20. April 2018
DLR auf der ILA Berlin 2018

For­schungs­flug­zeu­ge, Ex­pe­ri­men­te für die Raum­sta­ti­on, un­be­mann­tes Flie­gen und ein Ant­ark­tis­ge­wächs­haus

Die DLR-Forschungsflotte
Die DLR-For­schungs­flot­te
Bild 1/9, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Die DLR-Forschungsflotte

Vom um­ge­bau­ten Pas­sa­gier­jet A320 ATRA bis zum Hight­ech­seg­ler Dis­cus-2c flie­gen 11 Flug­zeu­ge und Hub­schrau­ber im Auf­trag des DLR.
Die Tan­dem-L-Sa­tel­li­ten mit großen ent­falt­ba­ren Re­flek­to­r­an­ten­nen im For­ma­ti­ons­flug
Bild 2/9, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Die Tandem-L-Satelliten mit großen entfaltbaren Reflektorantennen im Formationsflug

Tan­dem-L ist ein Vor­schlag für ei­ne hoch­in­no­va­ti­ve Sa­tel­li­ten­mis­si­on zur glo­ba­len Be­ob­ach­tung von dy­na­mi­schen Pro­zes­sen auf der Erd­ober­flä­che in ei­ner bis­her nicht er­reich­ten Qua­li­tät und Auf­lö­sung.
Künst­le­ri­sche Dar­stel­lung MER­LIN
Bild 3/9, Credit: CNES/Illustration David DUCROS.

Künstlerische Darstellung MERLIN

Der deutsch-fran­zö­si­sche Kli­ma­sa­tel­lit MER­LIN soll ab 2021 die glo­ba­le Me­than-Kon­zen­tra­ti­on in der At­mo­sphä­re mes­sen. MER­LIN baut auf dem neu­en Sa­tel­li­ten­bus "My­ria­de Evo­lu­ti­ons" auf, der von CNES zu­sam­men mit der fran­zö­si­schen Raum­fahrt­in­dus­trie ent­wi­ckelt wur­de. Die Nutz­last des Sa­tel­li­ten - ein so­ge­nann­tes LI­DAR-In­stru­ment (LIght De­tec­ti­on And Ran­ging), das auch bei Nacht und durch dün­ne Wol­ken hin­durch mes­sen kann - wird im Auf­trag des DLR Raum­fahrt­ma­na­ge­ments mit Mit­teln des BM­Wi in Deutsch­land ent­wi­ckelt und ge­baut. Zum Me­than-LI­DAR ge­hört ein La­ser, der Licht in zwei un­ter­schied­li­chen Wel­len­län­gen aus­sen­den kann und da­durch in der La­ge ist, un­ab­hän­gig vom Son­nen­licht äu­ßerst prä­zi­se Mes­sun­gen der Me­than­kon­zen­tra­ti­on auf al­len Brei­ten­gra­den durch­zu­füh­ren.
Lei­ser Lan­den
Bild 4/9, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Leiser Landen

Im No­vem­ber 2016 wur­den in Frank­furt lei­se­re Lan­de­an­flü­ge durch ein neu ent­wi­ckel­tes Pi­lo­ten­as­sis­tenz­sys­tem mit dem For­schungs­flie­ger A320 ATRA (Ad­van­ced Tech­no­lo­gy Re­se­arch Air­craft) er­probt.
As­te­roi­den­lan­der MAS­COT
Bild 5/9, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Asteroidenlander MASCOT

Der As­te­roi­den­lan­der MAS­COT fliegt mit der ja­pa­ni­schen Raum­son­de Ha­ya­bu­sa2 zum Aste­ro­iden Ryu­gu. Dort wird er mit ei­nem Aus­lö­se­me­cha­nis­mus aus der Son­de "ge­drückt" und lan­det auf dem Aste­ro­iden. Die vier In­stru­men­te an Bord - ein Spek­tro­me­ter der fran­zö­si­schen Raum­fahr­t­agen­tur CNES, ein Ma­gne­to­me­ter der TU Brauch­schweig so­wie ei­ne Ka­me­ra und ein Ra­dio­me­ter des DLR - füh­ren dann Mes­sun­gen durch. Da­bei hüpft der Lan­der von Mess­stel­le zu Mess­stel­le.
Fotomontage von CIMON auf der ISS
Fo­to­mon­ta­ge von CI­MON auf der ISS
Bild 6/9, Credit: DLR/T. Bourry/ESA

