16. März 2015

Ce­BIT 2015: Bun­desin­nen­mi­nis­ter de Mai­ziè­re zu Gast beim DLR

DLR emp­fängt Bun­desin­nen­mi­nis­ter de Mai­ziè­re auf der Ce­BIT
Bild 1/5, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

DLR empfängt Bundesinnenminister de Maizière auf der CeBIT

Ce­BIT 2015-Mes­se­rund­gang: Am Stand des DLR-Zen­trums für sa­tel­li­ten­ge­stütz­te Kri­sen­in­for­ma­ti­on (ZKI) in­for­mier­te sich Bun­desin­nen­mi­nis­ter Dr. Tho­mas de Mai­ziè­re (Bild­mit­te) über die neues­ten Ent­wick­lun­gen des ZKI-Ser­vice für Bun­des­be­hör­den.
Bun­desin­nen­mi­nis­ter de Mai­ziè­re tes­tet die mo­bi­len ZKI-An­wen­dun­gen
Bild 2/5, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Bundesinnenminister de Maizière testet die mobilen ZKI-Anwendungen

Ce­BIT 2015-Mes­se­rund­gang: Am Stand des DLR-Zen­trums für sa­tel­li­ten­ge­stütz­te Kri­sen­in­for­ma­ti­on (ZKI) in­for­mier­te sich Bun­desin­nen­mi­nis­ter Dr. Tho­mas de Mai­ziè­re (2. von rechts) über die neues­ten Ent­wick­lun­gen des ZKI-Ser­vice für Bun­des­be­hör­den.
Bun­desin­nen­mi­nis­ter de Mai­ziè­re am ZKI-La­ge­tisch
Bild 3/5, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Bundesinnenminister de Maizière am ZKI-Lagetisch

Ce­BIT 2015-Mes­se­rund­gang: Am Stand des DLR-Zen­trums für sa­tel­li­ten­ge­stütz­te Kri­sen­in­for­ma­ti­on (ZKI) in­for­mier­te sich Bun­desin­nen­mi­nis­ter Dr. Tho­mas de Mai­ziè­re (Bild­mit­te) über die neues­ten Ent­wick­lun­gen des ZKI-Ser­vice für Bun­des­be­hör­den.
Kar­tie­rung: Flücht­lings­camp in Jor­da­ni­en
Bild 4/5, Credit: DLR.

Kartierung: Flüchtlingscamp in Jordanien

Das jor­da­ni­sche Flücht­lings­la­ger Al Zaa­ta­ri nimmt seit 2012 täg­lich neue Flücht­lin­ge aus Sy­ri­en auf. An­fang Ja­nu­ar 2013 führ­ten star­ke Re­gen­fäl­le zu Über­flu­tun­gen und Zer­stö­run­gen im Camp. Zur ge­nau­en Si­tua­ti­ons­er­fas­sung er­stell­te der ZKI-DE Ser­vice für Bun­des­be­hör­den, im Auf­trag des THW, um­ge­hend Scha­dens­ana­ly­sen und Sa­tel­li­ten­bild­kar­ten – für ei­ne op­ti­ma­le Ko­or­di­nie­rung der Not­fal­lein­satz­kräf­te. Die Kar­te zeigt die ge­naue In­fra­struk­tur: Sie lässt un­ter an­de­rem er­ken­nen, dass sich zum Zeit­punkt der Auf­nah­me mehr als 40.000 Flücht­lin­ge im Camp be­fin­den.
Staats­se­kre­tä­rin Ro­gall-Gro­the be­sucht das ZKI auf der Ce­BIT
Bild 5/5, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Staatssekretärin Rogall-Grothe besucht das ZKI auf der CeBIT

Im Bild: Cor­ne­lia Ro­gall-Gro­the (links), Staats­se­kre­tä­rin im Bun­des­mi­nis­te­ri­um des In­nern (BMI) und Be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für In­for­ma­ti­ons­tech­nik, mit Dr. To­bi­as Schnei­derhan (2. von rechts), Lei­ter des DLR-Zen­trums für sa­tel­li­ten­ge­stütz­te Kri­sen­in­for­ma­ti­on, und Heinz-Die­ter Mei­er (rechts), Se­ni­or Ad­vi­ser des BMI beim Deut­schen Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR).

