6. Juli 2015

An­dre­as Schüt­te er­hält den AIAA In­ter­na­tio­nal Co­ope­ra­ti­on Award 2015

AIAA-Prä­si­dent Ja­mes F. Al­baugh (rechts), über­gibt den In­ter­na­tio­nal Co­ope­ra­ti­on Award 2015 an die Preis­trä­ger An­dre­as Schüt­te (Mit­te) und Rus­sell Cum­mings
Credit: AIAA.

AIAA-Präsident James F. Albaugh (rechts), übergibt den International Cooperation Award 2015 an die Preisträger Andreas Schütte (Mitte) und Russell Cummings

Die Preis­ver­lei­hung fand an der U.S. Air For­ce Aca­de­my in Co­lo­ra­do Springs statt.

Andreas Schütte vom Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist mit dem International Cooperation Award 2015 des American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA) ausgezeichnet worden. AIAA ist die weltweit größte Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt und vergibt jährlich den International Cooperation Award für herausragende Beiträge bzw. technische und wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Luft- und Raumfahrt. Der Luft- und Raumfahrtingenieur erhielt diese Auszeichnung gemeinsam mit Dr. Russell Cummings, Professor für Luftfahrt- und Raumfahrttechnik an der U.S. Air Force Academy in Colorado Springs. Der Preis würdigt die beachtlichen Leistungen internationaler Zusammenarbeit im Rahmen der NATO Science & Technology Organization (STO).

Das NATO-Forschungsprojekt, das Andreas Schütte und Russell Cummings leiteten, war das bisher größte seiner Art. Mit der Auszeichnung werden insbesondere die Leistungen der beiden Wissenschaftler als Leiter eines 46-köpfigen Teams aus insgesamt 14 NATO-Nationen gewürdigt. Innerhalb der Forschungsgruppe AVT-161 - “Assessment of Stability and Control Prediction Methods for NATO Air & Sea Vehicles”, gelang den beteiligten Forschern der Aufbau einer Validierungsdatenbasis, mit deren Hilfe die Vorhersagefähigkeit für das Stabilitäts- und Steuerungsverhalten militärischer Fahrzeuge verbessert und für den Entwurf künftiger Konfigurationen berücksichtigt werden kann. Die gewonnen Erkenntnisse unterstützen maßgeblich die Fähigkeit zur Beurteilung der Leistungseigenschaften zukünftiger militärischer Plattformen. Das Projekt war so erfolgreich, dass aus den Ergebnissen drei neue NATO-Forschungsaktivitäten entwickelt wurden.

Der Preis wurde Andreas Schütte am 6. Mai 2015 persönlich im Beisein zahlreicher Kollegen aus aller Welt im Ronald Reagan Building and International Trade Center, Washington, D.C., überreicht. Bereits 2012 hatte er mit Russell Cummings den NATO RTO Scientific Achievement Award verliehen bekommen. Der Braunschweiger Wissenschaftler ist seit 17 Jahren im DLR tätig und befasst sich insbesondere mit der Aerodynamik militärischer Konfigurationen und der Strömungsphysik an Flugzeugen mit wirbeldominiertem Strömungsfeld.

Der Preis ist nicht nur eine persönliche Auszeichnung der beiden Wissenschaftler, sondern steht gleichermaßen für die internationale Wertschätzung und den Stellenwert der wehrtechnischen Forschungsbeiträge des DLR im internationalen Umfeld.

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