1. Juni 2017

Bahnbrechende Erkenntnisse in der Plasmaforschung: DLR-Wissenschaftler gewinnt Star Dust Award

Dr. Hubertus Thomas erhält Star Dust Award
Bild 1/2, Quelle: M. Rubin-Zuzic.

Dr. Hubertus Thomas erhält Star Dust Award

Dr. Hubertus Thomas (rechts), Leiter der Gruppe "Komplexe Plasmen" am DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum wurde von der internationalen Forschungsgemeinschaft mit dem Star Dust Award ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte Ende Mai 2017 in Prag, im Rahmen der Internationalen Konferenz zur Physik staubiger Plasmen (ICPDP), die nur alle drei Jahre stattfindet.

Star Dust Award: Auszeichnung für 20 Jahre Spitzenforschung
Bild 2/2, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Star Dust Award: Auszeichnung für 20 Jahre Spitzenforschung

Mit dem Stardust Award zeichnet die internationale Forschungsgemeinschaft den DLR-Wissenschaftler Dr. Hubertus Thomas für herausragende Beiträge seit über 20 Jahren in der Plasmaforschung aus.

  • Dr. Hubertus Thomas, Gruppenleiter "Komplexe Plasmen" am DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum, mit Star Dust Award ausgezeichnet
  • Höchster Preis auf der Internationalen Konferenz zur Physik staubiger Plasmen (ICPDP), die nur alle drei Jahre stattfindet
  • Schwerpunkt: Auszeichnung, Raumfahrt

Dr. Hubertus Thomas, Gruppenleiter Komplexe Plasmen am DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), ist neuer Preisträger des Star Dust Awards. Die Forschungsgemeinschaft zeichnete damit auf der Internationalen Konferenz zur Physik staubiger Plasmen (ICPDP), die nur alle drei Jahre stattfindet, die herausragende Pionierleistung und mehr als zwanzigjährige Forschungsarbeit des Wissenschaftlers in der Plasmaforschung aus.

Der Physiker hat mit seiner Arbeit bereits die Anfänge der Forschung auf dem Gebiet der Staubigen bzw. Komplexen Plasmen geprägt. Schon 1994 konnte er in einer vielzitierten Arbeit nachweisen, dass sich in einem staubigen Plasma gasförmige, flüssige oder kristalline Strukturen ausbilden können. Dies veränderte die Lehrmeinung in der Physik um 180 Grad, da Plasma bis dahin als ungeordnester Zustand der Materie galt. Seit mehr als zwanzig Jahren betreibt Thomas Spitzenforschung in dem Fachbereich.

Bei der Verleihung des Star Dust Award 2017 in Prag hob das Gremium auch das außergewöhnliche Spektrum der Experimentreihen hervor, die der Wissenschaftler entwickelt und erfolgreich durchgeführt hat – auf der Erde im Labor und unter Schwerelosigkeit auf Parabelflügen, Höhenforschungsraketen sowie im Weltall. Seit 2001 betreibt Thomas mit seiner DLR-Forschungsgruppe Komplexe Plasmen Labore auf der Internationalen Raumstation ISS.

Bis heute gewinnt der DLR-Wissenschaftler laufend neue grundlegende Erkenntnisse im Bereich der "Komplexen Plasmen". Sein Forschungsschwerpunkt ist die Bestimmung der Eigenschaften der Plasmakristalle und das genaue Verständnis der Phasenübergänge zwischen fest und flüssig. Die internationale Gemeinschaft würdigte mit ihrer höchsten Auszeichung außerdem Thomas Förderung von Nachwuchswissenschaftlern, die mit ihren Arbeiten zu weiteren bedeutenden Erkenntnissen im Forschungsbereich Komplexer Plasmen beitragen.

Kontakt
  • Bernadette Jung
    Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    Politikbeziehungen und Kommunikation
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  • Dr. Hubertus Thomas
    Leiter Forschungsgruppe Komplexe Plasmen

    Institut für Materialphysik: Forschungsgruppe Komplexe Plasmen, Leitung
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    Dr. Hubertus Thomas (rechts), Leiter der Gruppe "Komplexe Plasmen" am DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum wurde von der internationalen Forschungsgemeinschaft mit dem Star Dust Award ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte Ende Mai 2017 in Prag, im Rahmen der Internationalen Konferenz zur Physik staubiger Plasmen (ICPDP), die nur alle drei Jahre stattfindet.
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    Quelle: DLR (CC-BY 3.0).  |  Download
    Mit dem Stardust Award zeichnet die internationale Forschungsgemeinschaft den DLR-Wissenschaftler Dr. Hubertus Thomas für herausragende Beiträge seit über 20 Jahren in der Plasmaforschung aus.

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