21. September 2018
5. Deutscher CanSat-Wettbewerb 2018

Schüler starten selbstgebaute Mini-Satelliten - Sieger stehen fest

Start einer Rakete
Start einer Rakete
Bild 1/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Start einer Rakete

Start einer Rakete bei CanSat am 19. September 2018.

Schüler schauen ihrer Rakete nach dem Start hinterher.
Blick in den Himmel - CanSat
Bild 2/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Blick in den Himmel - CanSat

Schüler schauen ihrer Rakete nach dem Start hinterher.

Eine Rakete kommt nach ihrem Flug am Fallschirm zur Erde zurück.
Rakete am Fallschirm - CanSat
Bild 3/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Rakete am Fallschirm - CanSat

Eine Rakete kommt nach ihrem Flug am 19. September 2018 am Fallschirm zur Erde zurück.

Rakete beim Start
Rakete beim Start
Bild 4/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Rakete beim Start

4. Deutscher CanSat-Wettbewerb 2017.

Start einer Rakete
Flug in 1000 Meter Höhe
Bild 5/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Flug in 1000 Meter Höhe

Die von Schülern entwickelten und gebauten Mini-Satelliten werden beim deutschen CanSat-Wettbewerb in eine Höhe von 1000 Metern geschossen. Das DLR gehört zu den Unterstützern des Wettbewerbs und bietet den Betreuern der Schülerteams einen Workshop an.

CanSat-Rakete
CanSat-Rakete
Bild 6/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

CanSat-Rakete

CanSat-Rakete

CanSat mit Hülle und Fallschirm
CanSat mit Hülle und Fallschirm
Bild 7/7, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

CanSat mit Hülle und Fallschirm

Einzelteile: Der CanSat ist nicht größer als eine Getränkedose und rund 350 Gramm schwer. Er kommt in eine Hülle und wird dann in die Rakete integriert. Ein Fallschirm bremst die Nutzlast ab, so dass sie sicher und sanft landen und anschließend geborgen werden kann.

  • Schüler starten Mini-Satelliten
  • 5. Deutscher CanSat-Wettbewerb
  • Schwerpunkt(e): Nachwuchsarbeit, Raumfahrt

Im Rahmen des 5. Deutschen CanSat-Wettbewerbs 2018 sind neun Schulteams aus ganz Deutschland vom 17. bis 21. September 2018 in die Raumfahrtstadt Bremen gekommen. Hier stellten die SchülerInnen ihre Miniatursatelliten mit den Maßen einer Getränkedose einer Jury aus Fachleuten der Luft- und Raumfahrtbranche vor. Am 21. September wurden die Siegerteams gekürt. Der Höhepunkt stand am 19. September an: Vom Flugplatz Rotenburg/Wümme wurden die Dosensatelliten mit einer Rakete in eine Höhe von ca. 1 Kilometer geschossen. Während des Rückflugs am Fallschirm hängend, mussten die Satelliten von den SchülerInnen selbst entwickelte Missionen erfüllen. Das Siegerteam darf im kommenden Jahr die Bundesrepublik beim Europäischen CanSat-Wettbewerb vertreten. Der Wettbewerb wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt.

Die Sieger

Die drei Sieger-Teams sind:

  • Platz 1 PerpetuumMobile, Elisabeth-Gymnasium, Sachsen-Anhalt, Thema: Sanfte Landung des CanSats wie ein Quadrokopter damit er wiederverwendbar ist.
  • Platz 2 CASA, Gymnasium Maria Stern des Schlwerks der Diözese Augsburg, Bayern, Thema: Stabilisierung des CanSats während des Fluges
  • Platz 3 plan@ earth, Europaschule Schulzentrum SII Utbremen, Bremen, Thema: Verbindung von Bodenstation und CanSat über Internet, senden der Daten per Twitter

Über den CanSat-Wettbewerb

Der Deutsche CanSat-Wettbewerb fand 2018 zum fünften Mal statt. Ursprünglich aus einer Initiative der Europäischen Weltraumagentur (ESA) entstanden, wird er jährlich gemeinsam von Unternehmen und Institutionen der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie mehreren Bremer Schulen veranstaltet. Teilnehmen können SchülerInnen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland. Ein Team besteht mindestens aus vier SchülerInnen und einem Betreuenden. Ziel ist es, einen Miniatursatelliten mit den Maßen einer handelsüblichen Getränkedose zu bauen.