Fotomontage von CIMON auf der ISS

Fo­to­mon­ta­ge von CI­MON schwe­bend im Co­lum­bus Pu­blic Re­la­ti­on Mo­dul am ESA Eu­ro­pean Astro­naut Cen­tre (EAC) in Köln-Porz (30. Ja­nu­ar 2018). CI­MON ist ein flie­gen­der und au­to­nom han­deln­der Astro­nau­ten-As­sis­tent. Aus­ge­stat­tet mit Künst­li­cher In­tel­li­genz un­ter­stützt die­se welt­weit ein­zig­ar­ti­ge Tech­no­lo­gie-De­mons­tra­ti­on die Ar­beit von Astro­nau­ten auf der ISS wäh­rend der Ho­ri­z­ons-Missi­on von ESA-Astro­naut Alex­an­der Gerst im Som­mer 2018.
Automatischer Lufttransport größerer Frachten
Au­to­ma­ti­scher Luft­trans­port grö­ße­rer Frach­ten
Bild 7/9, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Automatischer Lufttransport größerer Frachten

Un­be­mann­tes Flug­ge­rät soll bei­spiels­wei­se hu­ma­ni­täre Hilfs­gü­ter bis 600 Ki­lo­me­ter weit au­to­ma­tisch aus­lie­fern. Im Pro­jekt ALAA­DY (Au­to­ma­ted Low Al­titu­de Air De­li­ve­ry) wer­den Tech­no­lo­gi­en da­für un­ter­sucht.
For­schen und Le­ben in der Ant­ark­tis
Bild 8/9, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Forschen und Leben in der Antarktis

Nun ist nur noch die Über­win­te­rungs­crew auf der Neu­mayer-Sta­ti­on III des Al­fred-We­ge­ner-In­sti­tuts (AWI) - Paul Zabel, Wis­sen­schaft­ler des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR), ge­hört da­zu. Er wird bei En­de 2018 das DLR-Ge­wächs­haus EDEN ISS be­treu­en und für fri­sche Le­bens­mit­tel sor­gen.
Spiegelmodule von eROSITA
Spie­gelm­odu­le von eRO­SI­TA
Bild 9/9, Credit: MPE

Spiegelmodule von eROSITA

Die sie­ben par­al­lel aus­ge­rich­te­ten iden­ti­schen Spie­gelm­odu­le des Welt­raum­te­le­skops eRO­SI­TA sam­meln hoch­ener­ge­ti­sche Pho­to­nen und lei­ten die­se an Rönt­gen­ka­me­ras wei­ter. Rund 100.000 Ga­la­xien­hau­fen soll das In­stru­ment wäh­rend sei­ner Missi­on neu ent­de­cken.
  • Vier Forschungsflugzeuge, zwei Hubschrauber und Flugversuchsgeräte für unbemanntes Fliegen.
  • Erdbeobachtungsmissionen für die Klimaforschung Tandem-L und MERLIN werden vorgestellt.
  • Exploration von Merkur, Mars und Asteroid Ryugu im Fokus.
  • Schwerpunkt(e): Luftfahrt, Raumfahrt, Digitalisierung

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert sich auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin Air Show vom 25. bis zum 29. April 2018 mit aktuellen Projekten und Forschungsergebnissen. Das DLR ist auch 2018 wieder einer der größten institutionellen Aussteller und wird auf rund 700 Quadratmetern in Halle 4, im Space Pavilion, am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Halle 2 und im ILA CareerCenter in Halle 1 Einblicke in seine Forschungsarbeit geben. Auf dem Außengelände der ILA stellt das DLR einen Großteil seiner Forschungsflotte mit verschiedenen Hubschraubern und Flugzeugen aus, darunter das größte Flottenmitglied A320 ATRA sowie verschiedene Flugversuchsgeräte für unbemanntes Fliegen.

"Auf der ILA Berlin 2018, der Leitmesse für Innovationen in Luft- und Raumfahrt, präsentiert sich das DLR mit zukunftsweisenden Themen die Lösungen zu drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung und Industrie 4.0 aus der Innovationskraft der Luft- und Raumfahrt bereitstellen", sagt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. "Dafür ist die ILA der ideale Ort, gerade mit der verstärkten Ausrichtung auf Wissenschaft und Forschung bieten sich dem DLR herausragende Möglichkeiten, die über viele Grenzen hinweg bereits umfangreichen internationalen Kooperationen in Wissenschaft und Wirtschaft weiter zu pflegen und auszubauen."

