7. September 2015

Der Wis­sen­schafts­tag 2015 in Neu­stre­litz

Der Wis­sen­schafts­tag 2015 in Neu­stre­litz
Bild 1/6, Credit: DLR (CC-BY 3.0).

Der Wissenschaftstag 2015 in Neustrelitz

Beim Wis­sen­schafts­tag 2015 am Stand­ort Neu­stre­litz dis­ku­tier­ten die rund 100 Gäs­te über neue Ent­wick­lun­gen und an­ste­hen­de Pro­jek­te und lausch­ten den Fach­vor­trä­gen der For­scher des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR).
Klaus Ha­ma­cher, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des DLR-Vor­stands
Bild 2/6, Credit: DLR (CC-BY 3.0).

Klaus Hamacher, stellvertretender Vorsitzender des DLR-Vorstands

Klaus Ha­ma­cher er­öff­ne­te den Wis­sen­schafts­tag 2015 am DLR-Stand­ort Neu­stre­litz mit ei­nem Gruß­wort.
Dr. Nor­bert Ja­kow­ski bei sei­nem Vor­trag
Bild 3/6, Credit: DLR (CC-BY 3.0).

Dr. Norbert Jakowski bei seinem Vortrag

Dr. Nor­bert Ja­kow­ski, vom DLR-In­sti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Na­vi­ga­ti­on, lie­fer­te in sei­nem Vor­trag ei­nen Über­blick über die his­to­ri­sche Ent­wick­lung der Io­no­sphä­ren­for­schung am Stand­ort Neu­stre­litz.
Tho­ralf No­ack und Mi­nis­ter Pe­gel
Bild 4/6, Credit: DLR (CC-BY 3.0).

Thoralf Noack und Minister Pegel

Bei ei­ner Stand­ort­füh­rung er­klär­ten die DLR-Wis­sen­schaft­ler dem Mi­nis­ter für Ener­gie, In­fra­struk­tur und Lan­des­ent­wick­lung, Chris­ti­an Pe­gel, ih­re Ar­beit am Stand­ort Neu­stre­litz. Vor­ne rechts im Bild: Prof. Dr. rer. nat. Hans­jörg Dit­tus, seit dem 01. Ok­to­ber 2011 im Vor­stand des DLR zu­stän­dig für den Be­reich Raum­fahrt­for­schung und -tech­no­lo­gie.
Dr. Ber­der­mann er­klärt Mi­nis­ter Chris­ti­an Pe­gel sei­ne Ar­beit
Bild 5/6, Credit: DLR (CC-BY 3.0).

Dr. Berdermann erklärt Minister Christian Pegel seine Arbeit

Sa­tel­li­ten­an­ten­nen am DLR-Stand­ort Neu­stre­litz
Bild 6/6, Credit: DLR (CC-BY 3.0).

Satellitenantennen am DLR-Standort Neustrelitz

Mit dem An­ten­nen­netz­werk ver­fügt der Stand­ort über mo­der­ne Sys­te­me, die den An­for­de­run­gen ei­nes Echt­zeit­da­ten­zen­trums für GMES und Ga­li­leo ent­spre­chen.

Alle reden übers Wetter – im Weltraum

Der DLR-Standort Neustrelitz stand am 04. September 2015 ganz im Zeichen des Weltraumwetters. Beim Wissenschaftstag 2015 diskutierten die rund 100 Gäste über neue Entwicklungen und anstehende Projekte und lauschten den Fachvorträgen der Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Spannende Vorträge vor Fachpublikum

Mit einem Grußwort eröffnete Klaus Hamacher, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DLR, den Wissenschaftstag. Im Anschluss lieferte Dr. Norbert Jakowski, vom In­sti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Na­vi­ga­ti­on, einen Überblick über die historische Entwicklung der Ionosphärenforschung am Standort Neustrelitz. Ihm folgte Dr. Jens Berdermann mit einem Vortrag über das entstehende "Io­nos­phe­re Mo­ni­to­ring Pre­dic­ti­on Cen­ter". Klaus-Dieter Missling vom Nationalen Bodensegment des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum, sprach, als letzter Vortragende, über den operationellen Betrieb des Datenempfangs. Ein besonderer Gast des DLR-Wissenschaftstags war der Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Christian Pegel.

Weltraumwetter - Sonnenstürme und kosmische Strahlen

Das Weltall. Ein friedlicher, ruhiger Ort, der unendlich still und wolkenlos vor sich hin existiert… Aber Vorsicht! Auch im Weltraum ist das Wetter keineswegs immer gleich, sondern hängt vor allem von der Sonne ab. Die Bedingungen auf der Sonne und im Sonnenwind, auf der Erdmagnetosphäre, der Ionosphäre und der Thermosphäre haben alle Einfluss auf das zuverlässige Funktionieren von technischen Systemen im Weltraum und am Boden. Koronale Massenauswürfe und Sonnenstürme, können die sensible technische Infrastruktur unserer modernen Gesellschaft erheblich beeinträchtigen.

Einfluss auf unser Leben auf der Erde – Technik und Gesundheit

Navigations- und Kommunikationssatelliten und die darauf basierenden Services (z.B. GPS), Unterstützungssysteme im Flugverkehr und der Betrieb von Stromnetzen: alles Systeme, die vom Weltraumwetter beeinflusst werden. Aber nicht nur die Technik ist den Kapriolen des Weltraumwetters ausgesetzt - auch die menschliche Gesundheit kann darunter leiden. Im Flugverkehr kann es beispielsweise zu einer erhöhten Strahlenbelastung kommen.

Überwachung und Vorhersage soll Erde schützen

Um dem Vorzubeugen forschen die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation an einem besseren Schutz vor den außerirdischen Einflüssen. Einen wichtigen Beitrag wird hierbei das Ionosphere Monitoring and Prediction Center (IMPC) leisten. "Das IMPC stellt die nächste Generation eines sehr genauen, wettbewerbsfähigen und stabilen Echtzeit-Datenzentrums für die Beobachtung des Weltraumwetters dar", erklärte Dr. Jens Berdermann in seinem Vortrag. Als permanenter Ionosphären-Wetterbericht wird das IMPC zudem ständig boden- und weltraumbasierte Daten von Referenznetzwerken und Satellitenmissionen nutzen, um die eigenen Messungen zu validieren. Die langjährige Erfahrung des DLR in den Gebieten Empfang, Archivierung, Verteilung und Nutzung von Erdbeobachtungsdaten (im operationellen Betrieb) kommt dem Projekt dabei zugute und wird in das IMPC einfließen.

Kontakt
  • Fabian Locher
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Kom­mu­ni­ka­ti­on, Re­dak­ti­on Luft­fahrt
    Telefon: +49 2203 601-3959
    Fax: +49 2203 601-3249

    Kontaktieren
  • Melanie-Konstanze Wiese
    Kom­mu­ni­ka­ti­on Ber­lin, Neu­stre­litz, Dres­den, Je­na, Cott­bus/Zit­tau
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    Kom­mu­ni­ka­ti­on und Pres­se
    Telefon: +49 30 67055-639
    Fax: +49 30 67055-102
    Rutherfordstraße 2
    12489 Berlin-Adlershof
    Kontaktieren
  • Dr.rer.nat. Norbert Jakowski

    In­sti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Na­vi­ga­ti­on, Na­vi­ga­ti­on
    Telefon: +49 3981 480-151
    Fax: +49 3981 480-123
    Kontaktieren
Bilder zum Thema
Neueste Nachrichten

Hauptmenü