21. März 2018

Staats­se­kre­tä­rin Kat­rin Schütz be­sucht DLR-Stand­ort Stutt­gart

Staats­se­kre­tä­rin Kat­rin Schütz in der Lehr­werk­statt Sys­te­m­elek­tro­nik
Bild 1/2, Credit: DLR/FrankEppler.

Staatssekretärin Katrin Schütz in der Lehrwerkstatt Systemelektronik

Auf dem Be­such­s­pro­gramm der Wirt­schafts­staats­se­kre­tä­rin Kat­rin Schütz stand auch die mehr­fach aus­ge­zeich­ne­te Lehr­werk­statt für die Aus­bil­dung zu­künf­ti­ger Sys­te­m­elek­tro­ni­ker und Sys­te­m­elek­tro­ni­ke­rin­nen (von links nach rechts: Tho­mas Schwei­zer, Aus­bil­dungs­lei­ter Sys­te­m­elek­tro­nik des DLR-Stutt­gart; DLR-Azu­bi Fe­lix Hoff­mann; Dr. An­ke Ko­var, Lei­te­rin des DLR-Stand­orts Stutt­gart; Prof. Tho­mas De­kor­sy, Di­rek­tor des DLR-In­sti­tuts für Tech­ni­sche Phy­sik; Kat­rin Schütz, Staats­se­kre­tä­rin im Mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Ar­beit und Woh­nungs­bau Ba­den-Würt­tem­berg).
Ein­blick in Zu­kunfts­tech­no­lo­gi­en
Bild 2/2, Credit: DLR/FrankEppler.

Einblick in Zukunftstechnologien

Auf ih­rem Rund­gang durch La­bo­re und Test­stän­de er­hielt Staats­se­kre­tä­rin Kat­rin Schütz ei­nen Ein­blick in Tech­no­lo­gi­en für die Welt von mor­gen, un­ter an­de­rem die Ent­wick­lung Mi­kro­ga­stur­bi­nen für die de­zen­tra­le Ener­gie­ver­sor­gung (von links nach rechts: Staats­se­kre­tä­rin Kat­rin Schütz; Dr. An­ke Ko­var, Lei­te­rin des DLR-Stand­orts Stutt­gart; Dr. Pe­ter Kut­ne, DLR-In­sti­tut für Ver­bren­nungs­for­schung).

  • Staatssekretärin Katrin Schütz aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau besuchte am 21. März 2018 den DLR-Standort Stuttgart.
  • Auf dem Besuchsprogramm stand ein Einblick in aktuelle Forschungsthemen aus Raumfahrt, Energie und Verkehr.
  • Zudem lernte die Staatssekretärin die mehrfach ausgezeichnete Lehrwerkstatt der Systemelektronik-Ausbildung kennen.
  • Schwerpunkt(e): Stuttgart, Politikbesuch, Raumfahrt, Verkehr, Energie, Ausbildung

Ob Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit oder Digitalisierung – der Stuttgarter Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bildet alle Forschungsbereiche ab, die das DLR bearbeitet. Für Staats­se­kre­tä­rin Kat­rin Schütz aus dem ba­den-würt­tem­ber­gi­schen Mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Ar­beit und Woh­nungs­bau also eine hervorragende Gelegenheit, bei ihrem Besuch des Standorts am 21. März 2018 aktuelle Projekte rund um die Entwicklung innovativer Technologien für die Welt von morgen kennenzulernen sowie die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und dem DLR fortzusetzen und zu intensivieren.

"Das DLR und seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leisten hervorragende Arbeit für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes, davon konnte ich mich heute persönlich überzeugen. Die hier erzielten Forschungsergebnisse haben große Bedeutung für die verschiedensten Bereiche unseres Lebens und auch für die Wirtschaft im Land. Besonders beeindruckt hat mich zudem, dass im DLR auch das Thema Ausbildung einen so hohen Stellenwert genießt und hier jungen Menschen ein exzellenter Start in das Berufsleben ermöglicht wird", sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz.

Erfolgreich forschen am Wissen für morgen

Auf ihrem Rundgang durch Labore und Teststände erlebte die Staatssekretärin Hightech-Forschung zum Anfassen: Im vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekt "IRAS" (Intergrated Research Platform for Affordable Satellites) arbeitet das DLR gemeinsam mit Partnern an der Herstellung von kostengünstigen Satelliten und entwickelt Industrie 4.0-Methoden für deren Design, Qualitätssicherung und Produktion. Wie Forscher in Zukunft Satelliten schützen wollen, indem sie die Flugbahnen von Weltraumschrott mit Hilfe eines lasergestützten Systems genau vermessen, stand ebenfalls auf dem Programm des Rundgangs.

Stark vertreten sind am DLR-Standort in der baden-württembergischen Landeshauptstadt die Bereiche Energie- und Verkehrsforschung. Katrin Schütz erhielt hier einen Einblick in aktuelle Projekte zur Entwicklung von Solarreceivern, Energiespeichern und Mikrogasturbinen, die zukünftig als kleine Kraftwerke für die dezentrale und besonders effiziente Energieversorgung zum Einsatz kommen können. Auch innovative Technologien für das Auto der Zukunft stehen im Fokus der Stuttgarter DLR-Forscher. Zum Beispiel präsentierten sie der Staatssekretärin eine neuartige Leichtbaukarosserie für ein brennstoffzellenbetriebenes Konzeptfahrzeug.

Zukunft sichern: Ausgezeichnete Nachwuchsarbeit

Jedes Jahr bietet der DLR-Standort Stuttgart interessierten Jugendlichen die Auswahl zwischen mehreren technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen. Auf ihrem Rundgang besuchte die Staatssekretärin auch die Ausbildungswerkstatt für Systemelektronik. Regelmäßig gehören Azubis aus diesem Bereich zu den Besten ihres Faches und haben schon mehrmals in bundesweiten Wettbewerben Spitzenplatzierungen belegt.

Der Standort Stuttgart

Mit seinen mehr als 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört der DLR-Standort Stuttgart zu den großen Akteuren der baden-württembergischen Wissenschaftslandschaft und unterstützt die Innovationskraft der Region Stuttgart und Baden-Württembergs. Zu den Forschungsschwerpunkten der sechs dort ansässigen DLR-Institute gehören Hochleistungsstrukturen aus faserkeramischen, polymeren und hybriden Verbundwerkstoffen, innovative Fahrzeugkonzepte für Straße und Schiene, Lasersystementwicklung, Technologien für das Speichern und Wandeln von Energie, Gasturbinen und technische Verbrennungsprozesse sowie die Entwicklung von Receivern für solarthermische Kraftwerke. Eine leistungsstarke Infrastruktur mit einzigartigen Testständen und Großforschungsanlagen stützt dabei den Forschungsbetrieb.

Kontakt
  • Denise Nüssle
    Kom­mu­ni­ka­ti­on Stutt­gart und Ulm
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    "Po­li­tik­be­zie­hun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­on"
    Telefon: +49 711 6862-8086
    Fax: +49 711 6862-636
    Pfaffenwaldring 38-40
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  • Dr. Anke Kovar
    Lei­tung der Stand­orte Stutt­gart und Lam­polds­hau­sen
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Telefon: +49 711 6862-311
    Fax: +49 711 6862-636
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