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellt vom 16. bis 20. März 2015 auf der IT-Messe Ce­BIT seinen ZKI-DE (ZKI-DE) vor: Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) stellt den Nutzern Satellitendatenanalysen nach Bedarf zur Verfügung – für humanitäre Hilfsaktivitäten, für die zivile Sicherheit und bei Naturkatstrophen. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat den ZKI-Messestand am Eröffnungstag besucht und sich über die neuesten Entwicklungen informiert.

Am interaktiven Lagetisch überzeugte sich der Minister von den Anwendungen von morgen: Auf dem großen Touchscreen lassen sich spielerisch zum Beispiel unterschiedliche Satellitenbildkarten und komplexe Analysen ein- und ausblenden – eine Wischbewegung oder ein Fingertipp genügt. Ein Datenformat, das vom ZKI auch für mobile Endgeräte optimiert wird. Gerade Einsatzkräfte können dann unterwegs auf sämtliche Informationen zugreifen.

Ein weiteres Interesse von Bundesinnenminister de Maizière galt den Entwicklungstransfers am ZKI. Denn die Forschungsergebnisse aus der Krisen-Fernerkundung können auch in anderen Bereichen der öffentlichen Verwaltung genutzt werden. Im Auftrag des Bundesinnenministeriums entwickelt das ZKI in Kooperation mit behördlichen Einrichtungen hierzu besondere Anwendungen und Verfahren.

Im Gespräch mit dem Minister hält Dr. Hubert Reile, Programmdirektor Raumfahrt des DLR, fest: "Der ZKI-DE Dienst wird gut angenommen und wir werden uns darauf konzentrieren auch weiterhin die Fernerkundung durch engen Nutzerkontakt und innovative Lösungen in der öffentlichen Verwaltung zu verankern. Das ZKI ist damit eine Erfolgsgeschichte für die enge Zusammenarbeit zwischen staatlichen Dienststellen und Raumfahrtforschung."

Am Nachmittag empfing das DLR Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik. Bei der Standführung konnte sie sich so persönlich ein Bild vom ZKI-DE Service machen.

ZKI-Service für Bundesbehörden

Das DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation ist seit 2013 als Service für Bundesbehörden tätig (ZKI-DE), im Rahmen einer einzigartigen Bun­des­mi­nis­te­ri­um des In­ne­ren (BMI) (BMI). So gehören zu den Nutzern unter anderem die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK - Bun­des­amt für Be­völ­ke­rungs­schutz und Ka­ta­stro­phen­hil­fe). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist als erste nicht-behördliche Organisation beteiligt und kann ebenfalls Informationsprodukte anfordern: Das ZKI ist rund um die Uhr einsatzbereit.

"Wir haben einen höchst effektiven Dienst entwickelt, den wir über die kommenden Jahre ergänzen und fortwährend den sich stetig wandelnden Nutzeranforderungen anpassen werden", so Dr. Tobias Schneiderhan, Leiter des ZKI.

Wie der Auftritt auf der CeBIT zeigt, ist das Leistungsangebot des ZKI nicht nur auf Krisenfälle beschränkt. Neben dem Regelbetrieb und der Produktentwicklung führen die Experten außerdem individuelle Beratungen und Schulungen durch, um die Möglichkeiten dieser Technologie dem Nutzer näher zu bringen. Dank der engen Verzahnung von Forschung und Entwicklung des DLR in Oberpfaffenhofen bietet das ZKI einen innovativen Service.

Die Ausstellungsfläche des ZKI befindet sich auf dem Ge­mein­schaft­stand des BMI (Halle 7, Stand A58).

Kontakt
  • Bernadette Jung
    Kom­mu­ni­ka­ti­on Ober­pfaf­fen­ho­fen, Weil­heim, Augs­burg
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    Po­li­tik­be­zie­hun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Telefon: +49 8153 28-2251
    Fax: +49 8153 28-1243
    Münchener Straße 20
    82234 Weßling
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  • Dr. Tobias Schneiderhan

    Zen­trum für sa­tel­li­ten­ge­stütz­te Kri­sen­in­for­ma­ti­on (ZKI), Lei­tung
    Telefon: +49 8153 28-3319
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  • Dr. Monika Gähler
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Deut­sches Fer­ner­kun­dungs­da­ten­zen­trum
    Zen­trum für sa­tel­li­ten­ge­stütz­te Kri­sen­in­for­ma­ti­on (ZKI)
    Telefon: +49 8153 28-3309
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