Forschungsflotte

Weltweit im Einsatz – Fliegen für die Forschung

ATRA im Flug
ATRA im Flug
Bild 1/9, Quelle: WTD 61

ATRA im Flug

ATRA bei Flugversuchen des HINVA-Projekts (High Lift Inflight Validation) für leisere und langsamere Anflüge.

Forschungsflugzeug A320 ATRA
Forschungsflugzeug A320 ATRA
Bild 2/9, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Forschungsflugzeug A320 ATRA

Das DLR-Forschungsflugzeug Airbus A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) ist eine moderne und flexible Flugversuchsplattform, die nicht nur größenmäßig einen neuen Maßstab für fliegende Versuchsträger in der europäischen Luftfahrtforschung setzt.

HALO im Hangar
HALO im Hangar
Bild 3/9, Quelle: © DLR / Ernsting

HALO im Hangar

Mit dem Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft), einer umgebauten Gulfstream G 550, ist das DLR in der Lage die Atmosphäre in Höhen bis zu 15.000 Metern zu untersuchen.

HALO bei Messflügen im schwedischen Kiruna
HALO bei Messflügen im schwedischen Kiruna
Bild 4/9, Quelle: DLR / Minikin (CC-BY 3.0)

HALO bei Messflügen im schwedischen Kiruna

Im Projekt GW-LYCLE (Gravity Wave Life Cycle) untersuchte das DLR mit dem Forschungsflugzeug HALO bei Messflügen im schwedischen Kiruna das Entstehen, die Ausbreitung und schließlich das Brechen von Schwerewellen auf ihrem Weg durch die Atmosphäre.

Die Forschungsflieger des DLR: ATRA, Falcon, und HALO
Jets der DLR-Forschungsflotte: ATRA, Falcon, und HALO
Bild 5/9, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Jets der DLR-Forschungsflotte: ATRA, Falcon, und HALO

Jets der DLR-Forschungsflotte. Airbus A320 „ATRA“, Gulfstream G550 „HALO” und Dassault „Falcon” sind Teil der größten Forschungsflotte Europas.

HALO in Kiruna
HALO bei der Landung in Kiruna
Bild 6/9, Quelle: : DLR / Minikin (CC-BY 3.0)

HALO bei der Landung in Kiruna

Landung von HALO im schwedischen Kiruna mit Umkehrschub.

HALO - Ankunft in Kiruna.
HALO - Ankunft in Kiruna
Bild 7/9, Quelle: DLR / Minikin (CC-BY 3.0)

HALO - Ankunft in Kiruna

Von Nordschweden aus untersuchten die DLR-Forschungsflieger HALO und Falcon die Zusammensetzung der Atmosphäre.

Das Forschungsflugzeug HALO
Das Forschungsflugzeug HALO
Bild 8/9, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Das Forschungsflugzeug HALO

HALO ermöglicht Atmosphärenforschung zu jeder Zeit an jedem Ort.

Eurocopter EC 135 FHS und der autonome Hubschrauber superARTIS
Eurocopter EC 135 FHS und der autonome Hubschrauber superARTIS
Bild 9/9, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Eurocopter EC 135 FHS und der autonome Hubschrauber superARTIS

Bemannte und unbemannte Flugsysteme im gemeinsamen Luftraum: Mit Hilfe von Assistenzsysteme können der fliegende Hubschraubersimulator Eurocopter EC 135 „FHS“ und der autonome Hubschrauber „superARTIS“ Verbandsflüge meistern.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreibt die größte zivile Flotte von Forschungsflugzeugen und -hubschraubern in Europa. Diese hoch modifizierten Fluggeräte sind entweder selbst Gegenstand der Luftfahrtforschung oder werden zur Beobachtung der Erde, der Meeresoberflächen und der Atmosphäre eingesetzt. Die Flugzeuge sind an den DLR-Standorten Braunschweig und Oberpfaffenhofen stationiert. Diese Einrichtung liefert wissenschaftliche Dienstleistungen sowohl für Flugexperimente des DLR, als auch für andere nationale und internationale Institutionen, für Behörden und industrielle Kunden.

Testpiloten fliegen Versuche und Messkampagnen im In- und Ausland

Rund 100 Mitarbeiter sind für die Flugzeuge und Hubschrauber verantwortlich: Techniker, Ingenieure und Piloten. Die DLR-Piloten verfügen über eine hohe Spezialisierung bis hin zur Testpilotenlizenz und werden unter anderem in regelmäßigen Simulatortrainings und für besondere Flugsituationen, zum Beispiel dem gemeinsamen Fliegen mit unbemannten Fluggeräten, trainiert. Die Einsatzgebiete der Forschungsflotte über Wasser, Eis und Land reichen von Grönland bis in die Antarktis, von den USA über Europa und Russland bis nach Japan. Über alle Ozeane und Kontinente hinweg.

Aufwendige Vorbereitungen vor Forschungsflügen

Pro Jahr stehen rund 30 wissenschaftliche Missionen in den Flugbüchern jedes Fluggeräts. Dabei werden bis zu 250 Flugstunden im Dienst der Wissenschaft absolviert. Jeder dieser Einsätze bedingt jedoch eine detaillierte und technisch aufwendige Vorbereitung, die teilweise eine umfangreiche Umrüstung der Maschinen bis hin zu luftfahrtechnischen Änderungen verlangt. Der dafür notwendige Entwicklungs- und Zulassungsprozess kann vom DLR selbst sichergestellt werden. Kleinere Änderungen können dabei vom DLR selbst zugelassen werden, größere Modifikationen bis hin zu Strukturänderungen am Flugzeug werden gemeinsam mit dem LBA, Luftfahrtbundesamt, und der EASA, European Aviation Safety Agency, umgesetzt.

Kontakt
  • Stephan Storhas
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Flugbetriebe, Flugabteilung Oberpfaffenhofen
    Telefon: +49 8153 28-1725
    Telefax: +49 8153 28-1347
    Münchener Straße 20
    82234  Weßling
  • Waldemar Krebs
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Flugexperimente
    Telefon: +49 531 295-2805
    Telefax: +49 531 295-2220
    Lilienthalplatz  7
    38108 Braunschweig
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