6. Juni 2019

DLR-Sicherheitsforschung präsentiert sich auf der Konferenz „Unbemannte Systeme“ in Bonn

Stand des DLR
Stand des DLR
Bild 1/3, Quelle: DLR (CC BY 3.0)

Stand des DLR

Stand des DLR auf der Konferenz „Unbemannte Systeme“

Dirk Zimper (links) und Generealleutnant Dr. Ansgar Rieks
Dirk Zimper (links) und Generealleutnant Dr. Ansgar Rieks
Bild 2/3, Quelle: DLR (CC BY 3.0)

Dirk Zimper (links) und Generealleutnant Dr. Ansgar Rieks

Dirk Zimper (links), Programmlinienkoordinator der wehrtechnischen Forschung im Gespräch mit Generealleutnant Dr. Ansgar Rieks, Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe, auf dem DLR Stand.

Besucher der Konferenzmesse am DLR-F19 Windkanalmodel
Windkanalmodel
Bild 3/3, Quelle: DLR (CC BY 3.0)

Windkanalmodel

Besucher der Konferenzmesse am DLR-F19 Windkanalmodel

Schwerpunkt: Sicherheit, unbemanntes Fliegen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentierte sich am 04. und 05. Juni 2019 auf der Konferenz "Unbemannte Systeme" der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V. (DWT) in Bonn. Das DLR begleitet die mit mehr als 300 Teilnehmern besuchte Konferenz neben der fachlichen Führung von Panel Sessions mit Vorträgen und ist darüber hinaus mit einigen Exponaten vertreten, zum unbemannten Fliegen im militärischen Kontext.

"Ich freue mich sehr, dass wir dieses DWT-Format erfolgreich begleiten könnten", so Dr.-Ing. Dirk Zimper, Programmlinienkoordinator der wehrtechnischen Forschung. "Die diesjährige Veranstaltung konzentrierte sich auf die Aspekte des kooperativen Verbundes (Manned-Unmanned-Teaming) zwischen Mensch und unbemannten Systemen, wobei der Mensch immer im Mittelpunkt steht und auch ethische und rechtliche Fragestellungen offen diskutiert wurden", erklärte Zimper weiter.

DLR-Forschung zum Gesamtentwurf von unbemannten Kampfflugzeugen

Im Rahmen der wehrtechnischen Forschung zu militärischen Flugzeugen wurde innerhalb des DLR-Projekts Mephisto der virtuelle Entwurf einer signaturarmen, unbemannten Kampfflugzeugkonfiguration realisiert. Der Entwurf dient zur Demonstration der multidisziplinären Entwurfs- und Bewertungsfähigkeit des DLR. Bei der Zielkonfiguration MULDICON handelt es sich um ein Nurflügelkonzept, das im transsonischen Flugbereich operiert. Es kann als Beispiel für einen Teil der Fluggeräte innerhalb eines Future Combat Air System (FCAS) gesehen werden, in dem bemannte und unbemannte Systeme kooperativ operieren.

Der unbemannte Forschungshubschrauber des DLR "superArtis"

Seit 2012 betreibt das DLR-Institut für Flugsystemtechnik den unbemannten Hubschrauber superArtis (Autonomous Rotorcraft Testbed for intelligent Systems). Mit Hilfe dieses Systems werden - unterstützt durch eine aufwändige Simulationsumgebung - anspruchsvolle automatische Flugmissionen entwickelt und erprobt. Im Fokus der Forschung stehen dabei die selbständige Umwelterkennung, die Pfadplanung, Flugregelung auch für agile Manöver sowie Navigationsmethoden unter der Berücksichtigung der Störanfälligkeit von Satellitennavigation.

Bodenkontrollstation U-FLY für unbemannte Luftfahrzeuge

Die Bodenkontrollstation (BKS) U-FLY des DLR-Instituts für Flugführung ermöglicht die Planung von Missionen und Flugtrajektorien sowie die Überwachung mehrerer unbemannter Luftfahrzeuge (UAS) im kontrollierten Luftraum. Technische und missionsspezifische Lageparameter aller zu überwachenden UAS sind kompakt und intuitiv dargestellt. Das Ziel der Entwicklung der U-FLY ist die Konzeption einer Bodenkontrollstation, die dem UAS-Piloten alle relevanten Informationen darbietet, während die Informationsflut gering gehalten wird. Durch strukturiertes Verbergen nicht-relevanter Informationen sowie gezieltes Variieren des Abstraktionsgrades der präsentierten Informationen können Zustände sicherheitskritischer Funktionen aller UAS effizient wahrgenommen werden. Im Rahmen der Konferenz konnten die Besucher aktiv die Bedienung der Kontrollstation erproben.

Sicherheitsforschung

In der Sicherheitsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit verteidigungs- und sicherheitsrelevantem Bezug in Abstimmung mit den Partnern in Staat, Wissenschaft, Industrie und internationalen Organisationen geplant und gesteuert. Der Querschnittsbereich Sicherheitsforschung verknüpft dabei die Kernkompetenzen aus den etablierten DLR-Programmen der Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und des Verkehrs. Insgesamt mehr als zwanzig DLR-Institute und -Einrichtungen liefern im Rahmen ihrer sicherheitsrelevanten Arbeiten Beiträge zur Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Technologien, Systemen und Konzepten sowie zur Analyse- und Bewertungsfähigkeit hinsichtlich sicherheitsrelevanter Anwendungen.

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    Leitung Media|Relations, Pressesprecher
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    Media|Relations
    Telefon: +49 2203 601-2474
    Telefax: +49 2203 601-3249
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  • Dr. Dirk Zimper
    Programmlinienkoordinator Wehrtechnische Forschung
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Programmkoordination Sicherheitsforschung
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    Rutherfordstraße  2
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