FLU­MI­AS: Un­ter Schwe­re­lo­sig­keit "li­ve" in Zel­len schau­en

FLU­MI­AS, das neue Mi­kro­skop auf der In­ter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS
Bild 1/2, Credit: Universität Magdeburg.

FLUMIAS, das neue Mikroskop auf der Internationalen Raumstation ISS

FLU­MI­AS, das neue Mi­kro­skop auf der In­ter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS, bringt zum ers­ten Mal Zel­len di­rekt in Schwe­re­lo­sig­keit zum Leuch­ten (hier Vi­men­tin, ein Ele­ment des Zy­toske­letts der Wir­bel­tie­re und ein ge­ne­rel­ler Mar­ker für Weich­ge­web­stu­mo­re).
FLUMIAS: 3D-Fluoreszenzmikroskop für sogenanntes "Live-Cell imaging" im Weltraum
FLU­MI­AS: 3D-Fluo­res­zenz­mi­kro­skop für so­ge­nann­tes "Li­ve-Cell ima­ging" im Welt­raum
Bild 2/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

FLUMIAS: 3D-Fluoreszenzmikroskop für sogenanntes "Live-Cell imaging" im Weltraum

Die DLR-In­fo­gra­fik stellt das ho­ri­z­ons-Ex­pe­ri­ment FLU­MI­AS mit den wich­tigs­ten Da­ten und Fak­ten auf ei­nen Blick vor.

FLUMIAS ist ein hochauflösendes Fluoreszenzmikroskop für sogenanntes "Live-Cell Imaging". Es ermöglicht, mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung in Zellen des menschlichen Körpers und anderer Lebewesen zu schauen. So lassen sich zum Beispiel Veränderungen von Stoffwechselprozessen, Membrandynamiken und Ionenflüssen in Echtzeit sichtbar machen, die durch den Einfluss veränderter Schwerkraftbedingungen und Schwerelosigkeit verursacht werden.

Zahlreiche Funktionen einer Zelle sind unter veränderten Schwerkraftbedingungen beeinträchtigt. Schuld daran sind unter anderem strukturelle Veränderungen in den internen Stütz- und Organisationsstrukturen der Zellen, den Zellskelett-Elementen. Um die dynamischen Abläufe dieser Umbauprozesse sowie deren Ursachen und Konsequenzen für die Zellfunktionen besser zu verstehen, werden in menschlichen Immunzellen diese Proteinstrukturen mit fluoreszierenden Markern versehen und mit dem FLUMIAS-Mikroskop in den Zellen sichtbar gemacht. Die innovative Technologie der strukturierten Beleuchtung ermöglicht dabei eine schnelle Erfassung einer Bildebene in sehr hoher räumlicher Auflösung. Durch Verrechnung mehrerer Bildebenen lassen sich dreidimensionale Modelle und Videosequenzen erstellen.

Mit dem FLUMIAS-Technologiedemonstrator wird zunächst eine vereinfachte Variante des geplanten Mikroskops entwickelt. Mit diesem Modell soll zunächst die Weltraumtauglichkeit der neuen hochauflösenden Mikroskop-Technologie getestet und Schwachstellen erkannt werden. Ein weiteres Modell ist für den Einsatz auf der ISS in Vorbereitung. Dieses Modell ist auf einen Zentrifugenrotor montiert und ermöglicht dadurch Untersuchungen zahlreicher biomedizinischer Proben unter verschiedenen Schwerkraftbedingungen.

Kontakt
  • Elke Heinemann
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    Po­li­tik­be­zie­hun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Telefon: +49 2203 601-2867
    Fax: +49 2203 601-3249
    Linder Höhe
    51147 Köln
    Kontaktieren
  • Volker Schmid
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Raum­fahrt­ma­na­ge­ment
    Astro­nau­ti­sche Raum­fahrt, ISS und Ex­plo­ra­ti­on
    Telefon: +49 228 447-305
    Fax: +49 228 447-737
    Königswinterer Str. 522-524
    53227 Bonn
    Kontaktieren
  • Martin Fleischmann
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Raum­fahrt­ma­na­ge­ment, Stra­te­gie und Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Telefon: +49 228 447-120
    Fax: +49 228 447-386
    Königswinterer Str. 522-524
    53227 Bonn
    Kontaktieren

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

Hauptmenü