Das DLR wird täglich auf Twit­ter und Fa­ce­book von der ILA berichten. Die beiden DLR-Pressekonferenzen des DLR (25. April, 10:00 Uhr und 26. April, 10:00 Uhr) werden live auf der Socialmedia-Plattform You­tu­be übertragen.

DLR-Forschungsflieger auf der ILA

Als Betreiber der größten zivilen Forschungsflotte Europas stellt das DLR auf dem Außengelände der ILA vier Forschungsflugzeuge und zwei Forschungshubschrauber vor. Die hoch modifizierten Fluggeräte sind teils selbst Gegenstand der Luftfahrtforschung als Versuchsplattformen oder werden als Träger für wissenschaftliche Geräte eingesetzt. Ihre Aufgabengebiete reichen von der Erprobung neuer Luftfahrttechnologien über die Erd- und Meeresbeobachtung bis zur Atmosphärenforschung. Das größte Flottenmitglied des DLR ist der Air­bus A320-232 "D-ATRA" (Advanced Technology Research Aircraft). Das Flugzeug bietet Luftfahrtforschern und Kooperationspartnern aus der europäischen Luftfahrt vielfältige Möglichkeiten, Flugzeuge in den Bereichen Aerodynamik, Avionik sowie der Triebwerkskonzepte und beim Kabinenkomfort weiterzuentwickeln. Die Falcon 20E ist für die Atmosphären- und Klimaforschung rund um die Welt als fliegendes Labor im Einsatz, die Do-228 CFFU fungiert besonders als Träger für Radar- und optische Sensoren in der Erdbeobachtung und die Cessna Grand Caravan ist der "Flie­gen­de Hör­saal" des DLR. Zudem können die Besucher den Forschungshubschrauber Bo-105 sehen, der etwa bei Untersuchungen von lärmarmen Anflugprofilen, Pilotenassistenzsystemen und Flügen mit Außenlasten für die Forschung abhebt, sowie den Fliegenden Hubschraubersimulator EC 135 FHS, der einzigartig für die Realerprobung neuer Steuerungs- und Regelungssysteme ist.

Unbemanntes Fliegen, alternative Treibstoffe und lärmarmes Landen

Am Stand in Halle 4 zeigt das DLR mit zahlreichen Exponaten Innovationen für die Luftfahrt der Zukunft. Darunter zum Beispiel Entwicklungen für den unbemannten Frachtflugverkehr wie das Projekt UFO (Unmanned Freight Operations), in dem das DLR Lösungen für die Integration dieser Flugzeuge in den bestehenden Luftverkehr erarbeitet hat. Ein hohes Potential für einen umweltverträglicheren Flugverkehr haben alternative Treibstoffe, wie sie in Hinblick auf ihre Emissionen gerade bei einer gemeinsamen Forschungsflugkampagne von DLR und NASA untersucht wurden. Am DLR-Stand können die Besucher ein original Instrumentenrack der Flugkampagne bestaunen sowie die direkte Vorführung der Verbrennung von deutlich stärker rußendem klassischen Kerosin gegenüber synthetisch optimiertem Treibstoff. Für weniger Fluglärm haben DLR-Forscher das Pilotenassistenzsystem LNAS (Low Noise Augmentation System) entwickelt. Die Besucher können sich die notwendigen Stell- und Steuervorgaben des Systems für einen lärmoptimalen Anflug erklären lassen, wie er am Flughafen Frankfurt bereits erprobt wurde. Zudem sind anhand eines Modells die Forschungsarbeiten für ein leises Triebwerk mit aktiver Lärmminderung mittels Drucklufteinblasung und Antischall ausgestellt.

