

Parallel zum weiteren Ausbau von ISTAR beginnen mit dem Projekt HighFly (High speed inflight validation) erste Forschungsarbeiten und Forschungsflüge in den Bereichen Aerodynamik, Aeroelastik, Strukturdynamik und Antrieb. Volle Einsatzbereitschaft erreicht ISTAR nach weiteren Umbauphasen Mitte der 2020er Jahre.

Voll ausgebaut wird ISTAR in der Lage sein, die Flugeigenschaften neuer Flugzeugentwürfe  real oder virtuell, bemannt oder unbemannt, unter realen Betriebsbedingungen zu testen. Zudem ist ein digitaler Zwilling von ISTAR geplant, der der digitalen Beschreibung des Flugversuchsträgers dient, anhand derer Umbauten, Wartung und Instandhaltung  sowie operationelle Aspekte nachvollzogen und geplant werden.

ISTAR steht den Forschungsarbeiten des DLR und auch anderen nationalen und europäischen Forschungseinrichtungen  sowie Flugzeugherstellern und Zulieferern zur Verfügung.

Aktueller technischer Ausbauzustand

  • Basis-Falcon 2000 LX mit spezieller Bord- und Systeminfrastruktur für
    Flugversuchsexperimente
  • Datenerfassungssystem zur Erfassung von Flugzeug- und Experimentaldaten im Flugversuch
  • Experimentelle Zusatzsensorik (62 Beschleunigungssensoren / 40 Dehnungsmessstreifen)
  • Experimentalantennen für Kommunikations- und Navigationsforschung

Forschungsschwerpunkte

ISTAR wird auf folgenden Gebieten eingesetzt:

  • Untersuchung von Flugeigenschaften neu entwickelter Flugzeugkonfigurationen durch In-Flight-Simulation
  • Entwicklung umweltfreundlicher Komponenten
  • Evaluierung von Pilotenassistenzsystemen B.automatisch Rollen und Starten
  • Aerodynamik
  • Aeroelastik und Strukturdynamik
Technische DatenDassault Falcon 2000LX "D-BDLR"
Länge20,2 m
Höhe7,1 m
Spannweite21,4 m
Kabinenlänge7,98 m
Kabinenbreite2,35 m
Kabinenhöhe1,88 m
Sitzplätze (wiss. Nutzung)max. 6 (je nach Kabinenlayout)
Leergewicht10,52 t
Gesamtgewichtmax. 19,14 t
Schubmax. je 31,13 kN je Triebwerk
Reichweitemax. 7.400 km
Flughöhemax. 14.300 m (46.900 ft)
Geschwindigkeitmax. 961 km/h
Flugdauer

Für Testbetriebe bis zu 9 Stunden

Tankkapazität9.418 l
Ursprüngliche NutzungEntwicklungsflugzeug beim Hersteller Dassault Aviation
DLR-FlugbetriebBraunschweig
Kontakt
  • Martin Gestwa
    Lei­ter For­schungs­flug­ab­tei­lung Braun­schweig
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Flug­ex­pe­ri­men­te
    Lei­tungs­be­reich
    Telefon: +49 531 295-2240
    Lilienthalplatz 7
    38108 Braunschweig
    Kontaktieren
  • Dr. Burkard Wigger
    Ein­rich­tungs­lei­tung
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Flug­ex­pe­ri­men­te
    Telefon: +49 531 295 2930
    Braunschweig
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