12. Juli 2019

Meck­len­burg-Vor­pom­mern und DLR emp­fan­gen eu­ro­päi­sche Po­li­tik in Brüs­sel

DLR-Jahresempfang in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns in Brüssel
DLR-Jah­res­emp­fang in der Lan­des­ver­tre­tung Meck­len­burg-Vor­pom­merns in Brüs­sel
Bild 1/6, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

DLR-Jahresempfang in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns in Brüssel

Ge­mein­sam ha­ben das DLR und das Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern Eu­ro­pa-Ab­ge­ord­ne­te und Ver­tre­ter der Län­der Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Bran­den­burg, Sach­sen-An­halt und Sach­sen am 9. Ju­li 2019 zum DLR-Jah­res­emp­fang in die Lan­des­ver­tre­tung von Meck­len­burg-Vor­pom­mern in Brüs­sel ein.
Prof. Ehrenfreund eröffnet diesjährigen Jahresempfang in Brüssel
Prof. Eh­ren­freund er­öff­net dies­jäh­ri­gen Jah­res­emp­fang in Brüs­sel
Bild 2/6, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Prof. Ehrenfreund eröffnet diesjährigen Jahresempfang in Brüssel

Die DLR-Vor­stands­vor­sit­zen­de Prof. Pas­ca­le Eh­ren­freund er­öff­ne­te den Jah­res­emp­fang in Brüs­sel am 9. Ju­li 2019, zu dem das DLR die­ses Jahr ge­mein­sam mit dem Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern zum The­ma "New Ho­ri­z­ons for Eu­ro­pean Re­se­arch at DLR" ein­ge­la­den hat.
Staatssekretär Jürgen Ude vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung in Sachsen-Anhalt, Prof. Rolf Henke, DLR-Luftfahrtvorstand, Sven Schulze, Abgeordneter des Europäischen Parlaments
Pa­nel 1: Un­be­mann­te Luft­fahrt­sys­te­me
Bild 3/6, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Panel 1: Unbemannte Luftfahrtsysteme

v.l.n.r.: Staats­se­kre­tär Jür­gen Ude vom Mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Di­gi­ta­li­sie­rung in Sach­sen-An­halt, Prof. Rolf Hen­ke, DLR-Luft­fahrt­vor­stand, Sven Schul­ze, Ab­ge­ord­ne­ter des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments
Dr. Reinhard Boest, Leiter des Informationsbüros des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei der EU, Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie, Niklas Nienaß, Abgeordneter des Europäischen Parlaments
Pa­nel 2: So­lar-ter­rest­ri­sche Phy­sik
Bild 4/6, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Panel 2: Solar-terrestrische Physik

v.l.n.r.: Dr. Rein­hard Boe­st, Lei­ter des In­for­ma­ti­ons­bü­ros des Lan­des Meck­len­burg-Vor­pom­mern bei der EU, Prof. Hans­jörg Dit­tus, DLR-Vor­stand für Raum­fahrt­for­schung und -tech­no­lo­gie, Ni­klas Ni­e­naß, Ab­ge­ord­ne­ter des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments
Barbara Meyer, Leiterin der Abteilung Industrie, Mittelstand und Innovation im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Prof. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand Energie und Verkehr, Niklas Nienaß, Abgeordneter des Europäischen Parlament
Pa­nel 3: CO2-neu­tra­le In­dus­trie­pro­zes­se
Bild 5/6, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Panel 3: CO2-neutrale Industrieprozesse

v.l.n.r.: Bar­ba­ra Mey­er, Lei­te­rin der Ab­tei­lung In­dus­trie, Mit­tel­stand und In­no­va­ti­on im Säch­si­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Ar­beit und Ver­kehr, Prof. Kars­ten Lem­mer, DLR-Vor­stand Ener­gie und Ver­kehr, Ni­klas Ni­e­naß, Ab­ge­ord­ne­ter des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments
Neben Lorenz Caffier, Niklas Nienaß, Prof. Karsten Lemmer, Prof. Hansjörg Dittus, Dr. Walther Pelzer, Prof. Pascale Ehrenfreund und Prof. Rolf Henke folgten circa 240 Gäste der Einladung in die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns in Brüssel.
Rund 240 Gäs­te folg­ten der Ein­la­dung des DLR und des Lan­des Meck­len­burg-Vor­pom­mern
Bild 6/6, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Rund 240 Gäste folgten der Einladung des DLR und des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Beim Jah­res­emp­fang 2019 stellt das DLR drei sei­ner sie­ben neu­en In­sti­tu­te und Ein­rich­tun­gen vor. Zu­sam­men mit dem Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern hat das DLR Eu­ro­pa­ab­ge­ord­ne­te und Ver­tre­ter aus den Län­dern Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Bran­den­burg, Sach­sen-An­halt und Sach­sen am 9. Ju­li 2019 nach Brüs­sel ein­ge­la­den.
Ne­ben Lo­renz Caf­fier (1.v.l.), In­nen­mi­nis­ter und stell­ver­tre­ten­der Mi­nis­ter­prä­si­dent von Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Ni­klas Ni­e­naß (2.v.l.), Ab­ge­ord­ne­ter des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments, Prof. Kars­ten Lem­mer (3.v.l.), DLR-Vor­stand für Ener­gie und Ver­kehr, Prof. Hans­jörg Dit­tus (4.v.l.), DLR-Vor­stand für Raum­fahrt­for­schung und -tech­no­lo­gie, Dr. Walt­her Pel­zer (5.v.l.), DLR Vor­stands­mit­glied und zu­stän­dig für das Raum­fahrt­ma­na­ge­ment, der DLR-Vor­stands­vor­sit­zen­den Prof. Pas­ca­le Eh­ren­freund (6.v.l.) und Prof. Rolf Hen­ke, DLR-Luft­fahrt­vor­stand, folg­ten cir­ca 240 Gäs­te der Ein­la­dung in die Lan­des­ver­tre­tung Meck­len­burg-Vor­pom­merns in Brüs­sel.

