18. Mai 2017

Mit­glie­der der CDU-Land­tags­frak­ti­on be­su­chen DLR-Stand­ort Stutt­gart

Die Be­su­cher­grup­pe vor dem mo­bi­len Ob­ser­va­to­ri­um zur De­tek­ti­on von Welt­raum­schrott
Bild 1/3, Credit: DLR/MartinStollberg.

Die Besuchergruppe vor dem mobilen Observatorium zur Detektion von Weltraumschrott

Von links nach rechts: Dr. Hans-Al­bert Eckel, DLR-In­sti­tut für Tech­ni­sche Phy­sik; Claus Paal, MdL; Ma­ri­on Gent­ges, MdL; Fa­bi­an Gram­ling, MdL; Sa­bi­ne Kurtz, MdL; Rai­mund Ha­ser, MdL; Na­di­ne Be­cker, Par­la­men­ta­ri­sche Be­ra­te­rin; Dr. An­ke Ko­var, Lei­te­rin des DLR-Stand­orts Stutt­gart; Tim Ste­phan, Par­la­men­ta­ri­scher Be­ra­ter.
Die Ent­wick­lung von He­lio­staten ge­hört zu den Schwer­punk­ten des In­sti­tuts für So­lar­for­schung
Bild 2/3, Credit: DLR/MartinStollberg.

Die Entwicklung von Heliostaten gehört zu den Schwerpunkten des Instituts für Solarforschung

Der DLR-So­lar­for­scher To­bi­as Hirsch (Mit­te) er­klärt den Be­su­chern der CDU-Land­tags­frak­ti­on, wel­che Tech­no­lo­gi­en hin­ter He­lio­staten ste­hen.
Im For­schungs­kraft­werk ste­hen Mi­kro­ga­stur­bi­nen im Zen­trum der For­schun­gen
Bild 3/3, Credit: DLR/MartinStollberg.

Im Forschungskraftwerk stehen Mikrogasturbinen im Zentrum der Forschungen

Der DLR-Wis­sen­schaft­ler Dr. An­dre­as Hu­ber (vor­ne rechts) er­klärt im For­schungs­kraft­werk, wie ei­ne Mi­kro­ga­stur­bi­ne funk­tio­niert und wel­che Mög­lich­kei­ten sie für die de­zen­tra­le Ener­gie­ver­sor­gung bie­tet.

  • Vertreter der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg besuchten am 16. Mai 2017 den DLR-Standort Stuttgart.
  • Auf einem Rundgang durch Labore und Testanlagen erhielten sie einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte.
  • Im Fokus standen die Themen Laserentwicklung, Energieforschung sowie Hochleistungsmaterialien.

Ob Hochleistungsstrukturen für die Luft- und Raumfahrt, innovative Fahrzeugkonzepte, die Entwicklung von Lasern, Solarreceivern und Energiespeichern oder Gasturbinen für besonders effiziente Verbrennungsvorgänge – der Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart bildet mit seiner Themenvielfalt alle DLR-Forschungsbereiche ab. Er gehört mit seinen rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den großen Akteuren der Wissenschaftslandschaft und unterstützt maßgeblich die Innovationskraft im Südwesten.

Einen exklusiven Einblick in aktuelle Projekte rund um die Entwicklung innovativer Technologien für die Welt von morgen erhielten Mitglieder der beiden Arbeitskreise für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie Wissenschaft, Forschung und Kunst der CDU-Frak­ti­on im Land­tag von Ba­den-Würt­tem­berg am 16. Mai 2017 bei ihrem Besuch des DLR-Standorts in der Landeshauptstadt. Neben einem Überblick zu den beiden baden-württembergischen DLR-Standorten in Stuttgart und Lampoldshausen, die insgesamt mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen, erlebten die Landtagsabgeordneten auf einem Rundgang durch Labore und Teststände Hightech-Forschung zum Anfassen.

Mit Lasern dem Weltraumschrott auf der Spur

Sowohl für die bemannte wie die unbemannte Raumfahrt – Weltraumschrott wird in den nächsten Jahrzehnten ein immer größeres Problem darstellen. Deshalb arbeiten die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Technische Physik an einer laserbasierten Methode, um die Bahndaten speziell von kleinen Schrottteilchen möglichst genau bestimmen zu können. Aktuell entwickeln sie dazu ein mobiles Observatorium, das in einem Transportcontainer unterkommt und so für Versuchszwecke an unterschiedlichen Orten aufgestellt werden kann.

Energie im Fokus

Technologien für ein zukünftiges Energiesystem, das sich durch ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit auszeichnet und erneuerbare Ressourcen effizient nutzt und speichert, lernten die Landtagsabgeordneten an den drei Instituten für Solarforschung, für DLR-In­sti­tut für Tech­ni­sche Ther­mo­dy­na­mik und für DLR-In­sti­tut für Ver­bren­nungs­tech­nik kennen. Gemeinsam mit Unternehmen arbeitet das DLR unter anderem an Heliostaten, die das Sonnenlicht unabhängig von der Position der Sonne immer auf die gleiche Fläche reflektieren. Diese kommen in solarthermischen Kraftwerken zum Einsatz. Solche Kraftwerke produzieren Wärme, die mittels geeigneter Wärmespeicher – ein wichtiges Forschungsgebiet des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik – quasi aufgehoben werden kann. Nachts kann die eingespeicherte Wärme genutzt werden, um Strom zu erzeugen und eine konstante Versorgung sicherzustellen. Im Forschungskraftwerk stellten die DLR-Verbrennungstechniker den Besuchern aus der Politik Kraftwerkskonzepte für dezentrale Anlagen vor. Diese können Strom und Wärme flexibel und nah am Verbraucher zur Verfügung stellen und basieren auf sogenannten Mikrogasturbinen.

Hightech-Materialien für die Mobilität

Am Boden, in der Luft oder im Weltraum – das globale Mobilitätsbedürfnis wird in Zukunft weiter steigen. Um sicher, effizient und nachhaltig unterwegs zu sein, entwickeln die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Bauweisen und Strukturtechnologie neuartige Leichtbaustrukturen. Zum Einsatz kommen hier spezielle Kunststoffe und Keramiken, die wahre Hochleistungen erbringen können. Zum Beispiel sind sie sehr leicht, halten aber trotzdem extrem hohe Belastungen aus, wie sie bei einem Zusammenstoß auftreten können. Oder sie sind sehr hitzebeständig und können Raumfahrzeuge beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vor dem Verglühen schützen.

Kontakt
  • Denise Nüssle
    Kom­mu­ni­ka­ti­on Stutt­gart und Ulm
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    "Po­li­tik­be­zie­hun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­on"
    Telefon: +49 711 6862-8086
    Fax: +49 711 6862-636
    Pfaffenwaldring 38-40
    70569 Stuttgart
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  • Dr. Anke Kovar
    Lei­tung der Stand­orte Stutt­gart und Lam­polds­hau­sen
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Telefon: +49 711 6862-311
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