11. September 2015

Luftfahrtamt der Bundeswehr und BAAINBw zu Gast beim DLR

Im Austausch: General Dr. Rieks und Dr. Göge
Bild 1/3, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Im Austausch: General Dr. Rieks und Dr. Göge

Am 9. September 2015 besuchte der Amtschef des Luftfahrtamtes der Bundeswehr (LufABw), General Dr. Angsar Rieks (links) den DLR-Standort Braunschweig. Er wurde von Dr.-Ing. Dennis Göge (rechts), Programmkoordinator der Sicherheitsforschung im DLR, begrüßt.

Vor dem DLR Flugversuchsträger FHS (Fliegender Hubschraubersimulator)
Bild 2/3, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Vor dem DLR Flugversuchsträger FHS (Fliegender Hubschraubersimulator)

Den Abschluss des Besuchs bildete der Rundgang durch den Hangar des DLR-Flugbetriebes, wo unter anderem der Fliegende Hubschraubersimulator (FHS) besichtigt wurde.

Laborbesichtigung beim Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik
Bild 3/3, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Laborbesichtigung beim Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik

Im Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik informierten sich die Gäste über neuartige Materialien für den Flugzeugbau.

Am 9. September 2015 besuchte der Amtschef des Luftfahrtamtes der Bundeswehr (LufABw), General Dr. Angsar Rieks, sowie der stellvertretende Abteilungsleiter Luft des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Oberst (i.G.) Stefan Pott, den DLR-Standort Braunschweig, um sich über die sicherheitsrelevanten Forschungsaktivitäten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu informieren.

Mit der Vielzahl an Forschungsprojekten in den Bereichen bemannter und unbemannter luftgestützter Plattformen, Satellitentechnik und Weltraumsensorik sowie Lasertechnologien und Telemedizin ist das DLR ein bedeutender Akteur bei der Erforschung sicherheitsrelevanter Technologien sowie Verfahren und Methoden.

Während des Besuchs von General Dr. Rieks und Oberst (i.G.) Pott stellten die DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beispielsweise innovative Simulationsverfahren für Entwurfs- und Konfigurationsarbeiten vor, die für die Auslegung, Bewertung und Optimierung fortschrittlicher bemannter und unbemannter Fluggeräte im DLR entwickelt wurden. Zudem wurden Aktivitäten für die Analyse, Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Komponenten und Systemen zur Führung von Luftfahrzeugen und für den Luftverkehr präsentiert.

Der Austausch mit dem LufABw und BAAINBw schafft die Grundlage für einen breiten Dialog und mögliche zukünftige Kooperationen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen LufABw und DLR bei der Zulassung unbemannter Systeme und deren Integration in den Luftraum würde die bereits vorhandene Kooperationsvereinbarung im Bereich der Luft- und Raumfahrtmedizin ausweiten.

Dr.-Ing. Dennis Göge, Programmkoordinator Sicherheitsforschung des DLR, machte im Rahmen des Austausches deutlich, dass die Expertise des DLR zunehmend bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wie der Bundeswehr gefragt ist. "Dies gilt besonders für die Bereitstellung einer unabhängigen Analyse- und Bewertungskompetenz, die durch das DLR realisiert wird", so Göge.

Neben den Vorträgen wurden während des Besuchs auch mehrere Forschungsinfrastrukturen des DLR demonstriert. Im nationalen Zentrum für Flugsimulation in der Luftfahrtforschung AVES (Air VEhicle Simulator) hatten die Gäste die Möglichkeit, zwei hochwertige Anlagen zur Simulation von Flugzeugen und Hubschraubern zu besichtigen. Einen aktiven Einblick in die DLR-Forschung konnte der Amtschef im Generic Experimental Cockpit (GECO), einem modular aufgebauten Festsitz-Cockpitsimulator, gewinnen. Den Abschluss bildete der Rundgang durch den Hangar des DLR-Flugbetriebes. "Das DLR bietet ein beeindruckendes Leistungsportfolio, das für eine Kooperation mit dem LufABw durchaus interessant ist", so General Dr. Rieks.

In der DLR-Sicherheitsforschung werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit verteidigungs- und sicherheitsrelevantem Bezug in Abstimmung mit den Partnern in Staat, Wissenschaft und Industrie sowie Internationalen Organisationen geplant und gesteuert. Der Querschnittsbereich Sicherheitsforschung verknüpft dabei die Kernkompetenzen aus den etablierten DLR-Programmen der Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und des Verkehrs. Insgesamt mehr als 20 DLR-Institute und -Einrichtungen liefern im Rahmen ihrer sicherheitsrelevanten Arbeiten Beiträge zur Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Technologien, Systemen und Konzepten sowie zur Analyse- und Bewertungsfähigkeit hinsichtlich sicherheitsrelevanter Anwendungen.

Kontakt
  • Dr. Dennis Göge
    Programmkoordinator Sicherheitsforschung
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Programmkoordination Sicherheitsforschung
    Telefon: +49 2203 601-4031
    Linder Höhe
    51147  Köln
    Kontaktieren
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