Die Forschung zum Weltraumwetter wird intensiviert und ein Frühwarnsystem zum Schutz terrestrischer Infrastrukturen entwickelt. Wärmespeicher im Kraftwerksmaßstab sollen zur Basis eins CO2-armen Energiesystems werden. Hochautomatisierte, unbemannte Luftfahrzeugsysteme – vom flexiblen und effizienten Frachttransporter bis zum Schwarm "fliegender Augen" – unterstützen den Logistiksektor und Katastrophenhelfer in Krisenregionen.

Forschung, Industrie und die Politik haben sich viel vorgenommen. Beim Jahresempfang 2019 stellt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) drei seiner sieben kürzlich gegründeten Institute und Einrichtungen und ihre Forschungs- und Technologiethemen 240 Gästen vor. Zusammen mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern hat das DLR Europa-Abgeordnete und Vertreter aus den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen am 9. Juli 2019 nach Brüssel eingeladen.

Die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund eröffnet den Abend und skizziert die Entwicklung des DLR in den letzten Jahren. "Mit den neuen Instituten setzen wir unsere Strategie 2030 um und richten unsere Forschung noch stärker an den wichtigen, globalen Herausforderungen aus", erläutert Ehrenfreund die Idee hinter der Expansion des DLR.

Drei der sieben neuen DLR-Institute werden in den ostdeutschen Bundesländern aufgebaut. Lorenz Caffier, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern: "Das DLR ist ein Forschungszentrum der Spitzenklasse. Darum freut es mich besonders, dass man sich für die Standorte Neustrelitz, Görlitz, Zittau und Cochstedt entschieden hat." Er betont weiter die Bedeutung für die Stärkung des ländlichen Raums sowie seiner Attraktivität als Arbeits- und Lebensmittelpunkt für Fachleute.

Im Hinblick auf die gerade laufende Vorbereitung des nächsten EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizon Europe, bestätigten die teilnehmenden Abgeordneten des europäischen Parlaments die Wichtigkeit solcher Leuchttürme der Forschung für die Wettbewerbsfähigkeit nationaler Industrien und kleiner mittelständischer Unternehmen im europäischen Kontext.Das Europäische Parlament setze sich sehr stark dafür ein, dass Horizon Europe mit dem dafür benötigten Budget ausgestattet werden soll.

Forschung an Weltraumwetter, der Dekarbonisierung der Industrie und Unbemannten Luftfahrtsystemen

Das Institut für Solar-Terrestrische Physik wird den bereits bestehenden DLR-Standort Neustrelitz erweitern. Die Wissenschaftler erforschen dort die Wechselwirkungen von Sonne und Erde. Dass Sonneneruptionen einen großen Einfluss auf das Magnetfeld der Erde haben, ist klar. Genauer zu untersuchen sind die Zyklen der solaren Aktivitäten, um schnelle Vorhersagen und Gegenmaßnahmen für zum Beispiel die Störung von Navigation und Funksignalen zu entwickeln.

An der Entkopplung der Energiegewinnung und -bereitstellung vom fossilen Rohstoff Kohle für den enormen Energiebedarf der Industrie arbeitet das DLR künftig in Cottbus und Zittau. Im Zur Web­si­te des In­sti­tuts gehen die Energieforscher unter anderem dem Konzept "Third Life für Kohlekraftwerke" weiter nach. Konventionelle Kraftwerke sollen als Wärmespeicherkraftwerke "weiterleben" und dabei helfen, sogar energieintensive Industrieprozessen wie die Stahlherstellung zu dekarbonisieren. Eine Schlüsseltechnologie dazu wird die Entwicklung von Hochtemperatur-Wärmepumpen im Kraftwerksmaßstab sein.

Am ehemaligen Flughafen Cochstedt errichtet das DLR das Nationale Erprobungszentrum für Unbemannte Luftfahrtsysteme. Der Name "Unbemannte Luftfahrtsysteme", im Englischen Unmanned Aerial Systems (UAS), ist bewusst gewählt. Denn in Cochstedt wird viel mehr erforscht als allein die Flug- und Steuerungsfunktionen von Luftfahrt-Vehikeln, den Drohnen. Es geht um das gesamte System, das neben dem Testen und Validieren auch Themen wie Cybersicherheit, Lärmmessung und soziale Akzeptanz umfasst.

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    Deut­sches Zen­trum für Luft und Raum­fahrt (DLR)

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