Die Miniatursatelliten müssen zwei Aufgaben erfüllen: Die primäre Mission ist für alle Teams gleich und umfasst das Messen von Luftdruck und Temperatur. Für die sekundäre Mission ist die Kreativität der Teilnehmenden gefragt. In diesem Jahr möchte zum Beispiel ein Team versuchen, seinen CanSat mit Hilfe einer Bodenstation mit dem Internet zu verbinden. Eine andere Gruppe will die Feinstaubkonzentration messen und dadurch Rückschlüsse auf die Verbreitung von Staubpartikeln in der Atmosphäre ziehen.

Während des CanSat-Wettbewerbs durchlaufen die SchülerInnen sämtliche Phasen einer realen Raumfahrtmission. Daher werden auch die Projektplanung, die Öffentlichkeitsarbeit und die Projektdokumentation von der Jury bewertet. Dazu müssen sich die Teams auch um eine eigenständige Finanzierung durch Sponsoren kümmern.

Zum Abschluss des Wettbewerbs kommen alle neun Teams nach Bremen. Dort präsentieren sie ihre Satelliten der Jury und lassen ihre CanSats durch eine technische Abnahme überprüfen. Vom Flugplatz Rotenburg/Wümme werden die Minisatelliten am Mittwoch, den 19. September von 9:30 bis 17:30 Uhr gestartet. Die Siegerehrung findet am Freitag statt. Darüber hinaus erhalten die teilnehmenden SchülerInnen während der Startkampagnenwoche einen Einblick hinter die Kulissen der Bremer Raumfahrtindustrie.

Weitere Informationen zum Wettbewerb können Interessierte unter www.cansat.de sowie in den sozialen Netzwerken des Deutschen CanSat-Wettbewerbs erhalten.

Und für alle, die dieses Jahr nicht dabei sein konnten, gibt es gute Nachrichten: Auch im kommenden Jahr besteht die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme zu bewerben. Die Startkampagne des 6. Deutsche CanSat-Wettbewerbs 2019 wird vom 23. bis 27. September 2019 stattfinden. Eine Bewerbung ist ab dem 9. November 2018 möglich.

Alle Mitveranstalter, Förderer und Partner auf einen Blick (in alphabetischer Reihenfolge):

ArianeGroup, Altimax Rocket Altimeter, Aviaspace Bremen, BerlinDruck GmbH & Co. KG, Bremen Airport, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), DLR Raumfahrtmanagement, DSI Aerospace Technologie GmbH (DSI), Europäische Union über den European Regional Development Fund, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europaschule Schulzentrum Utbremen, European Space Education Resource Office Germany (ESERO Germany), Flugplatz Rotenburg (Wümme), Gymnasium Vegesack, Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, Moskito Werbeagentur Szabó & Christiani oHG, Ökumenisches Gymnasium zu Bremen, OHB Bremen, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Senatorin für Kinder und Bildung, SILVER ATENA Electronic Systems Engineering GmbH, Spacebenefit e.V., Technisches Bildungszentrum Mitte, Watterott Electronics GmbH, Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.

Kontakt
  • Jens Wucherpfennig
    Kommunikation Göttingen und Hannover
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    "Politikbeziehungen und Kommunikation"
    Telefon: +49 551 709-2108
    Telefax: +49 551 709-12108
    Bunsenstr.  10
    37073 Göttingen
    Kontaktieren
  • Dr. Dirk Stiefs
    Leiter DLR_School_Lab Bremen
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    DLR_School_Lab Bremen
    Telefon: +49 421 24420-1131
    Telefax: +49 421 24420-1120
    Robert-Hooke-Str.  7
    28359 Bremen
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