Mission horizons

Schulwettbewerb Beschützer der Erde 2.0 - Ideen zum Schutz der Umwelt gesucht

Der Leiter des ICARUS-Projekts mit einer Amsel
Bild 1/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Der Leiter des ICARUS-Projekts mit einer Amsel

Prof. Dr. Martin Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell und wiss. Leiter des ICARUS-Projekts mit einer Amsel.

Projektteam "Beschützer der Erde" mit Alexander Gerst
Projektteam "Beschützer der Erde" mit Alexander Gerst
Bild 2/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Projektteam "Beschützer der Erde" mit Alexander Gerst

v.l.n.r. Johannes Weppler (DLR Raumfahrtmanagement), Alexandra Herzog (DLR Raumfahrtmanagement), ESA-Astronaut Alexander Gerst, Prof. Dr. Martin Wikelski (Direktor MPIO Radolfzell), Dr. Franziska Zeitler (DLR Raumfahrtmanagement), Uschi Müller (Projektkoordinatorin ICARUS) im Astronautenzentrum EAC der ESA in Köln.

"Erde statt Plastik - Frühstück ohne Müll", "Wir retten unseren Schulteich", "Stofftaschen statt Plastiktüten" und "10.000 Dominosteine für einen afrikanischen Regenwald" - diese und weitere Projekte haben sich Grundschüler für den Schulwettbewerb „Beschützer der Erde“ im Jahr 2014 ausgedacht. Zur zweiten ISS Mission von Alexander Gerst führt das DLR Raumfahrtmanagement, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Ornithologie, nun wieder einen Ideenwettbewerb durch: Beschützer der Erde 2.0. Diesmal sind Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen gefragt: "Was können wir für den Schutz des Lebensraums und den Erhalt der Artenvielfalt tun?"

Der Wettbewerb möchte die Schülerinnen und Schüler motivieren, selbst zu Wissenschaftlern zu werden. Schulklassen sollen sich einen von vier Lebensräumen (Städte und Dörfer, Wälder, Felder und Wiesen oder Gewässer) aussuchen, erforschen und ein Projekt zum Schutz der Umwelt dazu gestalten. Alexander Gerst wird den Wettbewerb als "Botschafter aus dem All“ begleiten. Während der Mission wird er den Teilnehmern Videobotschaften senden und wichtige Informationen zu verschiedenen Lebensräumen vermitteln: Vögel sind in all diesen Lebensräumen zu Hause und werden als wichtiger Indikator für Umwelt und Artenvielfalt im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen.

Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen entwickeln und sich eine Umsetzung in konkrete Alltagsaktionen überlegen. Dabei sollen ihnen die Perspektive der Vögel und die Initiative ICARUS helfen. ICARUS (International Cooperation of Animal Research Using Space) ist ein Projeakt des Max-Planck-Instituts für Ornithologie. Dort wurde eine Weltraumantenne entwickelt mit der man Vögel, die einen Micro-Sender tragen, virtuell beobachten kann. Vögel gibt es in fast allen Lebensräumen. Sie geben Aufschluss über den Zustand der Umwelt. Die ICARUS-Daten können mit der Animal Tracker App ausgewertet werden. Zusammen mit Satellitenbildern lassen sich Lebensräume aus verschiedenen Blickwinkeln näher erforschen.

Teilnehmen können Schulklassen mit ihren Lehrkräften (auch Forschergruppen und AGs), die im Schuljahr 2018/2019 die neunte oder zehnte Klasse besuchen. Pro Lebensraum wird eine Siegerklasse ermittelt. Die vier Siegerklassen werden Alexander Gerst nach seiner Rückkehr von der ISS im Frühjahr 2019 persönlich in Berlin treffen. Eine der Siegerklassen wird als Hauptgewinner des Wettbewerbs prämiert und gewinnt die Teilnahme an einem Summer Camp bei MaxCine, Öffentlichkeitszentrum für Kommunikation und Austausch.

Anmeldungen sind bis zum 10. Juli 2018 möglich.

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