18. Oktober 2018
DLR-Projekt Eu:CROPIS

Satellit mit Tomaten an Bord geht auf Reisen

Verpacken von Eu:CROPIS
Beim Verpacken von Eu:CROPIS
Bild 1/5, Quelle: ©DLR.

Beim Verpacken von Eu:CROPIS

Der am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme integrierte Satellit erhält eine spezielle Verpackung für den Transport von Bremen zur Vandenberg Air Force Base in Kalifornien.

Hartmut Müller und Sebastian Kottmeier vor dem Satelliten Eu:CROPIS
Hartmut Müller und Sebastian Kottmeier vor dem Satelliten Eu:CROPIS
Bild 2/5, Quelle: ©DLR.

Hartmut Müller und Sebastian Kottmeier vor dem Satelliten Eu:CROPIS

Projektleiter Hartmut Müller und Sebastian Kottmeier im Reinraum des DLR-Instituts für Raumfahrtsysteme, wo der Satellit Eu:CROPIS (Hintergrund) integriert wurde.

Eu:CROPIS beim Verschließen der Transportkiste
Eu:CROPIS beim Verschließen der Transportkiste
Bild 3/5, Quelle: ©DLR.

Eu:CROPIS beim Verschließen der Transportkiste

Per Luftfracht wird der Satellit Eu:Cropis in einer Kiste nach Kalifornien zum Start transportiert.

Mitarbeiter des DLR schieben die Transportkiste des Satelliten Eu:CROPIS zur Verladung für den Transport zum Flughafen.
Roll-out des Satelliten Eu:CROPIS
Bild 4/5, Quelle: ©DLR.

Roll-out des Satelliten Eu:CROPIS

Mitarbeiter des DLR schieben die Transportkiste des Satelliten Eu:CROPIS zur Verladung für den Transport zum Flughafen.

Test des Satelliten in der Vakuumkammer
Test in der Vakuumkammer im August 2018
Bild 5/5, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Test in der Vakuumkammer im August 2018

Im August 2018 testeten die DLR-Forscher den Satelliten in einer Vakuumkammer des DLR-Instituts für Raumfahrtsysteme in Bremen auf seine Funktionsfähigkeit im All.

Am Mittwoch, 17. Oktober 2018, hat der deutsche Forschungssatellit Eu:CROPIS den Ort seiner Herstellung, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen, verlassen. Mit an Bord: 24 Tomatensamen. Der einen Meter lange und 230 Kilogramm schwere Satellit befindet sich jetzt auf dem Weg über Frankfurt zur US-amerikanischen Vandenberg Air Force Base in Kalifornien. Am 19. November soll der Satellit mit einer Falcon 9-Rakete von Space-X ins All starten.

"Wir wollen untersuchen, wie im All aus ihrem eigenen Abfall eine atembare Atmosphäre und Nahrung für Astronauten entstehen können", sagte Hartmut Müller, Projektleiter für den Bau des Satelliten am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. Das Ziel: Für mehrjährige künftige Raumfahrtmissionen sollen Astronauten sich selbst versorgen können. Bis zum Start sind die Tomatensamen quasi im Tiefschlaf. Erst im All erhalten sie durch ein automatisiertes System Wasser, Dünger, Licht, "alles, was sie zum Wachsen brauchen", so Müller. Durch Drehung des Satelliten wird sogar eine künstliche Schwerkraft erzeugt, die zunächst der des Mondes, später dann der des Mars entspricht.

Auch ein Satellit wird verzollt

Vor dem Abtransport musste der Satellit noch eine Reihe letzter Tests über sich ergehen lassen. Direkt vor dem Verladen gab es dann noch eine Prüfung durch den Zoll.

Die wissenschaftliche Leitung der Mission liegt beim DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln. Dieses verspricht sich auch Erkenntnisse über Anwendungen auf der Erde, beispielsweise für Gewächshäuser in Hochhäusern ("Vertical Farm").

Kontakt
  • Hartmut Müller

    Institut für Raumfahrtsysteme
    Telefon: +49 421 24420-1257
    Kontaktieren
  • Jens Wucherpfennig
    Kommunikation Göttingen und Hannover
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    "Politikbeziehungen und Kommunikation"
    Telefon: +49 551 709-2108
    Telefax: +49 551 709-12108
    Bunsenstr.  10
    37073 Göttingen
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