4. September 2019
Raumfahrt – Austausch, Diplomatie, Kooperation

Uni­ted Na­ti­ons/Aus­tria Sym­po­si­um in Graz

UN/Austria Symposium in Graz
UN/Aus­tria Sym­po­si­um in Graz
Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

UN/Austria Symposium in Graz

Im Hin­blick auf die Nach­hal­tig­keits­zie­le der Agen­da 2030, be­tont die Vor­stands­vor­sit­zen­de des DLR, Prof. Pas­ca­le Eh­ren­freund, die Be­deu­tung der In­te­gra­ti­on und Um­set­zung von For­schung, an­ge­wand­ter Tech­no­lo­gie­ent­wick­lung und En­wick­lungs­pla­nung.
  • Schwerpunkte: Raumfahrt, Nachhaltigkeit

Zum 25. Mal fand vom 2. bis 4 September 2019 das "United Nations/Austria Symposium" in Graz, Österreich unter dem Motto "Space: A Tool for Accessibility, Diplomacy and Cooperation” statt. Die Jubiläumsveranstaltung stellte die Themen Raumfahrtdiplomatie und Nutzung von Raumfahrttechnologien für die nachhaltige Entwicklung sowie Lösung globaler Herausforderungen in den Fokus. Unter den 90 Teilnehmenden war auch Prof. Pascale Ehrenfreund, die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), gemeinsam mit Vertretern der Vereinten Nationen, aus Forschung und von Raumfahrteinrichtungen, Ministerien sowie Wissenschaft, Universitäten und der Industrie.

In Ihrem Eröffnungsvortrag betonte Prof. Ehrenfreund die maßgebliche Bedeutung von sektorübergreifenden, interdisziplinären Kooperationen. Speziell Forschung aber auch angewandte Technologieentwicklung und Entwicklungsplanung, entsprechend der Leitsätze der Agenda 2030, müssen integriert gedacht und ebenso umgesetzt werden. In Ihren Aussagen bezog sich Prof. Ehrenfreund insbesondere auf das DLR-Projekt SDGs@DLR (Sustainable Development Goals, zu dt.: Nachhaltigkeitsziele) ein. Im Rahmen dieses Vorhabens werden Kompetenzen und Forschungsergebnisse des DLR systematisch erfasst, die für den Technologie- und Wissensbedarf der Agenda 2030 und assoziierter Abkommen, so dem Paris Agreement, relevant sind. Dabei sind Ergebnisse und Verwertungsbeispiele in den Bereichen Globaler Wandel, Humanitäre Hilfe und Klimaschutz von besonderer Bedeutung.

In der Diskussionsrunde zur Nutzung von Raumfahrttechnologien und Diensten zum Katastrophenmanagement gab Joachim Post, Internationale Beziehungen DLR, Einblicke in die Arbeiten des Zentrums für satelliten-gestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR sowie des UN-SPIDER Programms von UNOOSA (United Nations Office for Outer Space Affairs). Wobei Verfahren und Dienste in enger Kooperation mit den Nutzern und internationalen Partnern im Mittelpinkt standen.

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    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

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    Fax: +49 2203 601-3249
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  • Dr. Joachim Post
    Ma­na­ger, Uni­ted Na­ti­ons and De­ve­lop­ment Co­ope­ra­ti­on
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