11. Juni 2019

Digital Aviation Conference 2019

Eröffnung der "Digital Aviation Conference" durch Prof. Rolf Henke
Eröffnung durch Prof. Rolf Henke
Bild 1/2, Quelle: DLR (CC BY 3.0)

Eröffnung durch Prof. Rolf Henke

Die Keynote zur Eröffnung der DAC wurde gehalten vom Prof. Rolf Henke, Vorstandsmitglied für Luftfahrtforschung und Technologie des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR). Diskutiert wurde über die Möglichkeiten der Nutzung von digitalen Technologien in der Luftfahrt.      

Eröffnung der "Digital Aviation Conference" durch Prof. Rolf Henke
Eröffnung durch Prof. Rolf Henke
Bild 2/2, Quelle: DLR (CC BY 3.0)

Eröffnung durch Prof. Rolf Henke

Gehalten wurde die Keynote zur Eröffnung von Prof. Rolf Henke, Vorstandsmitglied für Luftfahrtforschung und Technologie des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR).

Schwerpunkt: Luftfahrt

Bei der vierten Digital Aviation Conference (DAC) trafen sich am 6. Juni 2019 mehr als 300 Vertreter aus der Luftfahrtindustrie und Digitalwirtschaft, sowie Politik und Wissenschaft. Diskutiert wurde über die Möglichkeiten der Nutzung von digitalen Technologien in der Luftfahrt. Die Keynote zur Eröffnung der DAC wurde gehalten vom Prof. Rolf Henke, Vorstandsmitglied für Luftfahrtforschung und Technologie des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR).

"Heute forschen und entwickeln wir die Flugzeuge, die noch in 30 Jahren oder später fliegen werden. Dafür sind neue digitale Prozesse in Entwicklung, Produktion und Betrieb notwendig", betont Prof. Henke, "Es gibt Unmengen an Daten von jedem einzelnen System im Flugzeug, vom Antrieb bis zur Zelle, und über das Flugzeug als solches, vor allem über seinen Betrieb und die Wartung. Es sind komplexe und heterogene Datensätze, die es intelligent zu verknüpfen gilt. Das gilt umso mehr für die Flugzeuge der nächsten und übernächsten Generation - unsere Vision ist das Zero Emission Aircraft. Die Zukunft der Luftfahrt ist digital und die Wissenschaft ist der Vorreiter."

Heute steht uns neben den Daten, auch die Computertechnik zur Verfügung, mit einer vor Jahren nicht denkbaren Leistungsfähigkeit. Nicht nur der Flugzeugentwurf kann am Rechner realisiert, sondern das Produkt auch erprobt und zertifiziert werden - certification by analysis. Damit werden Kosten gesenkt, auch die Entwicklungszyklen verkürzt und verbessert sowie neue Technologien bewertet. Am Ende der digitalen Kette steht das virtuelle Produkt. Einher gehen diese Prozesse mit dem Verständnis für das Gesamtsystem - die sogenannte Systemfähigkeit. Die Betrachtung aller Teilbereiche, von der Aerodynamik und Aeroelastik, der Flugführung und Flugsystemtechnik, bis hin zur Strömungstechnik, Materialwissenschaft und Betriebswirtschaft.

Zum Abschluss des Tages wurde der Innovationspreis der Luftfahrt (IDL) des Jahrgangs 2019 verliehen. Prämiert wurden die vier innovativsten und besten technologischen Konzepte in der deutschen Luftfahrt in den Kategorien "Fliegen neu denken", "Emissionsreduktion", "Smart Factory" und "Cross Innovation". Der IDL ist der Brückenschlag zwischen Luftfahrt und Digitalisierung sowie Plattform zum Austausch über Innovationen zwischen Industrie, Politik und Wissenschaft.

Kontakt
  • Andreas Schütz
    Leitung Media|Relations, Pressesprecher
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    Media|Relations
    Telefon: +49 2203 601-2474
    Telefax: +49 2203 601-3249
    Linder Höhe
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