Ein Klimasatellit, ein humanoider Roboter und ein Asteroidenlander

Ebenfalls am DLR-Stand in Halle 4 setzt das DLR die Themen Erdbeobachtung, suborbitaler Hyperschalltransport und Exploration in Szene. Das innovative Konzept Tan­dem-L für eine radargestützte globale Umwelt- und Klimaüberwachung wird den Besuchern ebenso vorgestellt wie die französisch-deutsche Satellitenmission MERLIN zur globalen Messung des Klimagases Methan. Ebenso können die Besucher ein Modell des SpaceLiner besichtigen, eine Vision für einen suborbitalen, hyperschallschnellen geflügelten Passagiertransporter, der modifiziert auch als vollwiederverwendbares unbemanntes Raumtransportsystem (RLV) für den kostengünstigen Start von Satelliten in den Orbit eingesetzt werden könnte. Der humanoide Roboter TORO zeigt den Besuchern seine Beweglichkeit. Gemeinsam mit den Partnern der japanischen und französischen Weltraumagenturen JAXA und CNES präsentiert das DLR am Stand die Asteroidenmission Hayabusa II mit einem 1:1-Modell der Raumsonde sowie den huckepack fliegenden Lander MASCOT, der im Oktober 2018 auf dem Asteroiden Ryugu aufsetzen und sich hüpfend auf der Oberfläche fortbewegen wird. Am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zeigt das DLR unter anderem ein Modell des experimentellen Weltraumüberwachungsradars GESTRA (German Experimental Space Surveillance and Tracking Radar), mit dem zukünftig Weltraummüll und andere Objekte im Weltall identifiziert und katalogisiert werden. Dem Nachwuchs bietet das DLR zudem im Career-Center das einmalige Erlebnis eines virtuellen Weltraumspaziergangs entlang der Internationalen Raumstation ISS.

Raumfahrt zum Anfassen im ILA Space Pavilion

Mehr als 20 Themen präsentiert das DLR in der Raumfahrthalle - dem so genannten Space Pavilion - ebenfalls in Halle 4. Die Bandbreite der dargestellten Raumfahrtthemen zeigt die Vielfalt der Projekte aus Wissenschaft und Forschung, für den Betrieb und die Infrastruktur von Raumfahrtanwendungen, aber auch die Industrieförderung und das deutsche Engagement innerhalb der Europäischen Raumfahrtagentur ESA. Die Besucher können erfahren, wie konkret Raumfahrt zur Verbesserung der Lebensqualität auf der Erde beiträgt, beispielsweise durch essentielle Beiträge von Erdbeobachtungssatelliten wie EnMAP zum Umwelt- und Klimaschutz. Aber auch, warum und wie Raumfahrt mit Missionen eROSITA neues Wissen ermöglicht. Beispielhaft dafür steht auch die neue Mission horizons des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst, die am 6. Juni 2018 beginnt. Das DLR informiert im Space Pavilion über die Mission und geplante Experimente, darunter auch den Astronauten-Assistenten Cimon. Für Staunen sorgen auch die Weltraum-Roboter des Projekts ARCHES, in dem Möglichkeiten für die schwarmweise Erkundung anderer Planeten ebenso wie der Ozeane untersucht wird sowie das Antarktisgewächshaus EDEN-ISS, in dem aktuell bei einer Überwinterungsmission die Nahrungsmittelversorgung für Mond und Mars erprobt wird. Die Berliner Planetenforscher des DLR zeigen ihre Experimente BELA und MERTIS, die auf der europäisch/japanischen Merkur-Mission BepiColombo mitfliegen sowie den Marsbohrer HP3, der schon am 5. Mai 2018 mit der NASA-Mission InSight zum Mars starten soll. Partner des Space Pavilion sind das DLR, die Europäische Weltraumorganisation ESA, der Bundesverband der Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Am 25. und 26. April 2018 findet im Space Pavilion der ILA Space Day mit zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden statt, am Nachmittag des 27. April gibt es den "Astronauts‘ Day" für die allgemeine Öffentlichkeit - hier werden auch die deutschen Astronauten Hans Schlegel und Ulrich Walter sowie ihre amerikanischen Kollegen Tom Hendricks, Jerry Ross und Bernard A. Harris, die vor 25 Jahren, 1993, bei der deutschen D2-Mission zusammengearbeitet haben, auf der Bühne vertreten sein. Am 28. April 2018 präsentiert das DLR von 13.00 bis 15.00 Uhr auf der Bühne im Space Pavilion eine Science-Show für Groß und Klein - unter anderem mit dem deutschen ESA-Astronauten Matthias Maurer.

mehr In­fos über das DLR auf der ILA 2018

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