25. September 2015

DLR-Flug­ver­su­che zu al­ter­na­ti­ven Treib­stof­fen

Blick aus dem Cock­pit der Fal­con auf den A320 ATRA
Credit: DLR (CC-BY 3.0).

Blick aus dem Cockpit der Falcon auf den A320 ATRA

Hin­ter dem A320 ATRA mes­sen die Wis­sen­schaft­ler an Bord der DLR-Fal­con die Ab­gas-Zu­sam­men­set­zung und Kon­dens­strei­fe­nei­gen­schaf­ten in ei­ner Ent­fer­nung von 100 Me­tern bis 20 Ki­lo­me­tern.

Vom 21. September bis 9. Oktober 2015 führt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Flugversuche ausgehend vom Flughafen in Manching durch. Ziel ist es, die Emissionen und Kondensstreifen von Verkehrsflugzeugen bei der Verwendung alternativer Treibstoffe zu vermessen. Alternative Treibstoffe in der Luftfahrt bieten eine Perspektive, den Einfluss des Flugverkehrs auf die Luftqualität und das Klima zu reduzieren.

Die Forschungsflüge finden im Rahmen des Projekts ECLIF (Emission and Climate Impact of Alternative Fuels) statt. Zwei beteiligte DLR-Forschungsflugzeuge fliegen in typischen Reiseflughöhen zwischen neun und zwölf Kilometern in Formation, angeführt vom zweistrahligen Airbus A320 ATRA. Hinter dem A320 ATRA messen die Wissenschaftler an Bord der DLR-Falcon die Abgas-Zusammensetzung und Kondensstreifeneigenschaften in einer Entfernung von 100 Metern bis 20 Kilometern. Bei der Logistik und Abwicklung der Flugversuche wird das DLR in Manching von der Wehrtechnische Dienststelle für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr (WTD 61) unterstützt.

Messungen in Abgasstrahlen und Kondensstreifen von Flugzeugen erfordern viel Erfahrung und eine spezielle Messausrüstung. Diese Expertise und die notwendige Messinstrumentierung hat das DLR in den vergangenen Jahren bei Messungen im Nachlauf von Flugzeugen aufgebaut. Seit dem Jahr 2000 wurde die DLR-Falcon bereits in verschiedenen Messkampagnen bei der Untersuchung von Emissionen und Kondensstreifen hinter Verkehrsflugzeugen eingesetzt, zuletzt bei einer gemeinsamen Flugversuchskampagne mit der NASA im Mai 2014.

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